James Cameron hat in einem Podcast-Gespräch unmissverständlich klargemacht, dass die Zukunft von Pandora vollständig vom Erfolg von Avatar: Fire and Ash abhängt. Im Interview mit The Town with Matthew Belloni sagte der Regisseur, er sei „absolut“ bereit, die Reihe zu beenden, falls der kommende dritte Film finanziell nicht performt. Nach zwei Filmen, die zusammen rund fünf Milliarden Dollar eingespielt haben, klingt das drastisch – aber Cameron begründet es nüchtern: „Ich bin seit 20 Jahren in Avatar-Land. Eigentlich seit 30 Jahren, denn geschrieben habe ich es 1995.“
Inhaltlich sieht Cameron nur einen offenen Handlungsfaden, der über Fire and Ash hinausgeht. Sollte Teil 3 nicht genügend einspielen, würde er die restlichen Antworten „in einem Buch“ liefern. Der Gedanke, das Franchise jemand anderem zu überlassen, kommt für ihn nicht infrage. Auf die Frage, ob er die Reihe an andere Filmemacher übergeben würde, antwortete er klar mit „absolut nicht“. Allenfalls als eng eingebundener Produzent könne er sich eine Form der Beteiligung vorstellen, nicht aber ein Avatar ohne seine Handschrift.
Mal sehen, ob auch Fire and Ash neue Besucherrekorde aufstellen kann.Auf YouTube ansehen
Erfolg in Gefahr?
Dass Cameron überhaupt so offen darüber spricht, hat einen Grund: Fire and Ash erwartet zwar ein starkes Startwochenende, liegt laut bisherigen Tracking-Daten aber leicht unter dem Niveau von The Way of Water. Der zweite Avatar-Film steht bis heute auf Platz drei der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Für vergleichbare Resultate müsste Fire and Ash erneut ein globales Großereignis werden.
Cameron betont im Podcast, dass er mit jedem Szenario leben kann – auch mit einem Ende nach Teil 3. Seine Aussage wirkt nicht wie Koketterie, sondern wie eine nüchterne Feststellung. Gleichzeitig macht er klar, dass Avatar für ihn kein Franchise ist, das man einfach wie eine Plattform-IP durchreichen könne. Entweder er kümmert sich darum – oder niemand.
Avatar: Fire and Ash feiert am 17. Dezember 2025 seinen Kinostart.
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