Der US-Handelsbeauftragte gab am Mittwoch die Umsetzung der zollbezogenen Elemente eines im November mit der Schweiz und Liechtenstein erzielten Handelsabkommens bekannt.
Die am 14. November bekanntgegebenen Zollätze gelten laut einer Mitteilung im Federal Register rückwirkend ab diesem Datum.
Die Bekanntmachung ändert den US-Zolltarif dahingehend, dass entweder der Meistbegünstigtentarif oder ein Satz von 15 %, je nachdem welcher hoher ist, auf Waren aus den beiden Ländern angewendet wird.
Zudem werden die Zolle auf bestimmte Produkte angepasst, darunter einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, nicht verfügbare Rohstoffe, Flugzeuge und Flugzeugteile sowie generische Arzneimittel und deren Wirkstoffe und chemische Vorprodukte, wie in der Mitteilung angegeben.
Die Vereinigten Staaten stimmten diesen Änderungen in der Erwartung zu, dass das Handelsabkommen bis zum 31. März endgültig abgeschlossen wird. Sollte dies nicht geschehen, werden die USA die Änderungen der Zollätze überprüfen und neu bewerten, heißt es in der Mitteilung.
Das im vergangenen Monat von den USA und der Schweiz verkündete Rahmenabkommen sieht vor, dass Washington seine Zolle auf importierte Schweizer Produkte von 39 % auf 15 % senkt und Schweizer Unternehmen zusichern, bis Ende 2028 insgesamt 200 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren.