Nach Angaben der Polizei durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei Karlsruhe am Donnerstagmorgen, 18. Dezember, mehrere Objekte in der Stadt und im Großraum Karlsruhe. Im Rahmen eines Betrugsverfahrens nahmen sie zwei Tatverdächtige fest. Der 34-jährige Mann und die 33-jährige Frau befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Betrugsmasche mit Tresorfächern
Die beiden Beschuldigten betrieben ein Unternehmen, das Tresorfächer zur anonymen Aufbewahrung von Wertgegenständen bereitstellte. Mindestens fünf Geschädigte mieteten die vermeintlich sicheren Fächer an und deponierten darin wertvolle Besitztümer. Die Geschädigten hatten keinen Zugriff mehr auf die Fächer und erstatteten daraufhin Strafanzeige.
Sachschaden im oberen sechsstelligen Bereich
Die beiden Betrüger leerten offenbar die Schließfächer und brachten die Gegenstände in ihren Besitz. Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen richtete sich der Verdacht schließlich gegen die 33-Jährige und den 34-Jährigen. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten zahlreiche elektronische Geräte, Bargeld und weitere mutmaßliche Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf einen Betrag im oberen sechsstelligen Bereich.
Haftbefehle erlassen
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe beantragte Haftbefehle für die zwei vorläufig festgenommenen Täter. Am Donnerstagmittag wurden sie dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ jeweils Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Bürgerinnen und Bürger, die ebenfalls Opfer dieser Betrugsmasche wurden oder Angaben zu den Sachverhalten machen können, können sich mit der Kriminalpolizei unter 0721/666 5555 in Verbindung setzen.
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe Hinweis: Diese Meldung wurde unterstützt von KI erstellt.
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