Für den Umbruch hat RB Leipzig jeden Stein umgedreht – auf und neben dem Platz! So sind im Sommer wieder typische RB-Transfers getätigt worden. Und auch bei einigen Grundregeln kommt nun wieder mehr Zug rein.

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Dazu gehört: Nach BILD-Informationen macht es der Klub seit neusten wieder zur Pflicht, dass die neuen, ausländischen Spieler Deutsch lernen. In den Anfangsjahren war das gang und gäbe beim Bundesligisten. Ex-Boss Ralf Rangnick (67) hatte immer sehr viel Wert darauf gelegt. Weil Interaktion im Sprachunterricht am Ende auch die Gruppe stärkt.

Rangnick hatte dafür strenge Regeln, so sagte er einst: „Das Fernbleiben vom Unterricht wird genauso geahndet wie ein Zuspätkommen oder Nichterscheinen im Training. Das kann auch bedeuten, dass ein Spieler deswegen im nächsten Spiel nicht im Kader ist.“

Lange war der Deutsch-Unterricht also Pflicht in Leipzig. Naby Keita (30/jetzt Ferencváros Budapest), so erzählt man sich in Leipzig, war der erste Star, der sich geweigert haben soll. Und ab da ließen es die Bosse einreißen.

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Dafür gab es zuvor tolle Beispiel: Stars wie Yussuf Poulsen (31/jetzt HSV) und Emil Forsberg (34/jetzt New York) hatten mit viel Fleiß und Disziplin im Rekordtempo Deutsch gelernt. Tugenden, die auch den aktuellen Bossen – allen voran Marcel Schäfer (40/Sport-Geschäftsführer) und Johann Plenge (40/stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung) – sehr wichtig sind …

Deshalb wird nun wieder verstärkt Deutsch-Unterricht am Trainingszentrum angeboten, den die meisten Spieler aber auch aus freien Stücken in Anspruch nehmen würden.

Harder kann es schon! Deutsch-Befehl bei RB Leipzig

Einer von ihnen ist Conrad Harder (20), der sicherlich auch davon profitiert, dass er fünf Jahre Deutschunterricht in der Schule hatte. Im Interview-Format „Ask“ auf dem YouTube-Kanal des Klubs, bei dem Fans Fragen stellen können, überrascht er jetzt mit guten Deutsch-Kenntnissen.

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Quelle: BILD11.12.2025

Und verrät einiges über sich. So sagt er über die Weihnachtstradition bei Familie Harder: „Wir halten uns an den Händen, singen Weihnachtslieder und tanzen um den Weihnachtsbaum. Am Ende kommt ein schnelleres Lied und wir rennen um das Haus. Danach gibt’s die Geschenke.“

Über das Spiel am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) gegen Leverkusen sagt der Stürmer: „Ich habe ein gutes Gefühl. Wir haben zu Hause einen Lauf. Es ist das letzte Spiel des Jahres, deshalb werden wir alles reinhauen.“

Wie auch auf der Schulbank beim Deutschlernen …