Es sind Zahlen, die auf den ersten Blick erfreulich erscheinen: Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach registriert in ihrem Bezirk, der aus dem Rhein-Kreis und der Stadt Mönchengladbach besteht, im November die niedrigste Arbeitslosigkeit des gesamten Jahres 2025.
Insgesamt waren im November 30.835 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 693 Personen weniger als einen Monat zuvor, aber 1471 mehr als im November des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote fällt damit im Agenturbezirk um 0,2 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent. Im November 2024 hatte sie 7,5 Prozent betragen. „Nach einem verhaltenen Start in den Herbst kann nun erfreulicherweise doch von einer Belebung des Arbeitsmarktes in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss gesprochen werden“, sagt Imkamp, Leiter der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. Begonnen habe das Jahr 2025 im Januar mit 30.952 Arbeitslosen, den bisherigen Höchstwert erreichte es mit 32.288 im August. „Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im November ist zum Start in die Vorweihnachtszeit ein willkommener Lichtblick“, ergänzt Imkamp.
Eine Trendwende lasse sich aus diesem Wert allerdings noch nicht ableiten. Insbesondere, da der Agentur für Arbeit Mönchengladbach beispielsweise mit 743 vergleichsweise wenige neue offene Arbeitsstellen gemeldet worden seien.
Die Agentur für Arbeit teilte zusätzlich mit, welche Menschen im Rhein-Kreis Neuss und in Mönchengladbach von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Im November erhielten insgesamt 20.619 arbeitslose Personen Bürgergeld. Bei Menschen, die jünger als 25 Jahre alt und arbeitslos sind, ergab sich ein Rückgang um 32 Personen im Vergleich zum Vormonat. Außerdem sind insgesamt 10.549 Arbeitslose registriert worden, die 50 Jahre und älter sind. Das sind 150 Frauen und Männer weniger als im Vormonat.
Bei einer Gruppe ergab sich im November im Vergleich zum Vorjahr allerdings ein Anstieg bei den Langzeitarbeitslosen. So sind 872 Personen arbeitslos gemeldet, das ist eine Zunahme um 7,5 Prozent.