16:05 UhrKellner wirft Schwarz-Rot „organisierte Arbeitsverweigerung“ vor
Der ehemalige parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner, äußert scharfe Kritik an der schwarz-roten Koalition wegen der unklaren Förderpolitik im Heizungssektor. Was sich derzeit abzeichne, sei eine „organisierte Arbeitsverweigerung“, sagte Kellner RTL/ntv. „Das Wirtschafts- und Energieministerium ist nicht in der Lage zu sagen, wie es künftig mit der Heizungsförderung weitergehen wird.“ Bei einer Branchenveranstaltung sei das Ministerium sogar ausgebuht worden, „weil unklar ist, was sie vorhaben“. Der Beschluss des Koalitionsausschusses, zentrale Entscheidungen ins kommende Jahr zu verschieben, hält Kellner für unverantwortlich: „Wir lassen Verbraucher und Unternehmen im Regen stehen.“
Kellner forderte die Bundesregierung auf, endlich Klarheit zu schaffen. „Wenn jemand eine Wärmepumpe einbauen will, sollte er jetzt schnell noch die Förderung abschließen. Noch ist sie gut.“ Gelder müssten weniger für „teure Wahlgeschenke“ ausgegeben und stärker in Infrastruktur wie Schienen, Straßen und Brücken investiert werden.
15:31 UhrTeenager zerfetzt sich Hand mit Böller
Beim Zünden eines Böllers ist ein 15-Jähriger in Hamburg schwer verletzt worden. Der Junge und sein gleichaltriger Kumpel hätten den Knaller am Mittwochabend im Stadtteil Niendorf gezündet, sagte ein Polizeisprecher. Dabei hätten die beiden die Feuerwerkskörper nicht so gehandhabt, wie es vorgeschrieben ist. Der 15-Jährige wurde schwer an der Hand verletzt. Sein Freund sei unverletzt geblieben, stehe allerdings unter Schock.
Die „Bild“-Zeitung berichtete, die beiden Jugendlichen hätten mehrere illegale tschechische Dum-Bum-Böller zusammengeklebt und angezündet. Als zunächst nichts passiert sei, habe einer der beiden einen zweiten Versuch gestartet, dabei sei der Sprengsatz sofort explodiert. Die Hand des Jungen wurde demnach zerfetzt.
15:05 UhrMutmaßlicher Entführerchef belastet Christina Block schwer
Sie bestreitet die Vorwürfe, doch ein mutmaßlich maßgeblich beteiligter Mann belastet Christina Block schwer. Im Prozess um ihre Kinder sagte der mutmaßliche Chef der Entführer aus, dass die angeklagte Mutter von der geplanten Rückholung gewusst habe. Sein gesamtes Team sei aus Israel nach Hamburg gereist und habe sich am 28. Dezember 2023 im Hotel „Grand Elysée“ mit Christina Block getroffen. Sie habe dem Team dafür gedankt, dass es gekommen sei, um die Kinder zu retten, sagte der Zeuge aus Israel am 25. Verhandlungstag. Block sei nicht in die Pläne eingeweiht gewesen, wann es genau passieren sollte, berichtete der Zeuge weiter. Aber sie habe seinem Team etwas mitgegeben: „Christina hatte Kleidung vorbereitet, die ihr gehörte.“ Auch ein Teddybär sei dabei gewesen. Der Grund: Die Kinder sollten gleich wissen, dass das Team in ihrem Namen handelte. „Gewalt sollte nicht angewandt werden“, sagte der Zeuge. Das habe er seinem Team gesagt. Er sei sehr unglücklich gewesen, als er gesehen habe, dass den Kindern bei der Rückholaktion die Hände zusammengebunden worden waren. „Das war gegen meine Anweisung.“
Der 68-Jährige, der nun vor Gericht aussagt, soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Entführung in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und geleitet haben. Er gilt als einer der Hauptbeschuldigten, ist im laufenden Prozess aber nicht angeklagt. Nach ihm wurde seit 2024 mit Haftbefehl gefahndet. Um seine Aussage in Hamburg zu ermöglichen, gewährten ihm die Ermittlungsbehörden kürzlich sicheres Geleit. Die Fahndung nach ihm war daher aufgehoben worden. Als Beschuldigter muss er bei der Justiz nicht die Wahrheit sagen. Allerdings ist er nach Angaben einer Gerichtssprecherin als Zeuge in einem Prozess zur Wahrheit verpflichtet.
