61 Bewerber, fünf Sieger

Gründungscup der Kiel-Region: Diese Start-ups haben gewonnen

61 Start-ups haben sich beim Gründercup der Kiel-Region beworben. Zwölf Unternehmen kamen in die engere Auswahl. Das sind die fünf Gewinner.

Kiel. So groß war das Interesse noch nie: 61 Start-ups aus Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön haben sich um den Gründungscup der Kiel-Region beworben. Zwölf junge Unternehmen sind in die engere Auswahl gekommen. Fünf Finalisten sind in drei Kategorien ausgezeichnet worden.

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„Wir hatten in diesem Jahr fast doppelt so viele Bewerbungen wie sonst. Diese Vielzahl und Vielfalt spiegelt die Kiel-Region wider“, sagte Kiel-Region-Geschäftsführerin Ulrike Wielatt bei der Preisverleihung im Hauptsitz der Förde Sparkasse. Was Wielatt besonders erfreute: Die Bewerberinnen und Bewerber kamen aus unterschiedlichen Bereichen. Es handelte sich nicht nur um Start-ups aus der IT- oder Techbranche, sondern auch um Unternehmen mit den Themenschwerpunkten Nachhaltigkeit, Handwerk und Pädagogik.

5000 Euro Preisgeld für den Gründungscup

Auf den ersten drei Plätzen landeten formorgen mit seinen nachhaltigen Alternativen zu Kunststoffprodukten, Retailflow, das eine KI-basierte Kundenberatung im Einzelhandel ermöglichen will und Curly.Do, das Friseursalons hilft, natürliche Locken zu schaffen. Der Sieger erhielt ein Preisgeld über 5000 Euro, der Zweite 2000 Euro und der Dritte 1000 Euro, gesponsert von der Förde Sparkasse und dem Kieler Unternehmensberater RQP.

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Den Nachhaltigkeits-Cup, der mit 2500 Euro dotiert ist, ging an das Start-up bluprint.lab. Das Team um Jael Kahlenberg Casoum und Mats Heitzmann entwickelt künstliche Riffe aus dem 3D-Druck.

Erstmals wurde in diesem Jahr der NextGen-Digital-Cup verliehen. Die 4000 Euro Preisgeld wurden von den Kieler Nachrichten gesponsert. Ausgezeichnet wurde das Start-up Edaira. Die Lehrer Rebecca Timmermann und Sascha Timmermann sowie der Informatiker Helge Kraas haben eine KI-unterstützte Plattform zur Bewertung von Schülerleistungen und zur datenbasierten Lernbegleitung entwickelt. „Die Software entlastet Lehrkräfte“, erklären die Gründer. Edaira soll für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen, Lehrer sollen mehr Zeit für das haben, was wirklich zählt: Pädagogik.

Mit dem NextGen-Digital-Cup werden Start-ups ausgezeichnet, die mit ihren digitalen Ideen neue Wege gehen. „Wir können uns mit den Kriterien des neuen Awards identifizieren, da auch die Kieler Nachrichten gesellschaftliche Relevanz erzeugen und wir Menschen mit unseren digitalen Reichweitenkanälen erreichen und diese wiederum mit unseren immer wieder neu entwickelten Digitalprodukten für die Geschäftspartner aus der Region zugänglich machen“, sagte Linn Pietschke, Leitung Media-Vermarktung der Kieler Nachrichten, bei der Preisverleihung.

KN