This image released by Sony Pictures shows Justin Baldoni, left, and Blake Lively in a scene from "It Ends With Us." (Nicole Rivelli/Sony Pictures via AP)

Justin Baldoni und Blake Lively standen für „Nur noch ein einziges Mal“ gemeinsam vor der Kamera.Bild: Sony Pictures / Nicole Rivelli

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Ein Casting-Gespräch, das angeblich aus dem Ruder lief, schlägt hohe Wellen – nicht wegen einer Rolle, sondern wegen eines intimen Details. Die Fronten zwischen Blake Lively und Justin Baldoni scheinen völlig verhärtet.

06.12.2025, 08:1706.12.2025, 08:17

Jennifer Ullrich

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2024 reichte Blake Lively eine Beschwerde bei der kalifornischen Zivilrechtsbehörde ein. Sie wirft ihrem Kollegen Justin Baldoni sexuelle Belästigung während der Drehs zu „Nur noch ein einziges Mal“ (im Original: „It Ends With Us“) vor und beschuldigt ihn, eine Rufschädigungskampagne gegen sie gestartet zu haben. Baldoni bestreitet die Vorwürfe.

Im Rahmen des laufenden Rechtsstreits kommen nun neue Details ans Licht. Dabei geht es um einen Moment, der sich sogar noch vor den Dreharbeiten zu besagtem Film ereignete.

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Justin Baldoni sprach über seine Beschneidung

Laut „Entertainment Weeklysprach Baldoni während eines Dialogs über das Filmprojekt unerwartet über seine eigene Beschneidung, obwohl Blake Lively ihn dazu offenbar nicht befragt hatte.

In einer eidesstattlichen Aussage, die Anfang Dezember eingereicht wurde, beschreibt Baldoni ein Treffen mit Lively im Dezember 2022 in ihrer New Yorker Wohnung.

Neben ihrem Ehemann Ryan Reynolds seien damals auch mehrere Angestellte anwesend gewesen. Lively war zu dem Zeitpunkt hochschwanger. Das Treffen diente der Vorbereitung auf den Film, den Baldoni später inszenierte und in dem beide mitspielten.

Laut Protokoll stellte Livelys Anwalt Michael Gottlieb die Frage, ob bei dem Gespräch auch die mögliche Beschneidung von Livelys ungeborenem Sohn Thema war. Baldoni bestätigte das und räumte auf Nachfrage ein, dass er dabei auch erwähnte, selbst beschnitten zu sein.

Auf die direkte Frage, ob Lively ihn explizit danach gefragt habe, antwortete Baldoni: „Direkt, nein.“ Gleichzeitig betonte er, er spreche grundsätzlich nicht über seine Genitalien.

Blake Lively gegen Justin Baldoni: Prozess folgt 2026

Blake Lively verklagte den Regisseur und dessen Produktionsfirma Wayfarer vor einem Bundesgericht in New York. Als Reaktion folgte eine Gegenklage von Baldoni, der Lively und Reynolds unter anderem wegen Verleumdung und Vertragsbruch auf 400 Millionen US-Dollar verklagte.

Diese Klage wurde im Juni 2025 von Richter Lewis J. Liman abgewiesen.

Im November beantragten Baldonis Anwälte dann ein sogenanntes „Summary Judgment“, das eine Gerichtsverhandlung verhindern würde. Livelys Anwälte lehnten dies nun formell ab. Ein Prozess ist aktuell für März 2026 angesetzt.