Molfsee. Das 60. Jahr des Bestehens des Freilichtmuseums Molfsee war ein besonderes. Und das nicht nur, weil es eine große Festveranstaltung gab. „Wir haben in diesem Jahr viele Projekte beenden können. Und damit einen großen Schritt in die Zukunft gemacht“, sagt Museumsdirektorin Kerstin Poehls.
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Wie gut die Arbeit in den vergangenen Jahren bei den Gästen ankommt, beweisen die aktuellen Besucherzahlen: Fast 134.000 Menschen haben das Freilichtmuseum im Jahr 2025 besucht – eine unglaubliche Zahl.
134.000 Besucher im Jahr 2025
Geschichte zum Anfassen, Atmosphäre zum Verlieben – und ein Museum, das beweist: Hier geht richtig was. Das ist das Fazit, das Poehls ziehen kann. „Für uns und unsere Gäste war es ein ereignisreiches Jahr“, erklärt Poehls.
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Für uns und unsere Gäste war es ein ereignisreiches Jahr.
Kerstin Poehls, Museumsdirektorin
Und fügt hinzu: „Wir sind auch stolz, denn es war auch viel Arbeit auf vielen Ebenen.“ Es wurde an allen Ecken und Enden gebaut, parallel wurde aber auch weiter konzipiert, es wurden Ausstellungen auf den Weg gebracht und Märkte wie beispielsweise der zehntägige Herbstmarkt veranstaltet.
Eines der großen Projekte: Die Fertigstellung der Bockwindmühle, die endlich neue Flügel bekommen hat und sich seitdem auch wieder drehen kann – wenn entsprechend Wind weht.
Großer Erfolg auf allen Ebenen
In Sachen Baumpflanzaktion wurde vorbildlich und sehr eng mit dem Förderverein Freilichtmuseum Molfsee zusammengearbeitet. „Die Idee war toll und wurde so erfolgreich umgesetzt. Insgesamt sind 60 neue Bäume gepflanzt worden.“
„Als Museum können wir gut zur CO₂-Bilanz beitragen und können mit diesen Bäumen auch künftig arbeiten. Denn so wird es 2026 einen Apfelbaumtag geben“, sagt Poehls. Und zwar am 25. Oktober.
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Die Wegeinfrastruktur wurde ebenfalls angepackt: „Die Wege sind ausgeleuchtet und auch in der Dämmerung kein Problem mehr.“ Und noch etwas verrät Poehls: „Es wird im kommenden Jahr noch mehr kuratorisches Programm an den Wochenenden geben.“

28 Gebäude sind in den vergangenen Jahren „bearbeitet“ worden. „Fast 5,5 Millionen Euro haben wir für Sanierungen ausgegeben. Das ist eine unglaubliche Summe, die uns wirklich tolle Objekte bereitet hat“, erklärt Poehls. Aber nun geht es an die „Innenräume“, denn auch die müssen gemacht werden.
Ein weiteres neues Projekt: Das Haus des Jahres. „Wir wollen künftig ein Haus in den Mittelpunkt stellen, das über das Jahr sozusagen einen Vorher-nachher-Effekt hat.“
Premiere 2026: Haus des Jahres
Auch die Besucherzahlen können sich erneut sehen lassen. Nach 2023 mit 128.123 Gästen steigerte sich die Zahl der Besucher im vergangenen Jahr auf 139.757 Menschen, die das Freilichtmuseum besucht haben.
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Im laufenden Jahr wurden 133.839 Gäste in Molfsee gezählt. Ein kleines Minus von 4.2 Prozent. Woran lag es? „Das ist dem schlechten Wetter beim Herbstmarkt geschuldet. Das ist leider so, dass es sofort zu merken ist“, sagt Poehls.
Für sie steht fest: „Jetzt, nachdem diese großen Sanierungsprojekte abgeschlossen sind, geht es für uns wirklich los, dass das Museum sich von seiner schönsten Seite zeigen kann. Es war harte Arbeit, wir mussten räumen, hin- und her, aufräumen, sichten, aber jetzt können wir uns erst mal auf das konzentrieren, was wir sind: ein tolles Museum mit einem tollen kuratorischen Angebot auch im Winter.“
Auf 60 Jahre blickt das Freilichtmuseum Molfsee bereits zurück, die nächsten Jahre sollen – wenn es nach Museumsdirektorin Kerstin Poehls geht – genauso erfolgreich und spannend werden.
KN