20:49 UhrKurz nach Krisengesprächen: Angriffe durch F-16-Flugzeuge gemeldet
Kurz nach Abschluss von Krisengesprächen zum wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat die thailändische Armee nach Angaben aus Phnom Penh Luftangriffe auf das Nachbarland geflogen. Am Montagnachmittag habe das thailändische Militär F-16-Kampfflugzeuge eingesetzt und Gebiete der Provinzen Siem Reap und Preah Vihear „tief im kambodschanischen Hoheitsgebiet“ bombardiert, erklärte das kambodschanische Verteidigungsministerium. In Siem Reap liegt die weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat.
Die Angriffe erfolgten wenige Stunden nach Abschluss von Krisengesprächen des südostasiatischen Staatenverbundes Asean, bei dem sich die beiden Nachbarstaaten auf bilaterale Friedensgespräche für Mittwoch geeinigt hatten.
20:17 UhrWegen Beitragserhöhungen: Gesundheitsministerin schießt scharf gegen Krankenkassen
Es wird wieder mal teurer nach dem Jahreswechsel. Viele Krankenkassen haben erneut Beitragserhöhungen angekündigt, was sich negativ auf Gehaltsabrechnungen auswirkt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken weist nun Kritik gesetzlicher Krankenkassen zurück, sie habe nicht genug dagegen getan. „Wenn die Kassen sagen, dass nur die anderen schuld seien, machen sie es sich zu einfach„, sagte Warken der „Süddeutschen Zeitung“. „Jeder hat Verantwortung, auch die Kasse.“
Große Kassen wie die Techniker Krankenkasse und die DAK hatten am Freitag bekannt gegeben, ihre Zusatzbeiträge zum Jahreswechsel zu erhöhen. Sie kritisierten zugleich das am selben Tag vom Bundesrat gebilligte Sparpaket der Bundesregierung als zu klein. Das Paket soll für Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Höhe von zwei Milliarden Euro sorgen und so einen übermäßigen Anstieg der Zusatzbeiträge verhindern.
19:47 UhrKind stürzt aus fahrendem Tuk-Tuk – Eltern merken nichts
Augen auf im Straßenverkehr: Im chinesischen Jiang Yang Xi Lu kommt es zu einer besorgniserregenden Situation. In einer Kurve fliegt ein kleines Mädchen aus einem fahrenden Tuk-Tuk. Kurioserweise scheinen die Eltern nichts davon mitzubekommen. Nur ein Busfahrer erkennt die Gefahr:
19:12 Uhr“Big Bang Theory“-Star zahlt nachts heimlich Rechnungen von Fremden
Wer die Serie „Big Bang Theory“ gesehen hat, dem dürfte dieser Mann auf jeden Fall ein Begriff sein: Zwölf Jahre lang begeisterte Kunal Nayyar als schüchterner Astrophysiker Raj Koothrappali Millionen Fans weltweit. Die CBS-Sitcom „The Big Bang Theory“ machte ihn zwischen 2007 und 2019 nicht nur berühmt, sondern auch steinreich. Das Magazin „Forbes“ führte Nayyar 2015 und 2018 als einen der bestbezahlten TV-Schauspieler überhaupt – mit Jahreseinkommen von bis zu 23,5 Millionen US-Dollar. Eine Million Dollar soll er gegen Ende der Laufzeit von „The Big Bang Theory“ pro Episode verdient haben.
Was er mit dem Geld macht? Der Zeitung „The i Paper“ berichtete Nayyar, er finanziere Stipendien für Studierende aus benachteiligten Verhältnissen oder auch Tierschutzorganisationen. Und: „Was ich wirklich liebe, ist nachts auf GoFundMe zu gehen und einfach die Arztrechnungen zufällig ausgewählter Familien zu bezahlen.“ Dann fühle er sich wie ein maskierter Held – und sein Vermögen sei für ihn wie eine „Gnade des Universums“.
