Forderungen und Glückwünsche
Stimmen zur Oberbürgermeisterwahl in Kiel: SPD hält an Kooperation fest
Neben Glückwünschen für Samet Yilmaz gibt es aus der Politik gleichzeitig Forderungen an den neuen Kieler Oberbürgermeister. Die SPD betont, dass die Rathauskooperation trotz einiger Differenzen mit den Grünen bestehen bleiben soll.
Kiel. Glückwünsche, Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit, aber auch klare Forderungen an den neuen Oberbürgermeister: In der Kieler Politik ist das Ergebnis der Stichwahl aufmerksam verfolgt worden. Die SPD betont, dass es trotz zuletzt immer wieder herrschenden Meinungsverschiedenheiten mit den Grünen weiterhin eine Ratsmehrheit geben soll.
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„Die Kooperation bleibt bestehen. Daran ändert auch unsere fehlende Wahlempfehlung nichts“, sagte die SPD-Kreisvorsitzende Bianca Wöller. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Christina Schubert hofft darauf, dass sich Noch-Ratsherr Samet Yilmaz als Oberbürgermeister daran erinnert, wie die Zusammenarbeit zwischen Rat und OB auszusehen hat. „Als bisheriger Ratsherr weiß Samet Yilmaz genau, was die Ratsversammlung braucht, um verlässlich und wirksam arbeiten zu können. Ich setze große Hoffnung darauf, dass er diese Erfahrung aus der Selbstverwaltung in seine neue Rolle mitnimmt.“
Erwartung an Samet Yilmaz: „Ein Oberbürgermeister für ganz Kiel“
Als einzige unterlegene Partei aus dem ersten Wahlgang sprach Volt eine Wahlempfehlung für Samet Yilmaz aus. „Wir stehen für eine progressive und solidarische Politik, die alle Menschen mitnimmt, und dafür steht auch Samet Yilmaz“, zeigte sich Kim Christin Holzmann, Local Lead von Volt Kiel und Vorsitzende von Volt Schleswig-Holstein, zufrieden.
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Der SSW hat in der Stichwahl Gerrit Derkowski unterstützt. „Ich erwarte, dass Samet Yilmaz ein Oberbürgermeister für ganz Kiel wird und eine moderate Politik macht“, sagt der Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt.
Einen anderen Ausgang hätte sich die FDP erhofft, die Gerrit Derkowski gemeinsam mit der CDU aufgestellt hatte. „Der knappe Ausgang zeigt, dass viele Menschen in unserer Stadt klare Signale für Modernisierung und wirtschaftliche Stärke setzen wollen“, sagt der Kreisvorsitzende Kim Jöns. „Diese Themen bleiben wichtig – und wir werden sie weiter konstruktiv einbringen.“
KN