Kader-Update

Holstein Kiel: Hinrunden-Aus für Carl Johansson – Hoffnung bei Alexander Bernhardsson

Im Schlussspurt der Hinrunde wird Holstein Kiel weiter auf Carl Johansson verzichten müssen. Der Schwede wird im Jahr 2025 nicht mehr zur Verfügung stehen. Hoffnung gibt es für Alexander Bernhardsson, bei dem eine weitere Untersuchung ansteht.

Kiel. Auf Holstein Kiel warten die Wochen der Wahrheit: Nach dem 1:1-Remis am vergangenen Sonntag gegen Tabellennachbar Eintracht Braunschweig steigt der Druck auf die Störche für die letzten verbleibenden Spiele im Jahr 2025 beim 1. FC Magdeburg (Sonntag, 13.30 Uhr) und gegen die SG Dynamo Dresden (20.12). Bleibt die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp gegen beide Ost-Klubs punktlos, droht ein frostiger Jahreswechsel im Tabellenkeller der Zweiten Liga.

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Zur sportlich angespannten Lage gesellten sich zuletzt vermehrt Verletzungsprobleme. Neben Alexander Bernhardsson musste gegen Braunschweig auch Carl Johansson mit Knieproblemen aussetzten. Inzwischen steht fest: Der Abwehrchef wird dieses Jahr nicht mehr für die Rapp-Elf auflaufen können. „Ich gehe nicht davon aus, dass er nochmal zurückkehren wird“, bestätigte der KSV-Trainer die Befürchtungen und führte aus: „Sein Knie wird jetzt langsam wieder aufgebaut.“ Wie lange das dauert? Unklar.

Rapp hat Hoffnungen bei Alexander Bernhardsson

Leichten Grund zum Optimismus liefert dafür Alexander Bernhardsson. Der Außenbahnspieler laborierte in den vergangenen zwei Wochen an einer Überlastungsreaktion im Fuß. Um diesen zu entlasten, trug der Schwede zuletzt einen Spezialschuh. Offenbar mit Erfolg. „Berra hat noch eine Kontrolluntersuchung. Ein Einsatz in Magdeburg ist nicht gänzlich ausgeschlossen“, betonte Coach Rapp und fügte an: „Es geht ihm besser und den Schuh muss er auch nicht mehr tragen. Aber wir müssen die abschließenden Tests abwarten.“ Diese sollten noch am Mittwoch absolviert werden.

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Wieder vollständig ins Teamtraining eingestiegen sind dagegen Steven Skrzybski nach seiner Plantarfasziitis und Andu Kelati nach seiner Knieverletzung. Beim öffentlichen Training am Mittwoch fehlte der am kommenden Sonntag in Magdeburg gesperrte Lasse Rosenboom, der gegen Braunschweig die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. „Lasse hatte immer mal Probleme mit dem Fuß, deshalb gönnen wir ihm diese Woche etwas mehr Ruhe“, begründete Rapp die Entscheidung.

Bei der Suche nach dem Rosenboom-Vertreter auf der rechten Außenbahn dürfte Niklas Niehoff die besten Karten haben. Der 21-Jährige spielte in der vergangenen Leih-Saison beim VfL Osnabrück regelmäßig hinten rechts, präsentierte sich am vergangenen Wochenende in Braunschweig mit seinem Treffer und seinem ersten Startelfeinsatz seit dem 0:2 im Sommer gegen Arminia Bielefeld in guter Verfassung. Rapp: „Es könnte sein, dass er in Magdeburg spielt.“

KN