Mittlerweile 44 Jahre alt: Kunal Nayyar. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)
18:29 UhrIn der AfD in Sachsen-Anhalt fliegen die Fetzen
Die AfD in Sachsen-Anhalt kommt nicht zur Ruhe. Der Landesvorstand der Rechtsextremen hat nun ein Parteiausschlussverfahren gegen Ex-Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt beschlossen, wie es aus Parteikreisen hieß. Der Bundestagsabgeordnete Schmidt hatte Parteikollegen im Land zuvor vorgeworfen, Abrechnungsbetrug begangen und Vetternwirtschaft betrieben zu haben. Ebenfalls ausgeschlossen werden soll Landesschatzmeister Matthias Lieschke.
Schmidt war von 2022 bis Februar 2025 Generalsekretär der AfD in Sachsen-Anhalt, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Er steht schon seit Monaten in der Kritik. Dabei geht es unter anderem um dubiose Geschäftspraktiken. In der AfD heißt es, Schmidt habe sein Bundestagsmandat ausgenutzt, um privat Geschäftsbeziehungen etwa nach China aufzubauen. Obendrein wird ihm angelastet, Parteimitglieder unter Druck gesetzt zu haben. „Ich weise sämtliche Vorwürfe entschieden zurück und kann diese jederzeit, auch in einem möglichen Schiedsgerichtsverfahren, vollständig entkräften“, sagte Schmidt.
17:56 UhrMassenandrang: Aufnahmeprüfung findet auf Rollfeld statt
Im indischen Sambalpur fängt ein Drohnenflug beeindruckende Bilder ein. Tausende Menschen bewerben sich für einen Freiwilligendienst, der eine niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeit in die Polizeiarbeit darstellt. Angesichts des riesigen Andrangs müssen die Behörden auf eine unkonventionelle Lösung ausweichen:
17:23 UhrHaftbefehl taucht bei Geburtstagsfeier von Özdemir auf – der ist „berührt“
Rapstar trifft Politiker. Diese Freunschaft kommt irgendwie unerwartet, oder? Grünen-Spitzenpolitiker Cem Özdemir hat zu seinem 60. Geburtstag Besuch von Haftbefehl bekommen. Ein gemeinsames Foto postete der niedersächsische FDP-Politiker Murat Kalmis auf seinem Instagram-Profil. „Hammer Abend, es war mir eine Freude“, kommentierte Özdemir das Foto. Özdemir tritt als Spitzenkandidat der Grünen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 an, um Nachfolger von Winfried Kretschmann zu werden.
Er habe den Musiker vor Kurzem über einen gemeinsamen Freund kennengelernt, sagte Özdemir auf Anfrage. „Es hat mich sehr berührt, dass er und seine Frau auf meiner Geburtstagsfeier vorbeigekommen sind, um mit mir anzustoßen.“ Die „stille Stärke und Bescheidenheit“ habe ihn beeindruckt, so Özdemir. Der Grünen-Politiker hatte am 21. Dezember Geburtstag. Haftbefehl war zuletzt vor allem wegen einer schockierenden Doku in den Schlagzeilen:
17:01 UhrSchlagzeilen zum Feierabend
16:42 UhrVideo sorgt für Bestürzung: Ex-Kinderstar lebt verwahrlost auf der Straße
Er stand für Nickelodeon vor der Kamera, Millionen Kinder kannten sein Gesicht: Tylor Chase. Doch das Leben des ehemaligen Stars von „Neds ultimativer Schulwahnsinn“ hat eine dramatische Wendung genommen. Ein Video, das in den sozialen Medien viral geht, löst bei Fans Bestürzung aus:
16:06 UhrEinreisesperre gegen Pornodarstellerin
Wegen „Verstoßes gegen örtliche kulturelle Werte“ hat Indonesien eine zehnjährige Einreisesperre gegen eine britische Pornodarstellerin verhängt. Die unter dem Künstlernamen Bonnie Blue aktive Tia Billinger produziere Inhalte, die nicht mit dem von der Regierung angestrebten „Image des Qualitätstourismus“ und den Gepflogenheiten vor Ort vereinbar seien, erklärte die indonesische Einwanderungsbehörde zur Begründung.
