00:42 Uhr | Kiew widerspricht Moskaus Angaben zu Kupjansk
Die ostukrainische Stadt Kupjansk ist nach Angaben des obersten ukrainischen Militärs Olexander Syrskyj nicht vollständig unter russischer Kontrolle. Auf Telegram erklärte Syrskyj, ukrainische Truppen würden weiter verteidigen. Sie hielten ihre Stellungen und versuchten, russische Nachschubwege unter Feuer zu nehmen. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor erklärt, Kupjansk sei von russischen Streitkräften eingenommen worden. Die Frontstadt in der Region Charkiw gilt als strategisch wichtig. (Quelle: Reuters)
00:13 Uhr | Rosneft-Gewinn bricht um 70 Prozent ein
Der russische Ölkonzern Rosneft hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinneinbruch um 70 Prozent verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, sank der Nettogewinn auf 277 Milliarden Rubel – umgerechnet rund 3,1 Milliarden Euro. Als Gründe nannte Rosneft hohe Zinsen, einen stärkeren Rubel sowie niedrigere Ölpreise. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr um knapp 18 Prozent auf 6,29 Billionen Rubel.
Zusätzlich belastet worden sei das Ergebnis durch gestiegene Ausgaben für sogenannte Antiterrormaßnahmen – Einzelheiten dazu nannte Rosneft nicht. Seit dem Sommer greift die Ukraine verstärkt russische Energieanlagen an. Auch westliche Ölkonzerne wie Shell und TotalEnergies hatten zuletzt rückläufige Quartalszahlen wegen fallender Ölpreise gemeldet. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 28. November 2025
Der Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, ist zurückgetreten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass Jermak seine Rücktrittserklärung unterschrieben hat. Zuvor hatten Antikorruptionsermittler Jermaks Umfeld durchsucht. Es besteht Korruptionsverdacht, Details und mögliche Verbindungen zum Energieskandal bleiben offen. Jermak erklärte, er werde mit den Behörden kooperieren. Erst kürzlich hatte Selenskyj ihn zum Leiter der ukrainischen Delegation bei den Genf-Gesprächen über den US-Friedensplan ernannt.