Stand: 17.12.2025 18:58 Uhr

Flammen schlagen aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in Wilhelmshaven.

Das Feuer war in der Nacht zu Mittwoch ausgebrochen, der Mieter der Wohnung geriet in Tatverdacht.

Nach einem Wohnungsbrand in Wilhelmshaven hat die Polizei den vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Der Tatverdacht gegen ihn konnte den Beamten zufolge nicht erhärtet werden. Nach den Ermittlungen spezialisierter Brandermittler ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandlegung. Der 30 Jahre alte Wohnungsinhaber war zuvor in den Fokus der Ermittlungen geraten, weil er widersprüchliche Angaben zum Geschehen machte und einen Atemalkoholwert von rund 2,1 Promille hatte, so ein Polizeisprecher. Die Beamten ermitteln weiter die Brandursache. In der Nacht zu Mittwoch hatten Anwohner das Feuer bemerkt, nachdem sie Knallgeräusche hörten. Die 23 Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang mit anderen Bränden in der Stadt gibt. Aktuell gibt es nach Angaben eines Sprechers dafür aber keine Hinweise.

Schriftzug "Feuerwehr" ist auf der roten Motorhaube eines Feuerwehrautos zu sehen.

Als die Feuerwehr am Morgen eintraf, stand das Erdgeschoss bereits in Flammen. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Ein Mann in rotem Pullover und eine Frau in Feuerwehruniform mit Helm stehen vor einem roten Feuerwehrauto mit Blaulicht und Rauch im Hintergrund.

In der ARD Audiothek hören Sie die neuesten Folgen des NDR Feuerwehrpodcasts Mein Einsatz zuerst.

Dieses Thema im Programm:

NDR.de | „Brand in Wilhelmshaven: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß“ | 17.12.2025 | 18:57