Die 26-Jährige war Anfang des Monats gemeinsam mit drei Männern auf der Urlaubsinsel Bali wegen Verdachts auf die Herstellung von Pornovideos festgenommen und abgeschoben worden. Laut Einwanderungsbehörde wollten sie kommerzielle „Inhalte produzieren, die die öffentlich Ordnung stören könnten„.
15:48 UhrUnbekannter wirft Böller auf Schwäne
Am Samstagnachmittag hat eine unbekannte Person im niedersächsischen Holle Böller in Richtung einer Gruppe Schwäne geworfen. Zeugen beobachteten die Tat gegen 13.25 Uhr und alarmierten die Polizei, die nun darüber informiert. Der Vorfall ereignete sich demnach auf einem Feld südlich der Bahnhofstraße.
Der oder die Unbekannte sei mit einer Warnweste bekleidet gewesen und nach den Böllerwürfen auf einem weißen Fahrrad geflohen. „Verletzte Schwäne konnten vor Ort nicht festgestellt werden“, so die Beamten. Diese suchen jetzt Zeugen. Wer etwas gesehen hat, soll sich telefonisch unter der Nummer 05063/9010 an die Ermittler wenden.
15:37 UhrCastor-Transporte starten wohl nicht mehr in diesem Jahr
Die Transporte von 152 Atommüllbehältern von Jülich nach Ahaus starten voraussichtlich erst 2026. Nach Angaben des Verwaltungsgerichts Berlin soll eine Entscheidung über einen Antrag der Umweltschutzorganisation BUND erst Ende Dezember oder Anfang Januar 2026 getroffen werden.
Der BUND hat einen Eilantrag gegen den sofortigen Vollzug der Transportgenehmigung gestellt. Weil das zuständige Amt in Berlin sitzt, ist das dortige Verwaltungsgericht zuständig. Ursprünglich war die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) davon ausgegangen, dass die Transporte noch 2025 starten. Die JEN ist die Betreiberin des Zwischenlagers Jülich und Auftraggeberin der Castor-Transporte.
Ende August hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die umstrittenen Transporte ins 170 Kilometer entfernte Zwischenlager Ahaus genehmigt. Sie sollen auf der Straße erfolgen. Bei dem Atommüll handelt es sich um Brennelemente aus einem 1988 abgeschalteten Versuchsreaktor.
15:15 UhrAnschlag akribisch vorbereitet: Aufnahmen zeigen Sydney-Attentäter bei Taktik-Training
Gut eine Woche nach dem Anschlag am Bondi Beach veröffentlichen australische Behörden Fotos der Vorbereitung der beiden Attentäter. Die beiden Männer sind beim Schießtraining zu sehen. Auch ist mittlerweile bekannt, dass der Vater und sein Sohn Sprengsätze einsetzten, die jedoch nicht explodiert waren:
14:44 UhrMutter und Tochter wegen „Schuhticks“ festgenommen
Eine Mutter und ihre Tochter haben wegen ihres „Schuhticks“ unter falschen Identitäten Treter im mittleren vierstelligen Wert nach Furth im Wald (bayerischer Landkreis Cham) bestellt, ohne zu bezahlen. Sie wurden jetzt wegen Betrugs festgenommen, wie die Polizei mitteilt.
Das Mutter-Tochter-Duo bestellte über Monate im Onlineshop einer Schuhmanufaktur aus Rheinland-Pfalz hochpreisige Schuhe an verschiedene Adressen. Mitte Dezember durchsuchte die Polizei zwei Wohnungen in Furth im Wald und stellte zahlreiche Schuhe sicher. Die beiden Frauen gaben nach Angaben der Polizei Geständnisse ab und begründeten die Taten mit ihrem ausgeprägten „Schuhtick“.
