Heimspiel und Freundschaftsduell: Auf die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Nürnberg freuen sich die Fans beider Vereine schon seit Tagen. Zumal es für die Knappen auch noch um die Herbstmeisterschaft geht.
Für gewöhnlich interessieren sich die Anhänger eine knappe Stunde vor dem Anpfiff vor allem für die Startaufstellung. Doch bei Schalke – Nürnberg wanderten die Blicke schnell auf die Bank der Knappen. Und der Jubel war groß: Denn Timo Becker ist endlich wieder da!
Schalke – Nürnberg: Kader-Comeback von Becker
Der Sommer-Neuzugang war noch zu Saisonbeginn wie eingeplant eine feste Stütze des Teams. In der Innenverteidigung war er gesetzt, verpasste bis zum siebten Spieltag kaum eine Minute. Dann aber folgte der verheerende Auftritt gegen Greuther Fürth. Schon nach neun Minuten musste er damals verletzt vom Feld.
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Die Verletzung stellte sich als eine Ruptur des Innenbands im rechten Knie heraus. Eine monatelange Pause war die Folge. Insgesamt acht Spiele verpasste Becker in einer Zeitspanne von knapp drei Monaten. Ein Ausfall, der schmerzte. Denn Becker ist auf Schalke nicht nur Leistungsträger, sondern auch Fanliebling.
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Beim Spiel zwischen Schalke und Nürnberg stand er nun erstmals seit der schlimmen Verletzung wieder im Kader. Für einen Startplatz reichte es nach der langen Leidenszeit aber noch nicht, sodass Becker erstmal auf der Bank Platz nahm.
Auch Schallenberg zurück
In der Innenverteidigung, in der Becker für gewöhnlich zu Hause ist, setzte Miron Muslic auf das in den letzten Wochen bewährte Trio aus Hasan Kurucay, Nikola Katic und Mertcan Ayhan. Nachdem Kurucay in der zweiten Halbzeit allerdings akut Gelb-Rot gefährdet war, brachte Muslic Becker von der Bank. So durfte er sein viel umjubeltes Comeback feiern.
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Gegen den „Club“ ebenfalls wieder am Start war Mittelfeldmann Ron Schallenberg. Der hatte die Partie gegen Düsseldorf angeschlagen verpasst, rückte nach erfolgreicher Genesung allerdings wieder in die Startelf.