14:24 UhrLeiche auf Grundschulgelände gefunden
Es ist ein wirklich schockierender Fund: Eine Leiche ist auf dem Gelände einer Grundschule in Salzgitter gefunden worden. Wie und warum der Mann starb und um wen es sich handelt, ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Auch wer den Mann am Morgen gefunden hat, sowie die weiteren Ermittlungsschritte sind bislang offen.
Nach Angaben der Polizei wurden Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen betreut. Am Mittag hatten demnach so gut wie alle Schüler die Einrichtung verlassen. Die betroffene Grundschule liegt in einer kleineren Ortschaft, mittig in Salzgitter.
14:15 UhrSchichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Tobias Hauser hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Bis zum späten Abend übernehme ich nun den „Tag“ und versorge Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
13:54 UhrBulgariens Regierung verkündet nach Protesten Rücktritt
Nach Massenprotesten gegen Korruption tritt die bulgarische Regierung zurück. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow verkündete den Rücktritt nach einer Sitzung der Koalitionsspitzen in Sofia. Anfang des Monats hatten in Bulgarien zehntausende Menschen gegen Korruption und den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr demonstriert.
Rossen Scheljaskow tritt zurück. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)
Die Protestwelle in Bulgarien hatte vor zwei Wochen mit Demonstrationen ursprünglich gegen den Etatentwurf für 2026 begonnen. Nach Krawallen an Parteizentralen des Regierungslagers nahm das Kabinett den umstrittenen Haushaltsplan zurück. Zu den Protesten hatte das mit der Regierung verfeindete, aber ebenfalls prowestliche Oppositionsbündnis PP-DB aufgerufen. „Der Wandel wird erst mit dem Rücktritt dieser Regierung kommen“, hatte PP-Chef Assen Wassilew gesagt.
13:18 UhrFallschirmspringer bleibt an Flugzeug hängen
Bei einem Fallschirmsprung in Australien geht einiges gewaltig schief. Der Griff des Reservefallschirms verhängt sich am Flugzeug, der reißt den Springer mit und bleibt am Flugzeug hängen. Der Mann kann sich befreien, doch kurz darauf verfängt sich der Haupt- im Reservefallschirm.
12:54 UhrMerkel nimmt am Nobelbankett in Stockholm teil
Sieht doch eigentlich ganz nett aus, das Essen in Schweden: Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am feierlichen Nobelbankett zu Ehren der diesjährigen Nobelpreisträger teilgenommen. Die 71-Jährige saß bei der prunkvollen Abendveranstaltung im Rathaus der schwedischen Hauptstadt Stockholm auf Platz 31 des Ehrentisches zwischen dem ungarischen Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai und dem kanadischen Wirtschaftsnobelpreisträger Peter Howitt.
Literaturnobelpreisträger Laszlo Krasznahorkai (links) aus Ungarn spricht mit Angela Merkel beim Nobelpreisbankett nach der Nobelpreisverleihung im Rathaus. (Foto: dpa)
Ihr Ehemann Joachim Sauer durfte auf Sitz 77 Platz nehmen. Neben ihm saßen Schwedens Finanzministerin Elisabeth Svantesson und Helena Norlén, die Frau des schwedischen Parlamentspräsidenten Andreas Norlén.
12:29 UhrSchlagzeilen am Mittag
12:15 UhrRiesiges Feuer frisst sich durch Markt in St. Petersburg
In St. Petersburg bricht auf einem großen Markt ein verheerender Brand aus, begleitet von mehreren Explosionen. Massive Flammen und dichte Rauchschwaden hüllen das Gebiet ein, mindestens eine Person kommt ums Leben, weitere werden verletzt. Einsatzkräfte bekämpfen den Brand, die Ursache ist noch unklar.
11:36 UhrBärbel Bas wundert sich über die Union
Bundessozialministerin Bärbel Bas hat sich verwundert über die Vorbehalte von Unionsministern gegen ihren Gesetzentwurf zur Abschaffung des Bürgergelds gezeigt. Die Details der neuen Grundsicherung seien in der Koalition „auf Spitzenebene verhandelt“ worden – „und insofern war ich überrascht, dass es noch ein paar rechtliche Rückfragen gibt„, sagte die SPD-Vorsitzende bei der Pressekonferenz nach dem Koalitionsausschuss.