14:18 UhrBeliebtes Weihnachtsessen fällt im Preis
Gute Nachrichten für Fans von Kartoffelsalat mit Würstchen: Für das beliebte Weihnachtsgericht müssen Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Festtagen in diesem Jahr nicht ganz so tief in die Tasche greifen. 7,10 Euro kostet die Variante mit Mayonnaise im Durchschnitt, 2024 waren es 7,29 Euro. Das geht aus Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die auf Preisdaten der Supermarktkette Rewe basieren. Index-Grundlage sind demnach Rezepte auf Basis von Essig-Öl oder Mayonnaise für jeweils vier Personen.
Würstchen und Kartoffelsalat gehören in vielen deutschen Haushalten genauso zu Heiligabend wie die Bescherung. (Foto: picture alliance/dpa)
Regional liegen die Preise jedoch teilweise weit auseinander. Wer im Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen) lebt, muss für den Weihnachtsklassiker einen Euro mehr auf den Tisch legen als im Rest der Republik – 8,05 Euro werden fällig. Besonders günstig ist das Weihnachtsgericht dem IW zufolge im Ruhrgebiet: In Oberhausen zahlen Kartoffelsalat-Liebhaber 6,94 Euro.
Bundesweit ist der Kartoffelsalat mit Mayonnaise laut IW-Berechnungen im Vergleich zu 2024 im Schnitt um rund drei Prozent günstiger geworden. Wer zur Essig-Öl-Variante greift, kann den Angaben zufolge noch mehr sparen: Sie ist rund fünf Prozent günstiger als im Vorjahr und kostet dieses Jahr durchschnittlich 5,93 Euro.
14:00 UhrSchichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
die Spätschicht hier im Tag bei ntv.de hat nun übernommen. Meine Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.
13:55 UhrAutos krachen in Abschleppwagen – drei Tote in Bayern
Auf der Bundesstraße 2 kommt es in der Nähe des bayrischen Pleinfeld zu einem folgenschweren Unfall. Mehrere PKW und ein Abschleppwagen sind involviert, drei Menschen sterben. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von den Behörden untersucht.
13:33 UhrZwölf Leichen in Wald bei Guatemala-Stadt entdeckt
Ermittler haben am Stadtrand von Guatemala-Stadt zwölf Leichen entdeckt. Die Toten wurden in einem bewaldeten Gebiet gefunden. Dort legen kriminelle Banden häufig die Leichen ihrer Opfer ab, wie die Feuerwehr mitteilt.
Laut Feuerwehr wurden am Freitag und Samstag zunächst fünf Leichen und ein menschliches Skelett entdeckt. Daraufhin wurde das Gebiet mit Hilfe von Spürhunden abgesucht und sechs weitere in Tücher und Plastikfolie gewickelte Tote gefunden. Dem Innenministerium zufolge könnten die Morde im Zusammenhang mit Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden stehen.
Die Mordrate in Guatemala lag 2024 bei durchschnittlich 16,1 pro 100.000 Einwohner – mehr als doppelt so viele Morde wie im globalen Durchschnitt. (Foto: AFP/Guatemalan volunteer firefighters)
13:07 UhrKanzler Merz schenkt nicht der ganzen Familie etwas zu Weihnachten
Bundeskanzler Friedrich Merz schenkt zu Weihnachten nicht mehr allen Familienmitgliedern etwas. Im Hause Merz werde „gewichtelt“, erfuhr die Nachrichtenagentur dts. Der Kanzler plant demnach, „ruhige Tage im Sauerland“ zu verbringen. Wohl auch deswegen wurde die Neujahrsansprache bereits am vergangenen Freitag aufgezeichnet – und damit mehr als zehn Tage vor der Ausstrahlung und sogar vor der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten, die heute produziert wird.
Offensichtlich hat Merz vor, tatsächlich ein paar Tage Auszeit vom Politikgeschäft zu nehmen. Ob das gelingt, dürfte auch von der Weltlage abhängig sein, zur Not will der Kanzler zum Telefonhörer greifen. Er habe über die Feiertage ohnehin vor, mit Freunden und Mitarbeitern zu telefonieren. Theoretisch sei der Kanzler „natürlich immer im Einsatz„, hieß es.
