– Ein schönes Fußballjahr endet für die Fußballerinnen des 1. FC Nürnberg mit einer Niederlage: In einer chancenarmen Partie unterliegt der Club dem FC Union Berlin nicht unverdient mit 1:2 (1:2) – so gerät auch ein Abschied etwas traurig.

Doppelt Abschied nehmen hieß es am Samstagmittag für die Fußballerinnen des 1. FC Nürnberg. Das Heimspiel gegen den FC Union Berlin war die letzte Partie eines erstaunlichen Fußballjahres 2025 und es war auch der letzte Auftritt von Mittelfeldspielerin Aleigh Gambone, die zuletzt mitgeholfen hatte, die zweite Hälfte des Jahres zu einer erfolgreichen zu machen.

Die US-Amerikanerin wechselt zurück in ihre Heimat, was sie schon vor der Saison vereinbart hatten. Sie hinterlässt einen Club, der sich mehr als große Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen kann – auch wenn man vor 1178 Zuschauern gegen die Gäste aus der Hauptstadt eine nicht unverdiente 1:1-Niederlage mit in die kurze Winterpause nehmen muss.

Gambone saß zu Beginn ihres Abschiedsspiels nur auf der Bank und sah zunächst einmal eine ausgeglichene Partie der beiden Aufsteigerinnen, die etwas mehr als eine halbe Stunde ohne die ganz großen Höhepunkte auskommen musste.

Polaskova bringt den 1. FC Nürnberg zurück

Nach 35 Minuten wurde es dann nach all der Gemütlichkeit der Anfangsphase überraschend wild. Nach einer Behandlungspause für Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer ging Union in Führung. Nach einer Hereingabe von der rechten Unioner Angriffsseite konnten weder Julia Pollack noch Klara Senelius Svensson den Ball entscheidend klären, Eileen Campbell traf ohne Schwierigkeiten zum 0:1 (35.).

15.12.2025, 18:27 Uhr

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Dass der letzte Arbeitstag des Jahres kompliziert werden würde, wusste die Mannschaft von Trainer Thomas Oostendorp nur zwei Minuten später. Beatrix Fördös sprang der Ball beim Klärungsversuch im Strafraum an die Hand, Wildfeuer entschied auf Strafstoß für die Union – eine mindestens harte Entscheidung. Lisa Heiseler traf vom Punkt zum 0:2 (38.)

Der Club wirkte kurz beeindruckt, aber Aneta Polaskova brachte ihn zurück ins Spiel. Alleine rannte die Tschechin begleitet von drei Unioner Verteidigerinnen Richtung Berliner Tor, schoss aus knapp 25 Metern und traf zum 1:2 (40.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause, nach der Gambone immer noch auf der Bank sitzen musste, aber auf Berliner Seite die ehemalige Nürnberger Aufstiegsheldin Nele Bauereisen eingewechselt wurde.

Die Anzahl der Torchancen blieb auf beiden Seiten auch im zweiten Durchgang übersichtlich. Nach einer Stunde versuchte das Oostendorp auf Nürnberger Seite zu ändern, indem er mit Sanja Homann und Jacqueline Baumgärtel mehr Tempo auf den Platz brachte. Am Geschehen änderte auch das wenig.

Zehn Minuten vor dem Ende durfte sich dann Gambone endlich bereit machen, kam gemeinsam mit Clara Fröhlich in die Partie. In der ersten Szene sah Gambone dann, wie Torhüterin Larissa Rusek einen Kopfball von Bauereisen nach einer Ecke entschärfte.

Auch in der Folge blieben die Berlinerinnen nach vorne etwas gefährlicher und hatten den Club in der Defensive unter Kontrolle. Ende Januar können es die Nürnbergerinnen bei Werder Bremen schon wieder besser machen – dann allerdings ohne Aleigh Gambone.

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