1. Startseite
  2. Politik

DruckenTeilen

Putin will mit Macron reden. Die Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs in den USA laufen. Selenskyj nennt Details. Der News-Ticker.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Putin plötzlich zu Gespräch mit Europäern bereit“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Putin plötzlich zu Gespräch mit Europäern bereit – Russlands Präsident hatte länger keinen Kontakt zu vielen EU-Staatschefs.
  2. Putin-Berater zufrieden mit Ukraine-Verhandlungen„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Putin-Berater zufrieden mit Ukraine-Verhandlungen – Die Gespräche in Miami verlaufen demnach „konstruktiv“.
  3. Selenskyj äußert sich zu Ukraine-Neuwahlen„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Selenskyj äußert sich zu Ukraine-Neuwahlen – Wladimir Putin habe kein Mitspracherecht, so der Präsident.
  4. Ukraine-Verhandlungen in Miami: Putin-Vertrauter eingetroffen“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Ukraine-Verhandlungen in Miami: Putin-Vertrauter eingetroffen –  Kirill Dmitrijew trifft sich mit Steve Witkoff und Jared Kushner
  5. Putin-Kriegsschiff“,“position“:“5″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Drohnenangriff auf Putin-Kriegsschiff – Die Attacke fand weit entfernt vom Kriegsgebiet statt.
  6. Ukraine-Verhandlungen in den USA“,“position“:“6″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“65″}}“>Ukraine-Verhandlungen in den USA – Ein Ende des Ukraine-Kriegs ist noch nicht absehbar.

Alle Kapitel

Update, 13:43 Uhr: Neue Details zu den aktuellen Ukraine-Verhandlungen: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für ein neues Treffen mit den Europäern nach dem Gespräch einer ukrainischen Delegation und der US-Seite in Miami ausgesprochen. Es gebe Einigkeit darüber, dass die Ukraine nach der Arbeit ihres diplomatischen Teams in den USA mit ihren europäischen Partnern im größeren Kreis beraten sollte, schrieb er nach einem Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Store in sozialen Medien.

In den USA verhandeln Unterhändler über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. (Symbolbild)In den USA verhandeln Unterhändler über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. (Symbolbild) © IMAGO / dts Nachrichtenagentur, IMAGO / ZUMA Press Wire, IMAGO / ITAR-TASS

Die ukrainische Delegation in Florida habe mit der US-Seite zusammengearbeitet, man komme zügig voran. Selenskyj schrieb von konstruktiven Verhandlungen, nannte aber keine Details. Nach Gesprächen der US-Amerikaner, Europäer und Ukrainer in Berlin am vergangenen Sonntag und Montag gingen in Florida die Verhandlungen über eine Friedenslösung an diesem Wochenende in die nächste Runde. 

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 13:01 Uhr: Putin-Berater Juri Uschakow hat die europäischen Anpassungen am US-Friedensplan für ein Ende des Ukraine-Kriegs scharf kritisiert. Sie würden die Chancen auf einen Frieden „definitiv nicht verbessern“, sagte er – und stellte sich damit erneut gegen westliche Vermittlungsversuche. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Mögliche Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen in Miami konnte er auf Nachfrage nicht nennen, hieß es weiter.

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Macron will bald mit Putin sprechen

Update, 11:42 Uhr: Frankreich hat die Bereitschaft von Wladimir Putin zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über ein Ende des Ukraine-Krieges begrüßt. „Es ist zu begrüßen, dass der Kreml diesem Schritt öffentlich zugestimmt hat“, hieß es am Sonntag aus dem Elysée-Palast in Paris. Man werde in den kommenden Tagen „über die beste Vorgehensweise“ bei den Gesprächen beraten.