Im Hause Merz werde „gewichtelt“, hieß es von einem Insider. (Foto: picture alliance/dpa)
12:40 UhrAlkoholisierter Mann fällt zwischen Zug und Bahnsteigkante
Am Essener Hauptbahnhof ist ein 54 Jahre alter Mann zwischen Zug und Bahnsteigkante gestürzt. Mitarbeiter der Deutschen Bahn halfen dem Reisenden, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, teilte die Bundespolizei mit. „Der deutsche Staatsbürger zog sich bei dem Sturz nur eine leichte Verletzung am Kinn zu“, so die Beamten. Der Mann wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Letztlich ging es aber doch noch in eine Klinik – aus anderem Grund: „Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille.“ Aufgrund seiner Ausfallerscheinungen wurde der 54-Jährige schließlich ins Krankenhaus gebracht.
„Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist“, teilen die Beamten mit. „Moderne Züge sind meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen.“ Tödliche Gefahren würden darüber hinaus auch von Betriebsanlagen wie Strom führenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur ausgehen.
12:04 UhrWeltgrößtes Atomkraftwerk soll wieder in Betrieb genommen werden
Japan bereitet rund 15 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima das Wiederanfahren des weltgrößten Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa am Japan-Meer vor. Das Parlament der Präfektur Niigata stimmte der Entscheidung von Gouverneur Hideyo Hanazumi zu, die Inbetriebnahme zu genehmigen.
Nach dem Super-GAU in Fukushima im Jahr 2011 infolge eines schweren Erdbebens und gewaltigen Tsunamis waren in Japan alle 54 Reaktoren im Land abgeschaltet, einschließlich derer in Kashiwazaki-Kariwa. Seitdem hat Japan 14 der 33 noch betriebsfähigen Atomreaktoren wieder ans Netz genommen, um sich von importierten fossilen Brennstoffen unabhängiger zu machen. Kashiwazaki-Kariwa wird nun das erste Atomkraftwerk des Betreibers Tepco sein – jener Konzern, der das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi betrieb.
11:30 UhrSchlagzeilen zur Mittagspause
11:20 UhrSogar im Flachland: Hier sind weiße Weihnachten möglich
In diesen Tagen dürfte der Blick auf die Wetterkarte primär von einer Frage gelenkt werden: Wie wird das Wetter an den Weihnachtstagen? Tatsächlich gibt es gebietsweise eine Chance auf weiße Weihnachten. ntv-Meteorologe Paul Heger klärt auf, welche Regionen sich berechtigte Hoffnungen machen können.
10:41 UhrHaftbefehl gegen Ex-CDU-Bundestagsabgeordneten erlassen
Das Oberlandesgericht (OLG) München hat Haftbefehl gegen den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer erlassen. Er sei in einer Klinik in Bad Säckingen festgenommen worden und sollte ins Gericht nach München gebracht werden, sagt der Vorsitzende Richter Jochen Bösl. „Wir hätten diese Eskalation gerne vermieden“, betont er. „Aus unserer Sicht hat er es sich auch selber zuzuschreiben.“ Fischers Verteidiger legten Beschwerde gegen den Haftbefehl ein.
Der Angeklagte war wiederholt nicht vor Gericht erschienen, wo er sich wegen der sogenannten Aserbaidschan-Affäre verantworten muss, und hatte sich zuletzt in die Klinik begeben. Vom Gericht eingesetzte Gutachter hatten am Wochenende aber seine Verhandlungsfähigkeit festgestellt. Weil er dennoch nicht zum Prozess erschien, wurde nun Haftbefehl erlassen und Fischer unter ärztlicher Aufsicht auf den rund 350 Kilometer langen Weg nach München geschickt. Dort sollte der Prozess gegen ihn am Nachmittag gegen 15.00 Uhr fortgesetzt werden.
