Sieben Wohnungen wurden am vergangenen Wochenende in Karlsruhe ausgeraubt. Außerdem eine weitere Wohnung in Straubenhardt. Und die Einbruchserie geht weiter: In Ettlingen und Malsch sowie in Bruchsal und Ubstadt-Weiher wurden am Dienstag, 18. November, mehrere Einbrüche verzeichnet.
Hängen diese Straftaten möglicherweise zusammen? Ist eine Bande in Karlsruhe und Region unterwegs?
Polizei kann keine Aussagen treffen
Zu den vergangenen Einbrüchen könne die Polizei keine Angaben machen, da die Ermittlungen noch laufen, sagt eine Sprecherin der Polizei gegenüber ka-news am Dienstag, 18. November. Auch dazu, ob die Taten miteinander zusammenhängen – eventuell die gleichen Täter oder eine Bande agierten – können sie sich nicht äußern.

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Eine Polizistin in Uniform. (Symbolbild)
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Eine Polizistin in Uniform. (Symbolbild)
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Der beobachtete Anstieg sei für die dunkle Jahreszeit normal, so die Polizei. Einbrüche haben Hauptsaison in den Herbst- und Wintermonaten – wenn es früh dunkel wird und die Menschen wieder vermehrt in den Urlaub fahren.
Es gibt keinen Einbruch-Hotspot
Generell scheinen die sich die Straftaten recht weit über Karlsruhe und die Region zu verteilen. Ein spezieller Schwerpunkt zeichne sich nicht ab. Die Statistik über alle Einbrüche werde erst Anfang des nächsten Jahres erstellt. Deswegen könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, ob 2025 mehr eingebrochen wurde als im Jahr davor.
„Ein Einbruch dauert nicht lange“
Sie klettern auf Balkone oder gelangen über Terrassen an Fenster – und brechen diese auf. Schnell sind sie im Haus oder der Wohnung und sammeln Geld und Schmuck ein. So schnell wie sie hereingekommen sind, sind sie auch wieder heraus. Ein Einbruch dauert nicht lange, sagt die Polizeisprecherin gegenüber der Redaktion.

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Einbrecher mit Werkzeug vor einem Fenster. (Symbolbild)
Foto: Alexander Kaya
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Einbrecher mit Werkzeug vor einem Fenster. (Symbolbild)
Foto: Alexander Kaya
So können Sie sich schützen
Sie rät: Haustüren und Fenster immer zu verschließen – auch, wenn man nur mal kurz herausgeht. Weitere Hinweise der Polizei lauten:
- Rollläden bei längerer Abwesenheit herunterfahren
- Bewegung im Haus oder der Wohnung erzeugen trotz Abwesenheit, beispielsweise durch Rollläden oder Lichtschalter mit Zeitschaltuhr
- Nachbarn mit einbeziehen: Bescheid geben bei längerer Abwesenheit, damit sie nach dem Rechten sehen können
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Franziska Gebhard
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