Ukraine-Verhandlungen in den USA: Keine direkten Gespräche zwischen Kiew und Moskau

Update, 10:05 Uhr: Bei den Ukraine-Verhandlungen in den USA wird es keine direkten Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland geben. Das teilte der Kreml russischen Medien zufolge mit. Zuvor schloss insbesondere Moskau ein direktes Gespräch mit Kiew aus. Derzeit befindet sich eine russische und eine europäische Delegation in Miami, um Fortschritte in den Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erzielen.

„Bislang hat niemand ernsthaft über dieses Vorhaben gesprochen und meines Wissens ist dies nicht in Vorbereitung“, erklärte Putin-Berater Juri Uschakow am Sonntag laut russischen Nachrichtenagenturen vor Journalisten.

Putin plötzlich zu Gespräch mit Europäern bereit

Update, 8:12 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin ist laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bereit zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Putin habe „seine Bereitschaft zum Dialog mit Macron bekundet“, sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti in einem am Sonntag veröffentlichten Interview und fügte hinzu: „Wenn also der gegenseitige politische Wille vorhanden ist, kann dies nur positiv bewertet werden.“

Macron hatte am Freitag gesagt, es liege „in unserem Interesse als Europäer und Ukrainer“, die Gespräche mit Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder aufzunehmen.

Putin-Berater zufrieden mit Ukraine-Verhandlungen

Update vom 21. Dezember, 6:36 Uhr: Die Gespräche in Miami über ein Ende des Ukraine-Kriegs sind nach Angaben des russischen Unterhändlers Kirill Dmitrijew bislang konstruktiv verlaufen. Die noch andauernden Gespräche mit der US-Seite hätten am Samstag begonnen und sollten auch am heutigen Sonntag weitergeführt werden, sagte der Berater von Wladimir Putin laut der russischen Staatsagentur Tass. „Die Diskussionen werden konstruktiv geführt“, sagte Dmitrijew demnach weiter.

Unbekannten schicken Drohnen mit Russland-Flagge über Kiew

Update, 22:22 Uhr: Über der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde eine Drohne gesichtet, an der eine russische Flagge hing. Die Polizei in Kiew bestätigte dies auf ihrem Telegramkanal, nachdem sie zunächst von einer Falschmeldung ausgegangen war. Der Vorfall werde nun untersucht. Bereits zuvor waren Videos der Drohne in sozialen Netzwerken aufgetaucht. In der Ukraine ist die Zurschaustellung russischer Symbole untersagt.

Selenskyj äußert sich zu Ukraine-Neuwahlen

Update, 20:53 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte mit deutlicher Kritik auf die Forderungen von Kreml-Chef Wladimir Putin nach Neuwahlen in der Ukraine. Auf einer Pressekonferenz in Kiew, anlässlich des Besuchs des portugiesischen Regierungschefs Luís Montenegro, betonte er: „Es ist nicht an Putin, zu entscheiden, wann und in welchem Format Wahlen in der Ukraine stattfinden.“ Er versicherte, dass Putin keinen Einfluss auf eine mögliche Abstimmung über den zukünftigen ukrainischen Präsidenten haben werde.

Selenskyj erklärte weiter: „Es werden ukrainische Bürger abstimmen, die sich in der Ukraine aufhalten, in den ukrainisch kontrollierten Gebieten.“ Nur in diesen Regionen könnten faire und transparente Wahlen sichergestellt werden. Zudem bestehe die Möglichkeit, in Auslandsvertretungen abzustimmen. Mit Blick auf die internationale Kritik an der fragwürdigen Fairness von Wahlen in Russland fügte er hinzu: „In den nicht von der Ukraine kontrollierten Gebieten können keine Wahlen abgehalten werden, weil klar ist, dass sie dort so durchgeführt werden, wie es Russland immer macht.“

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die UkraineKampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden Fotostrecke ansehenUkraine-Verhandlungen in Miami: Putin-Vertrauter eingetroffen

Update, 19:47 Uhr: Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, ist in Miami angekommen, um über eine Beendigung des Ukraine-Konflikts zu verhandeln. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters. In Miami soll Dmitrijew auf die beiden US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn von Donald Trump, treffen, so Reuters.