10:13 UhrZollhund entdeckt Ketamin im Millionenwert am Flughafen
Der Zoll in Köln hat ein Paket mit zehn Auspuffrohren am Flughafen Köln/Bonn genauer in Augenschein genommen und dabei Drogen im Millionenwert entdeckt. Wie der Zoll erst jetzt mitteilt, ereignete sich der Fund bereits vor drei Wochen. Zollhund Vroni wurde auf das mit 26 Kilogramm Ketamin gefüllte Paket aufmerksam. Es sollte aus Nordrhein-Westfalen nach Kanada geschickt werden.
„Vroni ist eine achtjährige deutsche Schäferhündin und speziell für die Suche nach Drogen ausgebildet. Mit ihrer Hilfe können wir am Flughafen hunderte Pakete oder Koffer in wenigen Minuten kontrollieren“, erklärt Jens Ahland, Sprecher des Hauptzollamts Köln in einer Mitteilung. „Sobald ihr ein verdächtiger Geruch in die Nase kommt, wird sie ganz ruhig und zeigt mit ihrer Nasenspitze auf die stärkste Geruchsquelle.“
Ein Röntgenbild der Auspuffanlagen bestätigte schließlich die vorherige Spürarbeit des Hundes. „Im Inneren der Metallgegenstände waren klare Auffälligkeiten erkennbar“, so der Zollsprecher. „Nach dem Aufsägen kamen Beutel mit weißem kristallinem Pulver zum Vorschein.“ Der Straßenverkaufswert dieser Menge liegt der Behörde zufolge bei mehr als einer Million Euro. Das Narkosemittel Ketamin entwickelte sich in Deutschland zuletzt zur „gefährlichen Partydroge„, wie der Zoll ausführt.
Die Drogen waren in den Auspuffrohren versteckt. (Foto: Hauptzollamt Köln)
09:49 UhrZwei Tote und vier Verletzte bei Unfall auf A44
Auf der Autobahn 44 bei Jülich in Nordrhein-Westfalen sind am Morgen bei einem schweren Verkehrsunfall zwei Menschen getötet und vier verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren sechs Männer in einem Transporter in Richtung Mönchengladbach unterwegs.
In Höhe der Anschlussstelle Jülich-Ost kam der Transporter aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Die Autobahn wurde in Richtung Mönchengladbach gesperrt, der Verkehr über Jülich-Ost abgeleitet. Hinter der Unfallstelle könne man aber wieder auf die Autobahn auffahren, sagte der Polizeisprecher.
Das Wrack des Transporters liegt nach dem schweren Unfall am Fahrbahnrand der A44. (Foto: picture alliance/dpa)
09:16 UhrTäter vom Bondi Beach planten Anschlag akribisch
Die beiden Täter des Terroranschlags auf ein jüdisches Fest am Bondi Beach in Sydney haben nach Erkenntnissen der Ermittler die Tat über Monate hinweg akribisch geplant. Der Vater und sein Sohn hätten in einer ländlichen Region in Australien mit ihren Waffen geübt. Das geht aus Gerichtsunterlagen der Polizei hervor, über die örtliche Medien berichten.
Die Polizei fand demnach auf dem Handy des Sohnes ein Video, auf dem die beiden Täter neben vier Langwaffen mit Munition vor einem Bild einer Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sitzen. Laut Polizei sei zu sehen, wie der Sohn auf Arabisch aus dem Koran rezitiert. Anschließend sollen beide Männer auf Englisch über ihr Motiv für den geplanten Anschlag gesprochen und unter anderem die Handlungen von „Zionisten“ verurteilt haben.
Die beiden hatten am Sonntag vor einer Woche während eines jüdischen Festes 15 Menschen getötet. Der Vater wurde von der Polizei erschossen, der Sohn mit schweren Schusswunden ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen wurde der 24-Jährige von der Klinik in eine Justizvollzugsanstalt im Osten von Sydney verlegt, gibt die Polizei bekannt. In dem Komplex befindet sich das Long Bay Hospital, ein Hochsicherheitstrakt für medizinische und psychiatrische Fälle.
