5in5 Kiel

Streit zwischen Stadt und Bahn + CDU hadert mit verpasster Chance + Traditionsunternehmen Makoswki gerettet

Guten Morgen!

Sollten Vertreter der Deutsche Bahn und der Stadt Kiel gemeinsam Weihnachten feiern, wird das kein besinnliches Fest werden. Der Grund: Die Stadt ärgert sich über die Bahn. Streitpunkt sind die Bauarbeiten an der Alten Lübecker Chaussee in Kiel. Dort tauscht die Bahn seit Februar 2023 die Eisenbahnbrücken über die Straße aus. Eigentlich sollten die Arbeiten nach zehn Monaten abgeschlossen sein. Doch die Arbeiten dauern nicht nur länger, sondern werden auch deutlich teurer. Tiefbauamtsleiter Peter Bender spricht von Kiels „Elbphilharmonie“.

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Ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Am morgigen Dienstag finden Sie den letzten Newsletter vor Weihnachten in Ihrem Postfach. Nach einer kleinen Pause über die Feiertage versorgen wir Sie dann ab dem 2. Januar wieder regelmäßig mit den wichtigsten Nachrichten aus der Landeshauptstadt.

Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Montag in Kiel.

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iconKostenexplosion an der Alten Lübecker Chaussee

Darum geht es: Seit Anfang 2023 erneuert die Deutsche Bahn die Eisenbahnbrücken an der Alten Lübecker Chaussee. Ursprünglich war mit einer Bauzeit von neun Monaten gerechnet worden. Nun sollen die Arbeiten frühestens 2027 fertig sein. Auch die Kosten sind explodiert: von einst 14 auf 26,7 Millionen Euro.

Darum ist es wichtig: Die Stadt muss sich an den Kosten beteiligen und übernimmt die Hälfte. Nun prüft die Stadt, ob sie rechtliche Schritte gegen die Bahn einleiten kann.

So geht es weiter: Wenn die Bahnbrücken irgendwann erneuert sind, beginnt die Tieferlegung der Alten Lübecker Chaussee. Die Stadt rechnet nicht mit einem Baustart vor 2028.

iconOB-Wahl: Frust und Kritik in der Kieler CDU

Darum geht es: Nach der verlorenen Oberbürgermeister-Wahl in Kiel macht sich Frustration unter den Christdemokraten breit. Darunter mischt sich Kritik an der Strategie, mit einem parteilosen Kandidaten ohne Verwaltungserfahrung ins Rennen gegangen zu sein.

Deshalb ist es wichtig: Die Chance auf einen Sieg war für die CDU lange nicht so groß. Eine übermächtige Konkurrenz durch den Amtsinhaber war nicht zu befürchten: OB Ulf Kämpfer (SPD) trat nicht wieder an.

So geht es weiter: Zur Kommunalwahl 2028 will die Kieler CDU auf ähnliche Themen setzen: Eine solide Haushaltsführung mit Schulbau und Sportstätten, aber ohne Stadtbahn. Das habe sich bei der OB-Wahl bewährt – der Meinung sind selbst viele Kritiker.

iconSo viele Strafzettel wurden 2025 online bezahlt

Darum geht es: Zum 1. Februar 2025 hat die Stadt Kiel das digitale Knöllchen eingeführt. Falschparker können das Bußgeld über einen QR-Code auf dem Strafzettel direkt online bezahlen.

Darum ist es wichtig: Mit der Einführung des digitalen Knöllchens will die Stadt zum einen das Geld für das Porto für die Bußgeldbescheide sparen, außerdem soll der Arbeitsaufwand für die Kontrolle geringer werden.

So geht es weiter: Für Falschparker ist es keine Pflicht, das Bußgeld über den QR-Code zu bezahlen. Wer nicht zahlt, bekommt wie gewohnt den Bescheid per Post nach Hause geschickt. 29 Prozent der 85.000 ausgestellten digitalen Knöllchen wurden direkt bezahlt. Die Stadt hofft, dass die Quote in Zukunft steigen wird.

Damit verabschiede ich mich für heute.

Bis bald, Steffen Müller

PS: Wenn Sie noch Zeit haben…

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KN