Wie schon so oft in dieser Saison zeigte Alba keinen guten Start. Offensiv gelang vor den 9.173 Zuschauern erst einmal nichts, nach dreieinhalb Minuten hieß es bereits 1:12. Doch anschließend wachten die Gastgeber auf und legten vor allem in der Defensive zu. Mit einem 12:3-Lauf kämpften sie sich wieder zurück und gingen kurz vor Ende des ersten Viertels sogar erstmals in Führung (20:19).
Den Ulmern gelang offensiv nun nur noch wenig – vor allem ihre Distanzwürfe fielen jetzt kaum noch. Alba attackierte die Gäste schon sehr früh und kam so mehrmals zu Ballgewinnen in der Ulmer Hälfte. Die Gäste versuchten es mit viel Härte, kassierten dafür aber auch viele Foulpfiffe und bekam so schon früh Probleme. Zweieinhalb Minuten vor der Pause wurde der Berliner Vorsprung erstmalig zweistellig (43:33).
Doch nach dem Seitenwechsel steigerte sich auch Ulm in der Defensive und Alba kam kaum noch zu guten Abschlüssen. Kurz vor Ende des dritten Viertels gerieten die Gastgeber plötzlich nach langer Zeit wieder 52:53 in Rückstand. Nun blieb es bis zum Ende eng. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Sekunde, als Kayil mit dem letzten Wurf knapp scheiterte.