Sie sei aber „zuversichtlich, dass wir die jetzt noch klären“ und der Gesetzentwurf kommende Woche im Kabinett beschlossen werden kann, sagte Bas weiter. Bundeskanzler Friedrich Merz teilte diese Zuversicht: Es gebe noch wenige Fragen, die nun „im guten Einvernehmen geklärt“ würden, sagte er. „Das ist ein völlig normaler Prozess.“
Der Kabinettsbeschluss zur Grundsicherung war ursprünglich schon für Mittwoch geplant, wurde dann aber wegen Vorbehalten der unionsgeführten Ministerien für Wirtschaft und Inneres verschoben. Die Vorbehalte betreffen die Frage, ob Bürgergeldbeziehende, die nicht mit dem Job-Center kooperieren, noch persönlich angehört werden sollen, ehe ihnen die Leistungen gestrichen werden.
11:10 UhrSammlerstück erzielt Millionen: Das ist das teuerste Bild der „Star Wars“-Reihe
Die handgemalte Vorlage für das erste „Star Wars“-Filmplakat hat bei einer Auktion in Texas den höchsten Preis erzielt, der je für ein Filmplakat oder ein „Star Wars“-Sammlerstück gezahlt wurde. Der Illustrator Tom Jung stellte es 1977 mit Airbrush und Acryl her.
10:39 UhrIfo senkt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich
Das Ifo-Institut erwartet in den kommenden Jahren deutlich weniger Wachstum für die deutsche Wirtschaft – unter anderem wegen der Belastung durch US-Zölle. Für 2026 und 2027 senken die Münchner Forscher ihre Prognose auf ein Plus von 0,8 und 1,1 Prozent, jeweils 0,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt vorhergesagt.
10:31 UhrDas ist Taylor Swifts Lieblingssong von Taylor Swift
Von etlichen Hits auf ihren insgesamt zwölf Studioalben hat Superstar Taylor Swift eigenen Angaben zufolge einen Lieblingssong. Sie „würde sagen, Nummer eins ist ‚All Too Well“ – die 10-minütige Version‘, erklärte die 35-Jährige am Mittwoch dem Moderator Stephen Colbert auf dessen Frage nach ihren „Top 5 Taylor Swift Songs“.
Das Lied ist auch der Favorit vieler Fans. Die Sängerin hatte „All Too Well“ über eine geplatzte Liebschaft zunächst 2012 als Teil ihres Albums „Red“ veröffentlicht. Mit der Neuaufnahme des Albums als „Taylor’s Version“ im Jahr 2021 erschien auch eine zweite Version von „All Too Well“, welche zehn Minuten lang ist. Viele Fans sind sich einig, dass es darin um Swifts gescheiterte Beziehung zu Schauspieler Jake Gyllenhaal geht.
09:54 UhrAnwalt erhebt nach Gewalt in Gießen-Video Vorwürfe gegen Polizei
Die Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten bei den Anti-AfD-Protesten am letzten November-Wochenende in Gießen sorgen weiter für Diskussionsstoff. Die Proteste und der Großeinsatz von mehreren Tausend Polizisten erzeugten eine ganze Flut von Bildern, die unter anderem den Einsatz von Wasserwerfern und Auseinandersetzungen zwischen Beamten in Einsatzmontur und teils vermummten Demonstranten zeigen. Besonderes Aufsehen hatte dabei ein Video erregt, in dem zu sehen ist, wie Polizisten eine Blockade auf der Bundesstraße 49 räumen und dabei auch Schlagstöcke einsetzen.
Der Marburger Rechtsanwalt Jannik Rienhoff, der mehrere während der Proteste in Gewahrsam genommene Demonstranten vertritt, hatte kritisiert, schon im Vorfeld der Proteste seien „erhebliche Horrorszenarien“ aufgebaut und vor „Plünderungen“ gewarnt worden. An dem Tag selbst habe es dann seitens der Polizei „relativ viel Schlagstock-Einsatz ohne Festnahmen“ gegeben, „was ich rechtlich fragwürdig finde“, so Rienhoff. Bei dem Einsatz an der B49 wären aus seiner Sicht auch andere Möglichkeiten wie etwa Absperrungen infrage gekommen. „Draufzurennen und die Leute zu verprügeln“ habe „selbst aus polizeitaktischer Perspektive überhaupt keinen Sinn“, so der Rechtsanwalt.
