
Das war ein beeindruckendes Comeback. Nur einen Tag nach ihrem Kollaps auf der Strecke jubelte Nathalie Armbruster schon wieder über eine Podestplatzierung.
Nathalie Armbruster ist zurück: Die 19-Jährige, die am Freitag durch einen Zusammenbruch auf der Strecke für einen großen Schreckmoment gesorgt hatte, bejubelte am Samstag (20.12.2025) den dritten Platz. Beim Sieg der norwegischen Weltcupspitzenreiterin Ida Marie Hagen bejubelte Armbruster in dem Gundersen-Wettkampf ihre 23. Weltcup-Podestplatzierung.
Armbruster: Zwischen „Schock“ und „Weihnachtsgeschenk“
„Gestern war wirklich beängstigend für mich“, blickte Armbruster am Samstag auf ihren Kollaps zurück. „Ich war so geschockt, dass mein Körper einfach heruntergefahren ist. Ich war bei Bewusstsein, als ich hingefallen bin. Aber ich konnte nichts dagegen tun. So war ich etwas ängstlich heute vor dem Rennen. Da habe ich es aber viel besser als gestern gemacht. Ich war schneller. Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für mich.“
Armbruster schon zur Halbzeit auf Podestkurs
Armbruster war im Springen am Vormittag noch Vierte, hatte auf der kurzen 5-Kilometer-Langlaufstrecke bereits einen Rückstand von 1:17 Minuten auf die beste Springerin, Ingrid Laate aus Norwegen. Doch bereits kurz nach der Halbzeit des Langlaufrennens überholte Armbruster Laate und auch die Sprung-Dritte, Katharina Gruber aus Österreich.
Zuvor war Armbruster bereits von Hagen, der Sechsten auf der Schanze, überholt worden. Auf Rang drei liegend behauptete die Freudenstädterin dann den Podestplatz. Der Abstand nach vorn war zu groß. Von hinten konnte aber auch niemand mehr gefährlich werden.
22. Weltcupsieg für Hagen – „Wie Zuhause“
Nach 5 Kilometern bejubelte Weltcup-Spitzenreiterin Hagen ihren 20. Weltcupsieg und bereits den fünften in Ramsau. „Das zeigt, dass ich mich hier wirklich wie Zuhause fühle. Ich fühle mich hier stärker“, lachte die 25-Jährige nach dem Wettkampf. Mit 18,7 Sekunden Rückstand folgte Alexa Brabec (USA), Armbruster überquerte die Ziellinie 33,5 Sekunden hinter Hagen mit einem breiten Grinsen.
Nowak und Göpfert verpassen die Top 10
Die weiteren deutschen Starterinnen verpassten die Top 10. Jenny Nowak wurde nach Rang 14 im Springen am Ende 13., Trine Göpfert fiel von Rang 16 auf Platz 17 zurück.