„Der Kiez ist unter anderem seit vielen Jahrzehnten von Straßenprostitution beeinflusst. Damit gehen weitergehende Herausforderungen einher, die unterschiedliche Präventionsstrategien erforderlich machen“, erklärte Sabine Beikler, Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres rbb|24. Die Notrufsäule solle die Sicherheit der Menschen vor Ort verbessern.

Johann Fenster, Sprecher des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg erklärte, es gehe in dem Pilotprojekt insbesondere um den Schutz vulnerabler Gruppen – dazu zählten etwa Sexarbeitende rund um die Kurfürstenstraße und Bülowstraße. Allerdings sollten auch queere Menschen und Anwohnende unkompliziert Hilfe rufen können. „Der Standort wurde aufgrund der Kriminalitätsbelastung und der dynamischen sozialen Struktur des Kiezes ausgewählt“, erklärt Fenster. Neben der Straßenprostitution ringe der Kiez auch mit Drogenhandel und anderen „sicherheitsrelevanten Herausforderungen“.