Solingen. Die Geschenke unter dem geschmückten Weihnachtsbaum im Foyer der Stadtwerke stapeln sich rundherum. In Papiertüten, roten Nikolaussäckchen, in Geschenkpapier mit Schleifchen eingewickelt.
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Es warten Fußbälle, Puzzles, Knete, Bilderbücher, Stofftiere und so viel mehr auf die Kinder, die sich genau das vom Weihnachtsmann gewünscht haben. Diese Wunschbaumaktion ist voll aufgegangen.
Die Wunschbäume der Stadtwerke Solingen
In diesen Tagen werden die Geschenke ihre Empfänger erreichen oder haben das bereits getan: Etwa auf der Weihnachtsfeier für alle Einrichtungen des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. Solingen (Kindertherapiezentrum/KTZ). Davon berichtete Maria Belen-Ries als Vorsitzende.
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Neben dem KTZ war der Kinderschutzbund Nutznießer der ersten Wunschbaumaktion der Stadtwerke.
Für unsere Kinder und ihre Familien geht es um das Wissen, von der Stadtgesellschaft gesehen zu werden.
Maria Belen-Ries
KTZ Solingen
„Da werden wir die Sachen verteilen und wir freuen uns jetzt schon sehr auf die frohen Augen der Kinder und auch ihrer Eltern.“ Ruth Karschewsky-Klingenberg und Laila Tretschok vom Ortsverband Solingen des Kinderschutzbundes überlegten bei der Übergabe noch, wie sie die Gaben an ihre Schützlinge weitergeben wollen.
„Auch wir haben ja einen Weihnachtsbaum in unseren Räumen, da machen sich die Päckchen am besten“, war schließlich die einhellige Meinung.
Beide Institutionen freuten sich sehr, für die Premiere der Stadtwerke-Wunschbäume ausgewählt worden zu sein. „Für unsere Kinder und ihre Familien geht es bei den Geschenken nicht nur um deren materiellen Wert, sondern um das Wissen, von der Stadtgesellschaft gesehen zu werden“, sagte Maria Belen-Ries.

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Kinderschutzbund sucht in Solingen Ehrenamtliche
Auch der Kinderschutzbund unterstrich diese Bedeutung. „Wir freuen uns, dass mit diesen Gaben ein paar Momente unbeschwerte Freude bei den Kindern herrschen können“, sagte Ruth Karschewsky-Klingenberg.
Sie hat gerade einen Aufruf gestartet, in dem sie für ehrenamtliche Mitarbeit im Kinderschutzbund wirbt. „Wir brauchen Helfer und Helferinnen für Hausaufgabenbetreuung oder auch in der Kleiderkammer”, sagte sie.
Für die Stadtwerke sei die große Resonanz auf die erste Wunschbaumaktion der Auftrag, im nächsten Jahr weiterzumachen: „An einem Tag waren alle 130 Wünsche, die wir von den beiden Einrichtungen und Institutionen auf den verteilten Karten zurückbekommen hatten, vergriffen“, sagte Romy Faust. Die drei Bäume standen in den Centern an der Beethovenstraße, Aachener Straße und Kölner Straße.
Viele gute Aktionen in der Stadt
Neben den Wunschbäumen der Stadtwerke gab es in diesem Jahr in Solingen weitere Aktionen dieser Art.
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Der Wunschbaum von Stadtbibliothek und Seniorenbüro, der Wunschbaum im Hofgarten, der Wunschbaum von m2-Immobilien in Gräfrath und die Wunschbäume für Tiere in den beiden Fressnapf-Filialen sind einige Beispiele.
ST