Remscheid. Klein, gemütlich – vor allem aber etwas Besonderes ist er, der Hastener Weihnachtstreff, der traditionell am 2. Advent nach dem Festgottesdienst in der Kirche, im Kirchpark und dem Johannes-Schmiesing-Haus gefeiert wird.
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Offiziell eröffnet wurde die Adventsveranstaltung von Sankt Nikolaus (alias Rolf Kraushaar), der eine hohe Bischofsmütze und ein langes Gewand trug. Für jedes Kind hatte er einen rotbackigen Apfel in seinem Korb liegen. Und man sah Kraushaar an, wie viel Freude ihm sein Amt auch nach mehr als 20 Jahren noch macht.
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Aus Hufnägeln Anhänger schmieden
Während in der Kirche ab dem Mittag ein musikalisches Programm geboten wurde – beispielsweise lud die Chorgemeinschaft Hazet-Honsberg zu einem kleinen Weihnachtskonzert ein und Pfarrer Siegfried Landau gab Hörbeispiele an der Orgel –, trafen sich im Kirchpark die Gäste unter den weißen Pavillondächern zu Grünkohl, Reibekuchen und Bratwurst. Oder zu einem Gläschen Glühwein und selbst hergestelltem Kinderpunsch.
Unter dem langen Zelt des Fördervereins Steffenshammer durfte geschmiedet werden, so dass aus Hufnägeln Anhänger für die Jüngsten wurden. „Ja, so machst du es richtig“, lobte der Schmied die vierjährige Lisa, die den Stil ihres Hammers fest in beide Hände genommen hatte.
Mehr Stände als im Vorjahr
„Das Schmieden wird immer gut angenommen. Da trifft sich die Neugier der Kinder mit dem Wissen der Experten“, so sah es Dr. Andreas Wallbrecht, Vorsitzender der IG Hasten, die den Treff in diesem Jahr zum 29. Mal organisiert hatte. Und sich freute, dass dieses Mal noch mehr Verkaufsstände als in den vergangenen Jahren im Saal des Gemeindehauses aufgebaut werden konnten.
„Das Wichtigste ist aber, dass wir Hastener und unsere Gäste miteinander ins Gespräch kommen. Und das klappt vor allem gut am Abend, wenn wir uns zum Glühwein im Zelt vor der Kirche treffen“, wusste er aus Erfahrung.
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Der nächste Weihnachtstreff
Für den nächsten Weihnachtstreff – zum 30. Jubiläum – plant Wallbrecht etwas Besonderes. Was es ist, wird aber noch nicht verraten. Den Erlös des diesjährigen Events will die IG Hasten in die Weihnachtsbeleuchtung stecken: „Sie wird etwas reduziert, aber der Hasten leuchtet.“
Rappelvoll war es im Johannes-Schmiesing-Haus schon kurz nach dem Start am Mittag. Es gab Plätzchen und Weihnachtsdeko, Tee, Gestecke mit Kerzen, Getöpfertes und Gestricktes. Die Auswahl an Marmeladen und Gelees war enorm und wer eine Stärkung brauchte, der war bei Kaffee und Kuchen im Café der Hastener Altenhilfe bestens aufgehoben.
RGA