Anfang 2026 ist erstmals der CDU-Politiker Gastgeber in Berlin. Nun steht fest, woher die teilnehmende Gruppe aus dem Bistum Münster kommt.
Vier Kinder aus der Herz-Jesu-Gemeinde in Ahlhorn im Landkreis Oldenburg – Teil der Pfarrei St. Peter Wildeshausen – vertreten das Bistum Münster beim ersten Sternsinger-Empfang von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Anfang Januar 2026 in Berlin. Das teilt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ mit, ohne bereits ein Datum für den Empfang zu nennen.
Die Mädchen und Jungen hatten sich vor der 68. Aktion Dreikönigssingen beworben und Losglück bei der Ziehung der diözesanen Gewinner. Insgesamt werden 108 Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern in Berlin erwartet; seit 1984 besuchen die kleinen Königinnen und Könige das Bundeskanzleramt.
Dreikönigssingen 2026 zum Thema Kinderarbeit
„Schule statt Fabrik“ lautet das Motto des Dreikönigssingens 2026. Es lenkt den Blick auf das Thema Kinderarbeit und will laut Mitteilung zeigen, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Am 30. Dezember wird die Aktion in Freiburg bundesweit eröffnet, Ende 2026 dann in Münster.
Seit der ersten Aktion 1959 haben die Mädchen und Jungen laut Angaben mehr als 1,4 Milliarden Euro gesammelt. Unterstützt werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe und Pastoral in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Die Aktion wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragen.