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Überraschenderweise wurden jetzt schon die acht Songs in voller Länge veröffentlicht, die beim Louxembourg Song Contest 2026 an den Start gehen. Zunächst war vorgesehen, dass heute nur Snippets der Beiträge zu hören sein werden. Stattdessen gibt’s jetzt also schon die 3-Minuten-Fassungen der Lieder, allerdings nur auf der Website von RTL Luxemburg. Ab Freitag sind sie dann auch allen bekannten Musikstreming-Plattformen zu hören.

Am 24. Januar wählt Luxemburg seinen Act für den ESC in Wien aus. Acht Kandidat*innen haben sich für den Louxembourg Song Contest qualifiziert. Sie mussten sich im Oktober bei Live-Auditions gegen 50 weitere Konkurrent*innen durchsetzen.

Die acht Teilnehmer*innen für den luxemburgischen Vorentscheid sind uns schon seit Ende Oktober bekannt. Jetzt ist es also bereits möglich, in die acht Songs hineinzuhören, mit denen die Künstler*innen zum kommenden ESC fahren wollen. Aktuell sind die Lieder nur auf der Website von RTL Luxemburg eingebunden. Ab Freitag findet man die Songs sowie die Liedtexte in der „LSC 2026“-Playlist auf den offiziellen Plattformen, darunter Spotify, Deezer, Amazon Music und Apple Music.

Die folgenden Beiträge bekommen beim Louxembourg Song Contest die Chance, die Nachfolge von Laura Thorn und ihrem Song „La Poupée Monte Le Son“ anzutreten:

Die schriftliche Vorstellung der Acts haben wir direkt von RTL Luxemburg übernommen und automatisiert übersetzt. Um die Lieder zu hören, müsst Ihr hier klicken

Andrew the Martian – I’m The Martian
Nein, er kommt nicht vom Mars, aber dieser Marsianer entstand im Rocklab während einer inspirierenden Session. Drei Songwriting-Partner standen André Baptista alias Andrew The Martian zur Seite: die belgischen Songwriter Ynke Dingenen und Tchiah Ommar Abdulrahman, auch bekannt als das Songwriter-Duo Midfall, sowie Rudolfs Budze, ein Produzent und DJ aus Lettland. Und tatsächlich schwärmen sie, dass das Lied wirkt, als käme es von einem anderen Planeten.

Daryss – Melusina
Daria Sokova ließ sich von der Legende der luxemburgischen Melusina inspirieren, und es war ein guter Freund, der ihr riet, diese Idee Antoine Barrau – besser bekannt als Igit – vorzustellen. Er ist der Autor von Barbara Pravis Lied „Voilà“, einem der Lieblingslieder von Daria. Gemeinsam, mit Hilfe des Komponisten Alexandre Finkin und des Arrangeurs Boban Apostolov, wurde „Melusina“ zwischen Paris und Lissabon geschrieben, aber in Luxemburg aufgenommen. Eine richtige Eurovision-Abenteuerreise, sagt Daria, die Legende und Wiedergeburt miteinander vereint.

Eva Marija – Mother Nature
Beim Songwriting Camp kreuzten sich die Wege von Eva Puc, alias Eva Marija, der schwedischen Singer-Songwriterin Maria Broberg und zwei Dänen – der Songwriterin Julie Aagaard sowie dem Komponisten und Produzenten Thomas Stengaard. Aus dem Lied hört man eine ganz besondere Energie und Leichtigkeit heraus, sagt die Sängerin, die sich vom Gefühl ihrer Kindheit und vom freien Spielen in Parks und Wäldern inspirieren ließ. „Mother Nature“ soll den Menschen helfen, ihre Ängste loszulassen.

Hugo One – Born Again
Hugo Dejean nimmt uns mit seinem Lied mit auf eine Reise durch eine Pop-Hymne, inspiriert von den 80ern. In „Born Again“ geht es um Heilung nach einer schlimmen Trennung und um die Frage: „Wer wärst du, wenn du noch einmal ganz von vorn anfangen könntest?“ Die musikalische Antwort darauf entstand ebenfalls beim Songwriting Camp, in Zusammenarbeit mit drei weiteren Songwritern: dem luxemburgischen Künstler EDSUN, dem schwedischen Künstler Albin Fredy Ljungqvist und dem dänischen Künstler Emil Lei, der das Lied auch produziert hat.

Irem – Bad Decisions (Hush Hush)
Es war ganz sicher keine „bad decision“, dass sich Irem Sosay im Rocklab mit dem niederländischen Pop- und Dance-Produzenten Remy Cooper sowie der schwedischen Künstlerin Maria Broberg, alias Maria Mathea, zusammentat. Das Lied entstand aus einem Geheimnis und aus der Frage zu Beginn der Session im Songwriting Camp, was gerade im Leben der Sängerin los sei. Dieses „kleine Geheimnis“ war dann aber so spannend, dass das Lied knapp zwei Stunden später geboren war.

Luzac – Prison Dorée
Wie schon bei seiner ersten Teilnahme ist auch diesmal das Lied im Songwriting Camp entstanden – nach einem Austausch zwischen dem Sänger und den Co-Autoren: dem britischen Produzenten Sam Ray und dem belgischen Songwriter-Duo Midfall. Trotz seines erfüllten Lebens hat Luzac andere, größere Ziele: die Musik. Daher stammt auch die Metapher des Vogels im goldenen Käfig, der von Freiheit träumt und davon, draußen zu singen. Auch wenn das Leben von außen perfekt scheint, wirkt es dennoch bedrückend und erdrückend.

ShiroKuro – Eye To Eye
Sie wollten einen Pop-Rock-Song schreiben, der den aktuellen Zustand der Welt aus der Sicht junger Menschen widerspiegelt, sagt der Songwriter und Sänger Nathanaël Paulis. „Eye To Eye“ ist somit ein Lied über das Leben in einer Gesellschaft, die man nicht versteht und die bei vielen Menschen Paranoia auslöst – und darüber, wie man damit umgeht. Als großer ESC-Fan wollte Nathanaël zusammen mit den Bandmitgliedern Louis Comblin und Matias Pollicino sicherstellen, dass ihr Beitrag die besten Elemente eines Eurovision-Songs vereint: ein Lied, das sofort im Ohr bleibt; ethnische Gesänge, ein Streichorchester und hohe Töne.

Steve Castile – Sweet Tooth
Auch der achte Song stammt aus dem Songwriting Camp des Rocklab. Das Lied entstand gemeinsam mit zwei weiteren Songwritern, Abigail F. Jones und Simon Davis, der es auch produzierte. Sie waren schon nach dem allerersten Ton begeistert und inspiriert, den Steve Calçada, alias Steve Castile, von sich gab. Die Grundlage des Songs ist daher ganz auf seine Stimme aufgebaut – mit tiefen und subharmonischen Tönen über eine düstere und obsessive Liebe zu einer Person, die einem nicht guttut.

Die acht Acts müssen am 24. Januar eine Jury und das Publikum von sich überzeugen, um Luxemburg beim kommenden Eurovision Song Contest in Wien vertreten zu dürfen. Wer das schafft, ist der dritte Act des Großherzogtums seit Luxemburgs großen Comeback in Malmö. Vor zwei Jahren konnte Tali mit dem Song „Fighter“ auf einem guten 13. Platz landen. Laura Thorn musste sich im vergangenen Jahr mit dem 22. Platz zufrieden geben.

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Wie gefallen Dir die Songs? Welches Lied ist am besten für den ESC geeignet? Von welchem Song bist Du enttäuscht? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare.

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