Update, 19:09 Uhr: Kiew und Washington führen Gespräche über die Durchführung von Wahlen während des Krieges in der Ukraine, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj bekanntgab. Die Vereinigten Staaten könnten dabei eine Rolle spielen, um für die ukrainischen Wähler sichere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Bei einer Pressekonferenz in Kiew mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro äußerte sich Selenskyj laut Interfax Ukraine: „Sicherheit ist etwas, worüber wir bereits mit unseren amerikanischen Partnern gesprochen haben. Ich denke, wenn sie das Thema ansprechen, bedeutet das, dass sie wissen, wie sie uns helfen können, sichere Wahlen zu gewährleisten – das könnte zunächst einmal ein Waffenstillstand sein, oder ein Ende des Krieges, oder zumindest ein Waffenstillstand für die Dauer der Wahlen.“ Nach der ukrainischen Verfassung sind Wahlen während eines Krieges eigentlich untersagt.

Zusammenarbeit zwischen Portugal und der Ukraine: Produktion von Seedrohnen

Update, 17:39 Uhr: Portugal und die Ukraine haben sich auf eine Zusammenarbeit zur Herstellung von Seedrohnen geeinigt. Das schreibt der Kyiv Independent. Während des ersten offiziellen Besuchs des portugiesischen Premierministers Luís Montenegro in der Ukraine gab Präsident Wolodymyr Selenskyj die Vereinbarung bekannt.

Selenskyj hob hervor, dass diese Initiative „einen der vielversprechendsten Bereiche unserer Verteidigungsbemühungen“ darstelle. Gleichzeitig warnte er vor Friedenslösungen, die lediglich auf Gebietsabtretungen abzielen. Laut Selenskyj habe „Putin diesen Krieg begonnen und zieht ihn in die Länge, nicht nur wegen unserem Donbass, sondern um Menschen davon abzuhalten, über das Schicksal ihrer Länder zu entscheiden“.

Update, 16:58 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtet, dass die Trump-Regierung ein neues Format für Friedensverhandlungen mit Russland angeregt habe. Selenskyj erklärte am Samstag in Kiew, dass die Ukraine über das Format entscheiden werde, falls die Gespräche mit den US-Vertretern positiv verlaufen. „Und sie haben das folgende Format vorgeschlagen, soweit ich das verstehe: Ukraine, Amerika, Russland ⁠und, da es dort Vertreter Europas gibt, wahrscheinlich auch Europa“, fügte Selenskyj hinzu.

Erneut russische Drohne in der Türkei entdeckt: Bereits dritter Drohnen-Vorfall

Update, 14:48 Uhr: Medienberichten zufolge wurde in der Türkei, weniger als einen Tag nach dem Absturz einer mutmaßlich russischen Drohne im Nordwesten des Landes, eine weitere Drohne entdeckt. Die Zeitung Cumhüriyet und mehrere Fernsehsender berichteten am Samstag, dass diese zweite Drohne auf einem freien Feld in der Nähe der Stadt Balikesir, südwestlich von Istanbul, gefunden wurde.

Seit Beginn der Woche ereignete sich damit bereits der dritte Drohnen-Vorfall in der Türkei. Die türkischen Behörden gaben zunächst keine Stellungnahme zu den Berichten vom Samstag ab. Laut den Sendern Halk TV und Habertürk sei die Drohne zur Untersuchung nach Ankara gebracht worden. Mehrere Medien berichteten, dass örtliche Landwirte angaben, die Drohne sei offenbar schon vor einigen Tagen abgestürzt.

Update, 13:05 Uhr: Weitere Verluste für Russland: Bei einem Ukraine-Drohnenangriff gegen den russischen Militärflughafen Belbek auf der besetzten Halbinsel Krim seien zwei Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-27 sowie der Kontrollturm zerstört worden, teilte der Geheimdienst SBU mit. Von russischer Seite gab es dazu bisher keine Angaben, von unabhängiger Seite war keine Überprüfung möglich. 

