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In der Ostukraine macht Russlands Armee Gewinne. Kanzler Merz verhandelt über Oligarchen-Vermögen. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Lukaschenko „setzt“ bei Ukraine-Friedensplan auf USA„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“39″}}“>Lukaschenko „setzt“ bei Ukraine-Friedensplan auf USA – Alexander Lukaschenko, Verbündeter von Wladimir Putin, im Interview
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- Truppen rücken in Donezk vor“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“39″}}“>DeepState: Putins Truppen rücken in Donezk vor – In der Region liegt auch die umkämpfte Stadt Pokrowsk
Update, 9:34 Uhr: In der Ukraine und in Russland sind in der Nacht mehrere Menschen bei gegenseitigen Drohnenangriffen der beiden Kriegsparteien verletzt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson seien zwei Männer nach einer Drohnenattacke ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Ein Opfer befinde sich mit einem offenen Beinbruch in kritischem Zustand. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge am späten Abend.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 8:32 Uhr: In Russland soll erneut eine Ölraffinerie nach einem Drohnenangriff in Brand stehen. Das berichtet die Kyiv Post unter Berufung auf den ukrainischen Kanal Exilenova+. Der Drohnenangriff sei auf die Stadt Slawjansk in der Region Krasnodar erfolgt.
Der Telegram-Kanal Shot berichtete unter Berufung auf Anwohner, dass der Angriff kurz nach Mitternacht begann und mindestens drei Stunden dauerte, schreibt die Kyiv Post. Es seien rund 18 Explosionen in der ganzen Stadt gemeldet worden.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: Generalstab berichtet von Lage in Pokrowsk
Update, 17. Dezember, 8:05 Uhr: Die Verluste für Russland im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie der ukrainische Generalstab am Morgen auf Facebook mitteilte, stoppten die ukrainischen Soldaten in Richtung Pokrowsk am vergangenen Tag 82 Angriffsversuche der russischen Armee. Die aktuellen täglichen Gesamtverluste für die Armee von Kremlchef Wladimir Putin sollen in Kürze veröffentlicht werden.
Ukraine-Krieg aktuell: Die Lage am Mittwoch, 17. Dezember
Erstmeldung: Kiew – Die angegriffene Ukraine dankt ihren Freunden für die Militärhilfe im Ukraine-Krieg und spricht von Rekordzahlen – tatsächlich aber geht die Unterstützung stark zurück.
Die Unterstützerländer der Ukraine haben nach Angaben von Verteidigungsminister Denys Schmyhal die ukrainische Waffenproduktion in diesem Jahr mit fast fünf Milliarden US-Dollar unterstützt. Das teilte er nach einer Videoschalte der Ukraine-Kontaktgruppe, des sogenannten Ramstein-Formats, mit.
Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands
Fotostrecke ansehenUkraine-Krieg aktuell: „Rekordzahlen“ an Waffenhilfe haben einen Haken
Die genannten Rekordzahlen und Schmyhals Dank an die Partner verdecken indes, dass die zugesagten Militärhilfen in der zweiten Jahreshälfte stark gesunken sind, wie der „Ukraine Support Tracker“ berechnete. Es sei „deutlich zu wenig, um den Ausfall der US-Hilfen zu kompensieren“, schrieben die Experten vom Kiel Institut für Weltwirtschaft kürzlich.
Unter Präsident Donald Trump ließen die USA Waffenlieferungen auslaufen. Stattdessen wurde die Initiative PURL gegründet, bei der andere Länder US-Waffen für die Ukraine kaufen.
Lukaschenko „setzt“ bei Ukraine-Friedensplan auf USA
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat unterdessen zu einem schnellen Handeln zur Beendigung des Ukraine-Kriegs aufgerufen. Der enge Verbündete von Kremlchef Wladimir Putin forderte diplomatische Bemühungen, solange die USA noch involviert seien.
Dies ging am Dienstag (16. Dezember) aus Auszügen eines Interviews hervor, die die staatliche belarussische Nachrichtenagentur BelTA veröffentlichte, wie Reuters berichtet. Lukaschenko hatte sein Territorium 2022 für die russische Invasion zur Verfügung gestellt.
Ukraine-Krieg aktuell: Merz vor seinem schwierigsten Gipfel
Beim bevorstehenden EU-Gipfel in Brüssel geht es um sehr viel für Europa, die Ukraine, aber auch für Kanzler Friedrich Merz. Für den CDU-Politiker ist es die erste ganz große Bewährungsprobe als europäische Führungsfigur.
Heute (17. Dezember) reist Merz nach Brüssel, wo am Donnerstag bei einem EU-Gipfel die Entscheidung über die Nutzung des in der EU eingefrorenen russischen Staatsvermögens für die Unterstützung der Ukraine fallen soll. Vorher gibt er im Bundestag eine Regierungserklärung ab, in der er nochmals eindringlich um Zustimmung zu diesem Schritt werben will.
DeepState: Putins Truppen rücken in Donezk vor
Analysten des „DeepState“-Projekts teilten derweil mit, dass die russische Armee Serebryanka besetzt und in der Nähe von vier weiteren Siedlungen in der Region Donezk vorgerückt sei. Das berichtet aktuell die Ukrainska Prawda. „Der Feind besetzte Serebryanka und rückte auch in der Nähe von Dronivka, Svyato-Pokrovsky, Zvanivka, Pazeno, in Siversk und Pereyzne vor“, zitierte das Portal DeepState.
Russische Soldaten im Frontabschnitt Pokrowsk, der ebenfalls in Donezk liegt. © IMAGO/Stanislav Krasilnikov
Am 13. Dezember hatten Quellen der Prawda berichtet, dass die Stadt Siversk in der Region Donezk fast vollständig verloren gegangen sei . Man benötige Reserven, um die Stadt zurückzuerobern. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)