Für den Rechtswissenschaftler Steffen Augsberg geht es jetzt darum, die Ereignisse aufzuarbeiten und „herauszufinden, was tatsächlich passiert ist“. Die Polizei sei mit Blick auf die Proteste grundsätzlich in einer „ganz schwierigen Situation“ gewesen. Da es sich bei der AfD und ihrer neuen Jugendorganisation um eine zwar politisch umstrittene, aber nicht verbotene Organisation handele, hätten die Beamten das Treffen von Rechts wegen ermöglichen müssen.
09:32 UhrDie Schlagzeilen am Morgen
09:19 UhrAuto soll fahrerlos einparken – und landet in Teich
Ein beim autonomen Einparken gefilmtes Xiaomi-Auto sorgt in China für Furore. Die Aufnahmen zeigen, wie beide Insassen das Fahrzeug verlassen, bevor dieses zielstrebig einzuparken versucht – dabei aber direkt auf einen Teich zusteuert. Als die Davonschlendernden das Missgeschick bemerken, ist es schon zu spät.
08:31 UhrInformant verkauft riesige Steuersünder-Datei an Bundesland
Ob es da auch den einen oder anderen Influencer treffen könnte? Das Land NRW hat über einen Informanten einen Datenträger zu Beteiligungen auch von Deutschen in Offshore-Steueroasen angekauft. Laut dem Düsseldorfer Finanzministerium geht es um Steuerhinterziehung „im großen Stil“ durch die Gründung von Auslandsgesellschaften. Wie viel das Land NRW dem Informanten bezahlt hat, wurde nicht bekannt.
Das Ministerium informierte die Bundesregierung und die anderen Bundesländer über den Datenankauf, denn es gebe Fälle aus ganz Deutschland, aber auch dem Ausland. Der Datensatz ist demnach mehr als ein Terabyte groß. Zur Höhe der in Übersee-Gesellschaften geflossenen Gelder gibt es bisher noch keine Erkenntnisse.
08:05 UhrDas wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
Bundeskanzler Friedrich Merz und die Koalitionsspitzen informieren gleich gegen 8.45 Uhr über die Ergebnisse ihrer stundenlangen Beratungen im Berliner Kanzleramt. Auf der Tagesordnung des Treffens standen konfliktträchtige Themen wie der drohende Anstieg der Krankenkassenbeiträge und Pläne zur Beschleunigung von Projekten zum Ausbau des Straßen- und Schienennetzes.
Außerdem interessant werden heute folgende Themen:
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Im Bemühen um ein Ende des russischen Angriffskriegs will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute erneut mit Vertretern europäischer Unterstützerstaaten zusammenkommen. Diese Woche könnte es Neuigkeiten geben, die womöglich zu einem Ende des Blutvergießens führen, teilte er über soziale Medien mit.
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Am Ende eines weiteren Krisenjahres für die deutsche Wirtschaft veröffentlicht das Münchner Ifo-Institut seine Konjunkturprognose für 2026. Bislang erwarten die Ifo-Experten und andere Wirtschaftsforschungsinstitute eine Belebung.
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Fußball-Fans können sich wieder um Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko bewerben. Erstmals sind Einzeltickets für Spiele und Teams in der Gruppenphase erhältlich. Ab 17 Uhr und bis zum 13. Januar kann man sich auf FIFA.com/tickets für die Zufallsziehung anmelden.
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Nato-Generalsekretär Mark Rutte besucht Deutschland. Um 10 Uhr trifft er Bundeskanzler Friedrich Merz.
Damit sind Sie schon mal auf dem neuesten Stand. Ich begleite Sie durch diesen ereignisreichen Tag. Sie können sich via tobias.hauser@ntv.de an mich wenden.
07:51 UhrMachado äußert sich zu Rückkehr nach Venezuela
Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado will nach ihrem Besuch in Norwegen in ihr Heimatland zurückkehren, in dem sie im Untergrund lebt. „Natürlich kehre ich zurück“, sagte sie am Donnerstag der britischen BBC. Sie sei sich der Risiken, die sie eingehe, vollkommen bewusst. Sie wolle aber an dem Ort sein, „wo ich unserer Sache am nützlichsten sein kann“.
