Nachspielzeit

Holstein Kiel: Wer solche Fehler macht, hat nicht mehr als Abstiegskampf verdient!

Die Moral bei Holstein Kiel mag gegen den 1. FC Magdeburg gestimmt haben. Doch wer solche naiven Fehler im eigenen Spiel macht, hat nicht mehr als Abstiegskampf in der Zweiten Liga verdient, meint Holstein-Reporter Niklas Heiden.

Magdeburg. Das 3:3 von Holstein Kiel beim 1. FC Magdeburg mag mit Blick auf die Moral ein guter Auftritt der Störche gewesen sein. Doch für den Abstiegskampf in der Zweiten Liga bringt den Störchen der Punkt beim FCM nur wenig. Mehr noch: Die individuellen Fehler vor dem 1:1-Ausgleich und dem 1:2 kurz vor der Pause offenbarten erneut, dass es bei den Störchen in dieser Saison für kaum mehr als Abstiegskampf reicht.

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Die 1:0-Führung zu verspielen war völlig dämlich

Wer so glücklich und als deutlich schwächere Mannschaft 1:0 in Führung geht, muss das diese wenigen Minuten bis zur Pause konsequent verteidigen. Zur Not müssen die Bälle mit der Brechstange herausgekloppt werden. So ist Abstiegskampf nun mal. Nicht schön, aber am Ende erfolgreich. Marco Komenda nannte das Verhalten der KSV-Profis kurz vor der Pause nach Abpfiff liebevoll naiv. Nein, es war völlig dämlich.

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Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass es eine langwierige und schwere Rückrunde für die Störche werden wird. Und die KSV muss aufpassen, dass Erfolge der Moral wie jetzt in Magdeburg oder auch das Weiterkommen im DFB-Pokal beim Hamburger SV nicht dafür sorgen, dass man in- und extern sich nicht der Kritik stellt. Die KSV muss sich am Riemen reißen und die eigenen Fehler abstellen. Ansonsten wird man bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

KN