Chemnitz (pm/pf) – Die Lauterbacher Luchse durften nach einer intensiven und umkämpften Partie gegen die Chemnitz Crashers drei wichtige Punkte bejubeln. Lange Zeit verlief die Begegnung ausgeglichen, lange lagen die Gastgeber sogar in Führung. Doch diesmal stand das Scheibenglück auf Seiten der Luchse – und ein Lucky Punch sorgte für den umjubelten Sieg.
Die ersten 20 Minuten blieben auf der Anzeigetafel torlos, auf dem Eis wurde jedoch um jeden Zentimeter hart gearbeitet. In der 23. Minute eröffnete Kneuse schließlich den Torreigen für Chemnitz. Die Luchse ließen sich davon nicht beeindrucken und glichen in der 32. Minute durch Michael Hodge aus. Nur zwei Minuten später folgte jedoch der erneute Rückschlag: In Überzahl brachte Kiessling die Crashers wieder in Führung – erneut ein Zeichen für die anhaltenden Strafbankprobleme der Luchse.
Doch auch davon ließen sich die Vogelberger nicht aus dem Konzept bringen. Hodge sorgte mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie für den erneuten Ausgleich, bei dem das lange vermisste Scheibenglück endlich zurückkehrte. Drei Minuten vor der zweiten Pause traf jedoch wieder Chemnitz durch Böttcher zur 3:2-Führung.
Im Schlussdrittel wurde es dann dramatisch. Kapitän Tobias Schwab erzielte in Überzahl den erneuten Ausgleich. Wenig später zählte ein vermeintlicher Führungstreffer der Crashers durch eine knifflige Linienszene nicht – wieder Glück für die Luchse. Die Entscheidung fiel in der 58. Minute: Hunter Brackett blockte die Scheibe, Schwab bediente ihn perfekt und Brackett versenkte den Puck eiskalt unter die Latte zum 4:3-Siegtreffer. Trotz gezogenem Torhüter retteten die Luchse den Vorsprung über die Zeit.
Auch Trainer Dieter Reiss freute sich nach seiner Verletzungspause über die Rückkehr an die Bande. Mit dem Sieg rücken die Luchse bis auf zwei Punkte an Chemnitz heran und haben mit einem Spiel weniger den dritten Tabellenplatz wieder in eigener Hand. Bereits am Wochenende warten die nächsten Aufgaben gegen die Eisbären Juniors Berlin und auswärts in Niesky.