Konzert für EZ-Spendenaktion: Esslinger Chor-Advent: Chöre singen und laden zum Mitsingen ein Wolfgang und Sabine Layer lieben es, andere fürs Singen zu begeistern. Foto: Roberto Bulgrin

Singen macht Freude, und im besten Fall lässt sich damit auch anderen eine Freude bereiten: Sieben Ensembles singen und spielen am 14. Dezember für den guten Zweck.

Sabine und Wolfgang Layer lieben es, Menschen für die Musik zu begeistern – und sie haben ein Händchen dafür, die Ensembles, deren Leitung sie übernommen haben, zu immer neuen musikalischen Herausforderungen zu motivieren. Dass beide auch eine ausgeprägte soziale Ader besitzen, weiß man nicht nur in Esslingen. Mit ihrem jüngsten Projekt wollen sie beides vereinen. Gemeinsam haben sie den Esslinger Chor-Advent aus der Taufe gehoben – ein neues Format, das sechs Esslinger Chöre und ein Streichorchester vereint. Das Publikum ist am Sonntag, 14. Dezember, von 16 bis 18 Uhr eingeladen, im Neuen Blarer mitzusingen und Gutes zu tun, denn das Konzert findet zugunsten der Weihnachtsspendenaktion unserer Zeitung statt.

Ein stattliches Ensemble wird an diesem Tag den Ton angeben: Zu hören sind beim Chor-Advent die Concordia Wäldenbronn, der Esslinger Kanonchor, der evangelische Kirchenchor Sulzgries, der Liederkranz Eintracht Serach-Hohenkreuz, der Philharmonische Chor und das Streichorchester des CVJM Sulzgries.

Informieren und spenden: <a href='https://www.betterplace.org/de/projects/166077-esslinger-zeitung-weihnachtsspendenaktion-2025' target='_blank'>„Eßlinger Zeitung – Weihnachtsspendenaktion 2025“</a> auf betterplace.org öffnen. Neue Formation bei Benefizkonzert: Elternchor „Echo“ war eigentlich für nur ein Projekt entstanden

Auch das jüngste Mitglied der Layer’schen Chorfamilie wird stimmgewaltig vertreten sein: der Elternchor „Echo“, der eigentlich nur für ein Projekt anlässlich einer Konfirmationsfeier entstanden war. Doch den Sängerinnen machte die Arbeit mit Wolfgang Layer so großen Spaß, dass sie spontan beschlossen, ein Ensemble unter dem Dach des CVJM Sulzgries zu gründen. Auch dieses Beispiel zeigt genau wie frühere Projekte der Layers, wie motivierend eine empathische Chorleitung wirken kann.

Sabine Layer steckt als Chorleiterin voller Ideen. (Archivfoto) Foto: Rainer Kellmayer

„Unsere Aufgabe ist es, Menschen zum Singen zu motivieren und so zu fördern, dass sie das Beste aus ihren musikalischen Möglichkeiten machen können“, sind sich die beiden Chorleiter einig. Und sie fühlen sich durch den Autor Stefan Moster bestätigt, der in seinem Buch „Vom Glück, im Chor zu singen“ schreibt: „Ohne Atem kein Leben. Ohne Atmen kein Singen. Singen ist das große Atmen, der Gesang im Chor die großartigste Atembekundung, die es gibt.“ An diesem Glück wollen Sabine und Wolfgang Layer beim Esslinger Chor-Advent auch andere teilhaben lassen. Dafür haben sie ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von Mendelssohn, Händel, Rutter, Telemann und Saint-Saens über Volkslieder und Populäres bis hin zu Weihnachtsliederklassikern wie „O Tannenbaum“, „Macht hoch die Tür“ oder „Alle Jahre wieder“ reicht.

Esslingen singt gemeinsam für EZ-Spendenaktion: Chöre und Publikum vereint

Wenn sechs Chöre und ein Streicherensemble gemeinsam auf der Bühne und der Empore des Neuen Blarer stehen, entsteht ein stattlicher Klangkörper, wie man ihn in Esslingen nicht alle Tage zu hören bekommt. Und er wird sogar noch größer, weil das Publikum bei einigen der Adventslieder, die an diesem Nachmittag zu hören sind, zum Mitsingen eingeladen wird. „Wir wünschen uns einen komponierten Wechsel aus Musikprogramm und Mitsingliedern – das bildet das Grundschema der Veranstaltung.

Der Esslinger Chor-Advent ist kein Konzert, sondern eine Manifestation des Singens. Vor allem des gemeinsamen Singens im Chor“, sagt Wolfgang Layer. Und Sabine Layer ergänzt: „Jeder der sechs beteiligten Chöre besitzt seine eigene Farbe, seinen eigenen Klang, seine zu ihm und zu seinen Sängerinnen und Sängern passende Literatur. Wenn sie alle zusammen und mit dem Publikum singen, geht es nicht mehr um chorische Individualität, sondern um das Singen selbst. Dieser Funke soll auf das Publikum überspringen.“