09:09 UhrSchlagzeilen am Morgen
08:40 UhrFrau stirbt bei Unfall zweier Kreuzfahrtschiffe
Eine italienische Staatsbürgerin ist bei der Kollision zweier Kreuzfahrtschiffe auf dem Nil in der Nähe von Luxor ums Leben gekommen. Die Beamten des italienischen Konsulats stünden in Kontakt mit dem Ehepartner der Frau und den Reiseveranstaltern, die sich um die anderen Italiener auf dem Schiff gekümmert hätten, teilt das italienische Außenministerium laut der Agentur Ansa mit.
Nach einer ersten Rekonstruktion des Vorfalls sei das Schiff, mit dem Dutzende Italiener unterwegs waren, kurz nach 19.00 Uhr Ortszeit mit dem anderen kollidiert. Bei dem Zusammenstoß seien vier Kabinen zerstört worden. Dabei sei die Frau gestürzt und habe sich tödliche Verletzungen zugezogen, heißt es weiter. Sie sei trotz aller Rettungsversuche kurz danach gestorben.
08:35 UhrRussischer General bei Bombenanschlag in Moskau getötet
Bei der Explosion einer Autobombe in Moskau wird nach offiziellen Angaben ein russischer General getötet. Bei dem Toten handele es sich um Generalleutnant Fanil Sarwarow, teilt das staatliche Ermittlungskomitee mit. Er habe die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab geleitet.
08:09 UhrTrump ernennt Gouverneur zum Sondergesandten für Grönland
US-Präsident Donald Trump ernennt den Gouverneur des südlichen Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry, zum Sondergesandten für das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland. Dieser verstehe, wie wichtig die Insel im Nordatlantik für die Sicherheit der USA sei, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. Landry werde sich stark für die Interessen und die Sicherheit der USA sowie für das „Überleben unserer Verbündeten“ und der ganzen Welt einsetzen, so der Republikaner weiter über seinen Parteifreund.
Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar immer wieder mit Hinweis auf Gründe der nationalen Sicherheit umstrittene Besitzansprüche auf Grönland angemeldet. Die Debatte darüber war zuletzt aber etwas abgeklungen.
07:38 UhrFilm- und Serien-Star James Ransone mit 46 Jahren gestorben
Der US-amerikanische Schauspieler James Ransone ist tot. Er wurde nur 46 Jahre alt.
Ransone wurde am 2. Juni 1979 in Baltimore, Maryland, geboren. Der Durchbruch gelang ihm mit der Hauptrolle des Tate in der 2002 erschienenen Teenager-Serie „Ken Park„. Einem noch breiteren Publikum wurde er bekannt durch die Figur Ziggy Sobotka in der erfolgreichen HBO-Serie „The Wire“ und die ältere Version von Eddie Kaspbrak in „Es: Kapitel 2„, der Fortsetzung des legendären Horrorfilms nach Vorlage von Stephen Kings Roman.
Laut des Gerichtsmediziners von Los Angeles County hatte der Schauspieler am Freitag offenbar Suizid begangen.
07:10 UhrKatherina Reiche fordert längeres Arbeitsleben und weniger Kündigungsschutz
Angesichts der schwachen Konjunktur spricht sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU für umfassende Reformen aus, die weit über den schwarz-roten Koalitionsvertrag hinausgehen. „Wir müssen Deutschland wieder zurück auf die Überholspur bringen“, sagt Reiche t-online.
