Die Mietpreisbremse in Dresden und Leipzig bleibt wie geplant bis Mitte 2027 bestehen. Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) sagte nach der Kabinettssitzung in Dresden, bezahlbarer Wohnraum habe weiterhin Priorität. Die Regelung schützt Mieter vor überhöhten Mieten: Zu Beginn eines Mietverhältnisses darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
Ministerin: Fairer Interessenausgleich
Kraushaar sieht darin einen fairen Ausgleich zwischen Mieterschutz und Eigentümerinteressen. Sie fordert aber zugleich mehr Wohnungsbau, um langfristig die Märkte zu stabilisieren. Die neue Verordnung tritt am 1. Januar in Kraft und gilt ausschließlich für Dresden und Leipzig.
Kritik kommt von Grünen und Linken: Sie fordern weitergehende Maßnahmen wie einen bundesweiten Mietendeckel und bemängeln, dass Sachsen die mögliche Verlängerung bis 2029 nicht nutzt.