Wegen versuchten Mordes ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen 15-Jährigen aus Gelsenkirchen. Der Teenager steht im Verdacht, am frühen Montagabend mit einem gestohlenen Auto absichtlich auf zwei Polizeibeamte zugefahren zu sein, die den Wagen bei einer Verkehrskontrolle überprüfen wollten.
Nach Angaben eines Sprechers der Polizei war den Beamten kurz vor 19 Uhr am Montagabend der offensichtlich minderjährige Fahrer am Steuer des Wagens aufgefallen. In der Haydnstraße, einer Sackgasse, im Ortsteil Rotthausen gaben sie Haltesignale und versperrten ihm den Weg.
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Als sie ausstiegen, soll der Fahrer beschleunigt haben und auf die zwei Polizisten zugefahren sein. Der VW Fox war am selben Tag als gestohlen gemeldet worden. Im Auto habe zudem ein 11-Jähriger gesessen, so die Polizei.
Flucht über mehrere Autobahnen im Ruhrgebiet endet auf der A3
Der Fahrer floh den Angaben zufolge zunächst durch die Stadt und schließlich über verschiedene Autobahnen in Richtung Duisburg. Dabei überfuhr er laut Polizeisprecher mehrere rote Ampeln und überschritt immer wieder Tempolimits. Auf der Autobahn 3 in Höhe der Ausfahrt Duisburg-Wedau konnten die verfolgenden Streifenwagen den VW Fox schließlich einkeilen und zum Stillstand bringen.
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Der 15-Jährige wurde vorläufig festgenommen, ein Gericht hat den Teenager später in Untersuchungshaft geschickt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.