Analog oder digital? Kompliziert oder banal? Das Leben in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts ist grotesker als es scheint. Kersten Flenter rettet in 41 Gutenachtgeschichten zum Vorlesen (für Erwachsene?) das analoge Denken mit heruntergelassenem Visier und offenem Ende ins Zeitalter der modernen Scharlatane. Es geht um Krakenzüchter, lügende Waschbären, sympathische Nichtsnutze und immer wieder um die Frage, wo eigentlich die Liebe wohnt, wenn alle verfügbaren Welten mit Hass und Hetze gefüllt sind. Flenter erzählt meistens sehr komisch, mit einem ungebrochenen Faible für bemerkenswerte Charaktere und schräge Dialoge, die gerne mal entgleisen. 
 

Das Cover zum Buch „Sag mir, wo die Liebe wohnt“ von Kersten Flenter

© Blaulicht Verlag

Erschien 2025 im Blaulicht Verlag: Sag mir, wo die Liebe wohnt

Kersten Flenter wurde 1966 in Hannover geboren und ist Autor, Herausgeber, Bühnenkünstler, Veranstalter und Sänger. Nach seinem Zivildienst absolvierte er ein Studium der Germanistik und Soziologie. 1991 begannen seine ersten literaturnahen Tätigkeiten. Er ist ein Gründungsmitglied der ersten hannoverschen Lesebühne OraL (Organisation für angewandte Literatur). Seit 2011 ist er Mitglied der Lesebühne „Nachtbarden“. Neben seinen Romanen hat Flenter zahlreiche Kurzgeschichtenbände veröffentlicht. Weiterhin erscheinen bis heute praktisch jährlich Gedichtbände von ihm. Außerdem ist er Sänger und Gitarrist der Band „Das letzte Ahorn“.