Andreas Wellinger steckt tief in der Krise!

Der Skisprung-Olympiasieger von 2018 erlebt wenige Tage vor der Vierschanzentournee einen sportlichen Albtraum. Beim Weltcup in Klingenthal schafft es der 30-Jährige nicht einmal durch die Qualifikation – Schluss ist schon nach einem Sprung auf nur 111,5 Meter.

Damit verabschiedet sich Wellinger mit einer herben Niederlage in die Wettkampfpause. Schon nach dem enttäuschenden Platz 40 im Einzel am Samstag hatte der Bayer angekündigt, den Weltcup in Engelberg (Schweiz) auszulassen.

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Ob er für die Vierschanzentournee, die am 29. Dezember startet, überhaupt ins DSV-Aufgebot zurückkehrt, ist völlig offen.

Bundestrainer Stefan Horngacher will nun gegensteuern: „Wir werden definitiv eine Trainingseinheit einlegen … und versuchen, ihn wieder aufzupäppeln.“

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Quelle: BILD14.12.2025

Wellinger selbst schlägt Alarm. Am Samstag sagte er: „Nächste Woche werde ich definitiv nicht mitfahren. Wir haben unter der Woche schon darüber geredet, ob es Sinn macht, hierherzufahren. Ich tappe momentan auf der Stelle.“

Und weiter: „Meine skispringerische Leistung ist einfach schlecht. Ich kriege es nicht hin, dass ich Konstanz reinbringe und Energie mitkriege. Es ist eine abgehackte Bewegung. Es ist aktuell so, als würde man mit einem Auto die Kurve nicht in einem Schwung fahren, sondern mit vier, fünf Ecken.“

Fakt ist: Bis auf einen siebten Platz in Ruka springt Wellinger in diesem Winter nur hinterher – und ausgerechnet vor der Tournee geht es für ihn steil bergab.

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Zum Springen:

Domen Prevc dominiert den Skisprung-Weltcup weiter nach Belieben. Der Slowene gewinnt auch das zweite Springen in Klingenthal – sein vierter Sieg in Folge. Mit 275,1 Punkten setzt er sich erneut vor die Japaner Ren Nikaido (262,1) und Ryoyu Kobayashi (261,0).

Für Philipp Raimund endet dagegen seine Podestserie. Einen Tag nach Platz drei wird der 25-Jährige beim Heim-Weltcup Zehnter.

Prevc untermauert mit Sprüngen auf 141,0 und 140,5 Meter seine überragende Form und feiert zugleich seinen zwölften Weltcupsieg. Seine Schwester Nika Prevc hatte am Samstag bereits den Frauen-Wettbewerb gewonnen.