James Cameron verfolgt große Pläne für das „Avatar“-Franchise, doch jetzt stellte der Regisseur klar: Sollte der dritte Film, „Avatar: Fire and Ash“, die hohen Erwartungen nicht erfüllen, sei Schluss. Um die offenen Handlungsstränge dennoch abzuschließen, habe er auch schon einen Plan B.
Kommenden Monat startet mit „Avatar: Fire and Ash“ der dritte Film von James Camerons epischen Sci-Fi-Saga in den Kinos. Doch damit endet die Geschichte noch lange kein Ende und der Regisseur hat noch viel vor: Für die Jahre 2029 und 2031 sind bereits „Avatar 4“ und „Avatar 5“ geplant.
Und obwohl die Pläne und auch die Drehbücher für die beiden Fortsetzungen bereits gesichert sind, so wird die endgültige Entscheidung über den weiteren Verlauf der Saga erst noch fallen – nämlich mit dem Erfolg von „Avatar: Fire and Ash“. Denn jetzt stellte Cameron ein klares Ultimatum.
Erfolg von Fire and Ash entscheidet über die Zukunft
Die „Avatar“-Filme sind bekannt für ihre extremen Kassenerfolge und so hält der erste Teil bis heute den Rekord als umsatzstärkster Film aller Zeiten, während auch die Fortsetzung „Avatar: Way of the Water“ in den globalen Bestenlisten weit oben liegt. So spielten beide Werke jeweils weit über 2 Milliarden US-Dollar ein.
Doch trotz der beispiellosen Bilanz zeigte sich Cameron mit Blick auf „Avatar: Fire and Ash“ in der neuesten Ausgabe des Podcasts „The Town with Matthew Belloni“ (via GamesRadar) pragmatisch.
Auf die direkte Frage, ob er bereit sei, das Franchise zu verlassen, falls „Fire and Ash“ nicht die nötigen Einnahmen generiere, antwortete der Filmemacher schlicht: „Absolut. Ich bin seit 20 Jahren in der Welt von Avatar unterwegs. Eigentlich seit 30 Jahren […] Ja, absolut. Klar, wenn es hier endet, ist das in Ordnung.“
Sollte „Fire and Ash“ also die Weiterführung der extrem kostspieligen und visuell anspruchsvollen Produktion von „Avatar 4“ und „Avatar 5“ nicht rechtfertigen, habe Cameron aber bereits einen Notfallplan für die Fans parat. Offene Handlungsstränge, die nicht im Film aufgelöst werden können, sollen in Buchform zum Abschluss gebracht werden: „Es gibt einen offenen Strang. Ich werde ein Buch schreiben und alle Fragen beantworten“, so Cameron.
Kontrolle bleibt beim Schöpfer
Eine weitere Möglichkeit, die der 71-jährige Regisseur im weiteren Verlauf des Gesprächs jedoch kategorisch ausschloss: die Übergabe der kreativen Kontrolle an einen anderen Filmemacher. Cameron stellte klar, dass er das Franchise, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat, nicht aus der Hand geben würde: „Absolut nicht. Ich glaube nicht, dass es jemals eine Version geben würde, in der es einen anderen Avatar-Film gibt, bei dem ich nicht eng als Produzent beteiligt wäre.“
Die ersten Prognosen stimmen jedoch positiv und machen deutlich, dass „Avatar: Fire and Ash“ an den US-Kinokassen auf ein gewaltiges Eröffnungswochenende zu steuert, sodass wohl auch weltweit ein Erfolg zu erwarten ist und Cameron zukünftig am Franchise weiterarbeiten kann.
So prognostizierte Deadline für den dritten Teil einen Startumsatz von 110 Millionen US-Dollar. Ein Ergebnis, das zwar leicht unter dem Start des Vorgängers läge, aber dennoch grundsolide wäre. Dennoch bleibt abzuwarten, ob „Fire and Ash“ an die Erfolge der beiden ersten Teile – die wie bereits erwähnt zu den erfolgreichsten Firmen aller Zeiten zählen – anknüpfen kann.
Hierzulande ist die Kinopremiere von „Avatar: Fire and Ash“ für den 17. Dezember 2025 angesetzt. Und parallel dazu können sich auch Spieler von Ubisofts „Avatar: Frontiers of Pandora“ freuen: Passend zum Filmstart wird am 19. Dezember die neue Erweiterung „From the Ashes“ erscheinen. Obendrein wird bereits am 5. Dezember ein umfangreiches Gratis-Update veröffentlicht, das neben dem New Game+ auch einen Third-Person-Modus mit sich bringt.
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