Rechte Demo in Nürnberg
Polizei muss Lager mit Sperrgittern trennen
16.12.2025 – 02:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Polizisten im Einsatz (Archivbild): Bei der Demo am Montag in Nürnberg versuchte die Polizei die verschiedenen politischen Lager voneinander zu trennen. (Quelle: IMAGO/Ardan FUESSMANN/imago-images-bilder)
In Nürnberg sind am Montagabend etwa 70 Rechte durch die Innenstadt gezogen. Gegendemonstranten versuchten wiederholt, die Strecke zu blockieren.
In der Nürnberger Innenstadt haben sich am Montagabend Rechte und Gegendemonstranten gegenübergestanden. Die Polizei hat die unterschiedlichen Lager mit Sperrgittern getrennt.
Ab 18 Uhr versammelten sich zunächst rund 30 Personen auf dem Hallplatz zu einer angemeldeten rechten Kundgebung unter dem Titel „Deutschland im Würgegriff linksextremer Propaganda“. Zeitgleich formierten sich in der Umgebung mehrere organisierte Gegendemonstrationen mit insgesamt etwa 150 Teilnehmern.
Nach einer Auftaktkundgebung zogen die Teilnehmer der rechten Versammlung durch die Innenstadt. In der Spitze beteiligten sich rund 70 Personen an dem Aufzug. Die Gegendemonstranten setzten sich parallel auf einer ebenfalls angemeldeten alternativen Route in Bewegung.
Während des Aufzugs versuchten Gegendemonstranten wiederholt, in den Bereich der Strecke zu gelangen und diese zu blockieren. Die Einsatzkräfte verhinderten dies jedoch jeweils.
Gegen 21.15 Uhr endete die Versammlung nach einer Abschlusskundgebung am Hallplatz. Das Versammlungsgeschehen verlief nach Polizeiangaben insgesamt ohne größere Störungen.
Im Einsatz waren Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei Nürnberg.