News zum Ukraine-Krieg: Todeszahl steigt nach Odessa-Angriff

Update, 12:00 Uhr: Nach dem russischen Raketenangriff auf die Ukraine-Hafenstadt Odessa ist die Anzahl der Todesopfer auf mindestens acht Menschen gestiegen, zudem seien 27 Menschen teils schwer verletzt worden, teilte der staatliche Zivilschutz auf Facebook mit. Bei dem Angriff auf eine Hafenanlage sei auch ein mit Passagieren besetzter Bus getroffen worden. Zudem seien Lastwagen und Autos auf einem Parkplatz in Brand geraten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Ukraine-Verhandlungen in den USA heut: Putin-Berater ebenfalls dabei

Update, 10:45 Uhr: Russland wird bei den neuen Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs von Kreml-Berater Kirill Dmitrijew vertreten. „Auf dem Weg nach Miami“, schrieb Dmitrijew auf X und fügte ein Tauben-Emoji hinzu. Er hängte ein Video an, das durch Wolken brechende Sonnenstrahlen über einem Strand mit Palmen zeigt. „Während die Kriegstreiber unermüdlich daran arbeiten, den US-Friedensplan für die Ukraine zu untergraben, erinnerte ich mich an dieses Video von meinem vorherigen Besuch – Licht, das durch Gewitterwolken bricht“, schrieb Dmitrijew dazu. Dass Putin bisher nicht von seinen Maximalforderungen abweicht, blieb unerwähnt.

Am Freitag waren in Miami bereits Vertreter der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner zusammengekommen. Direkte Gespräche zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation werden allerdings nicht erwartet.

Drohnenangriff auf Putin-Kriegsschiff

Update, 9:46 Uhr: Die Ukraine hat laut eigenen Angaben ein russisches Kriegsschiff im Kaspischen Meer mit Drohnen angegriffen und beschädigt. Das Schiff „Ochotnik“ (Jäger) habe sich auf einer Patrouillenfahrt in der Nähe einer Öl- und Gasförderplattform befunden, teilte der Generalstab in Kiew auf Telegram mit. Zudem sei eine Ölbohrplattform getroffen worden. 

Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden. Von russischer Seite gab es dazu keine Angaben. Das Kaspische Meer ist gut 1800 Kilometer von der ukrainischen Küste entfernt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben bereits Kampfdrohnen mit einer Reichweite von über 2000 Kilometern entwickelt.

Update, 7:47 Uhr: Die Verluste von Putins Armee im Ukraine-Krieg steigen weiter. Nach jüngsten Schätzungen Kiews hat Putins Armee innerhalb eines Tages 1090 Soldaten verloren. Zudem habe man unter anderem 37 Artilleriesysteme, ein gepanzertes Kampffahrzeug und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört. Die Angaben lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Verhandlungen in den USA

Update vom 20. Dezember, 6:33 Uhr: Die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs gehen in die nächste Runde. Nach den Gesprächen zwischen führenden europäischen Staaten, den USA und der Ukraine in Berlin am vergangenen Sonntag und Montag wollen die amerikanischen Unterhändler die Ergebnisse nun mit Vertretern Russlands in Miami im US-Bundesstaat Florida rückkoppeln.

Vor Tagen kündigte ein hochrangiger US-Beamter an, dass man sich in Arbeitsgruppen treffen wolle. Militärvertreter sollen demnach auch dabei sein. Die USA sehen sich als Vermittler in dem Konflikt. Auch ukrainische und europäische Regierungsvertreter werden in Florida erwartet, darunter der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter. Er machte sich bereits am Freitag auf den Weg, um dort „informelle Gespräche mit der US-Regierung“ zu führen, wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr.