TSV Aufderhöhe – HG Remscheid 27:26 (14:11). Es ging, der Bedeutung des Kellerduells angemessen, hoch her im Aufderhöher „Bunker“. Beide Kontrahenten hatten nur gegen den sicheren Absteiger MTG Horst gewonnen, benötigten also unbedingt Punkte. Die Remscheider wollten sich vom Anpfiff weg Respekt verschaffen. Nikias Brewing ging ausgesprochen energisch zur Sache. Aufderhöhe bekam seine PS aus dem Rückraum mit kraftvollen Durchbrüchen aber besser auf die Straße. Beiden Tams gemein waren Abschlussschwächen. Tobias Geske im HGR-Kasten nahm einige freie Bälle weg, TSV-Keeper Steve Kosciessa ebenfalls.

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Tumulte kurz vor der Halbzeit spielten Aufderhöhe in die Karten. Der reaktivierte Remscheider Routinier Lukas Steinhoff streckte gegen den vehement durchbrechenden Christoph Richter die Hüfte raus. Die Schiedsrichter unterbrachen sofort. Der Solinger Trainer Fabian Mann stürmte aufs Spielfeld, wollte Steinhoff die Meinung geigen. Das wiederum passte Philip Baier nicht. Der beste Remscheider packte Mann am Kragen. Mann und Baier bekamen Zeitstrafen – wie auch Steinhoff, für dessen unangemessenes Einsteigen die Rote Karte angebracht gewesen wäre.

Rote Karte für Nikias Brewing

Aufderhöhe mit dem überragenden Alexander Jentzsch stellte nach der Pause auf 15:11 und fiel anschließend in ein Loch. Sebastian Pflügers 15:15 (35.) zwang den TSV in eine Auszeit. Wenig später wieder große Unruhe: Nikias Brewing sah die Rote Karte. Alexander Jentzsch lag, aus dem Mund blutend, nach einer heftigen Attacke des ehemaligen BHC-Jugendspielers einige Augenblicke auf dem Boden. „Er hat mich voll erwischt“, sagte der 13-fache Torschütze. Brewing will das nicht mitbekommen haben. „Ich habe ihn nicht im Gesicht getroffen“, sagte der 18 Jahre alte Kreisläufer.

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Wir sind sehr frustriert. Aber es war kein schlechtes Spiel von uns.

Fabian Schächt

HGR-Trainer

Fortan fehlt eine Stütze. Trotz heftiger Gegenwehr geriet die HGR immer wieder ins Hintertreffen. TSV-Linksaußen Sebastian Pepke machte den Deckel zum 27:24 (60.) drauf. „Wir sind sehr frustriert. Aber es war kein schlechtes Spiel von uns“, sagte Coach Fabian Schächt.

Tore: Baier (7/3), Heckmann (6), Pflüger (5/1), Brewing, Frank, A. Jungjohann, Kinder (alle 2).

Formstarker Panther-Torwart Tim Merten

LTV Wuppertal – Bergische Panther II 29:25 (14:13). Wähnend die Gastgeber sich durch den sechsten Sieg in Serie im oberen Tabellendrittel einnisten, kommen die Panther nicht von der Stelle. „Die erste Halbzeit war in Ordnung“, sagte Trainer Daniel Blum. „Leider haben wir uns direkt nach der Pause eine Schwächephase mit vielen Ballverlusten erlaubt.“ Nach 43 Minuten stand es 23:17. Eine Leistungssteigerung reichte nicht mehr. Ein Lob vom Coach bekam nur der formstarke Torwart Tim Merten.

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Tore: Alof (10/8), Radermacher (8), Kleinert (3), Flemm, Schmitz, Funccius, Bick (alle 1).

RGA