Machado war nach der umstrittenen Wiederwahl des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro in Venezuela untergetaucht. Am frühen Donnerstagmorgen war sie in Oslo zum ersten Mal seit elf Monaten wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Sie winkte in der norwegischen Hauptstadt Anhängern vom Balkon ihres Hotels zu und begrüßte sie später auch vor dem Hotel.
07:16 UhrTausende Hühner entkommen nach Unfall auf Autobahn
Tierisch was los auf der A36. Etwa 5000 Hühner sind bei einem Lkw-Unfall im Landkreis Harz entkommen. Die Tiere laufen bei Quedlinburg auf und neben der Autobahn frei herum, wie der Verkehrs- und Autobahndienst Magdeburg mitteilte. Zuvor war ein mit den Vögeln beladener Lastwagen aus bislang unbekannter Ursache auf die Seite gekippt. Er verlor seine 15 Tonnen schwere Ladung. Die Tiere müssten durch das Veterinäramt eingefangen werden, hieß es weiter.
Zwischen den Anschlussstellen Quedlinburg-Mitte und Thale in Richtung Braunschweig wurden alle Spuren gesperrt. Die Sperrung werde wohl noch bis Donnerstagmittag dauern, sagte ein Polizeisprecher in Magdeburg. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
06:45 UhrTrump mischt sich in Warner-Bros-Bieterwettstreit ein und fordert CNN-Verkauf
US-Präsident Donald Trump hat sich in den Übernahmekampf um den Medienkonzern Warner Bros Discovery eingeschaltet und den Verkauf des zum Konzern gehörenden Nachrichtensenders CNN gefordert. „CNN sollte verkauft werden“, sagte Trump am Mittwoch vor Reportern im Weißen Haus. Trump ist seit Langem ein scharfer Kritiker von CNN. Er wirft dem Sender regelmäßig vor, Falschnachrichten zu verbreiten, ohne dies zu belegen, und voreingenommen über ihn zu berichten.
Hintergrund ist ein Bieterwettstreit um Warner Bros. Der Streaming-Anbieter Netflix und Paramount Skydance werben um den Konzern. Warner Bros hatte vergangene Woche das Angebot von Netflix angenommen, woraufhin Paramount am Montag eine feindliche Übernahmeofferte startete. Das Netflix-Angebot umfasst Vermögenswerte wie den Bezahlsender HBO, schließt jedoch CNN und andere Kabelnetzwerke aus. Diese sollen vor einer Fusion in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert werden. Das Angebot von Paramount hingegen bezieht sich auf das gesamte Unternehmen. Paramount-Chef David Ellison will CNN mit dem Sender CBS News zusammenlegen. Ellison ist der Sohn des Milliardärs und Trump-Verbündeten Larry Ellison.
06:02 UhrKevin Kühnert hat einen neuen Job
Der frühere Bundestagsabgeordnete und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert wird Lobbyist für alternative Finanzpolitik. Der 36-Jährige übernimmt bei der Bürgerbewegung Finanzwende die Leitung des Bereichs Steuern, Verteilung und Lobbyismus, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Finanzwende war von dem früheren Grünen-Finanzexperten im Bundestag, Gerhard Schick, als Gegengewicht zur einflussreichen Finanzlobby gegründet worden. Kühnert war immer wieder mit der Forderung nach tiefgreifenden Reformen aufgefallen und hatte Debatten über eine Neuauflage sozialistischer Ideen entfacht.
„Finanzwende ist auf dem besten Weg, ein effektives Gegengewicht der Finanzlobby zu werden – und ich möchte aktiv dazu beitragen, dass dieses Mammutprojekt gelingt„, sagte Kühnert. Der frühere Chef des SPD-Nachwuchses und dann Spitzenfunktionär seiner Partei machte auf die Ungleichheit bei den finanziellen Mitteln aufmerksam. Auch die politische Macht verschiebe sich dadurch, sagte er. „Extreme Ungleichheit verbaut nicht nur Lebenschancen. Sie verzerrt auch zunehmend Debatten in Medien und Politik.“ Kühnert: „Reichtum wird weltweit immer offener als Machtinstrument missbraucht.“ Gegen diese Gefahr wolle er mit ankämpfen. Er lobte Stärke und Überparteilichkeit seines neuen Arbeitgebers.
05:55 UhrSchlagzeilen aus der Nacht