Der Kernpunkt sei, so Reiche: „Wir müssen in Deutschland insgesamt mehr arbeiten.“ Dabei gehe es einerseits um mutige Reformen bei der Rente. Insbesondere über eine längere Lebensarbeitszeit müsse man reden, „faktisch also auch über ein höheres Renteneintrittsalter„, sagt sie. „Wer das nicht will, muss zumindest bereit sein, Anreize zu setzen, um die Zahl der geleisteten Wochenarbeitsstunden zu steigern.“
Zugleich fordert die Ministerin, den Kündigungsschutz zu lockern. „Wir brauchen einen flexibleren Kündigungsschutz, der die Schwachen schützt, es den Unternehmen aber vor allem im Hochlohnbereich ermöglicht, schneller Personal abzubauen, wenn sie müssen. Das hilft Unternehmen, sich zügiger an neue Marktsituationen anzupassen und zu restrukturieren.“
07:07 UhrWas heute wichtig wird
Liebe Leserinnen und Leser,
die Weihnachtswoche hat begonnen. Nur noch zwei Tage, bis das Fest der Feste ansteht. Wie die Feiertage harmonisch ablaufen können, haben wir bereits am Wochenende berichtet. Falls Sie das verpasst haben, können Sie hier nachlesen, was Psychologin Franca Cerutti, Host des Podcasts „Psychologie to go!“ und Coachin in der ARD-Reihe „Familientherapie“, rät. Unsere Meteorologen klärten derweil auf, wie hoch die Schneewahrscheinlichkeit an Weihnachten ist.
Aufgrund der vorweihnachtlichen Zeit steht am heutigen Montag nicht viel Großes an. Lassen Sie uns dennoch einen Blick auf das Geschehen werfen.
Das wird heute wichtig:
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Fast vier Jahre war im Sauerland die A45 wegen einer maroden Brücke unterbrochen. Sie war Anfang Dezember 2021 gesperrt und im Frühjahr 2023 gesprengt worden. Heute soll der Neubau der Rahmedetalbrücke freigegeben werden.
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Die Asean-Außenminister befassen sich mit dem Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha. Der südostasische Staatenbund will die Bemühungen um einen Frieden unterstützen. Beide Konfliktparteien sagten ihre Teilnahme an dem Sondertreffen in Kuala Lumpur zu.
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Erwartet wird der Jahresrückblick des Bundeskartellamts.
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Das Statistische Bundesamt informiert über den Viehbestand in Deutschland.
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2018 überfallen zwei Rechtsextreme zwei Journalisten aus Göttingen und verletzen sie schwer. Vom Landgericht Mühlhausen gibt es vier Jahre später eine Bewährungsstrafe sowie die Pflicht zur Ableistung von Arbeitsstunden. Wegen sachlich-rechtlicher Fehler wird der Fall ab heute vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe neu verhandelt.
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Fortgesetzt wird zudem der Prozess gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land wegen Bestechlichkeitsvorwürfen in der sogenannten Aserbaidschan-Affäre.
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Prozess-Premiere in der Schweiz: Zum ersten Mal wird eine Klage gegen einen multinationalen Konzern im Zusammenhang mit dem Klimawandel zugelassen. Vier Fischerinnen und Fischer gehen gegen die Schweizer Zementgruppe Holcim vor.
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Im Berliner Estrel-Hotel steigt die große Weihnachtsfeier von Frank Zander für Obdachlose und Bedürftige.
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In Baden-Württemberg gründet sich der Landesverband der BSW-Jugend. Anwesend sein sollen die beiden Landesvorsitzenden des BSW Baden-Württemberg sowie Vertreter des JSW-Bundesvorstands.
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In Spanien findet die Ziehung der Weihnachtslotterie „El Gordo“ statt.
Mein Name ist Max Patzig. Ich begleite Sie heute bis zum Nachmittag hier im „Tag“ auf ntv.de. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anmerkungen haben, können Sie mir jederzeit an max.patzig@ntv.de schreiben.
Ich wünsche Ihnen einen entspannten Start in die neue Woche. Lassen Sie sich nicht vom Weihnachtstrubel stressen.
Ihr Max Patzig
06:47 UhrBKA registriert über 1000 verdächtige Drohnenflüge in 2025
Das Bundeskriminalamt (BKA) registriert einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge seit Jahresbeginn mehr als 1000 verdächtige Drohnenflüge. Dies geht demnach aus einem erstmals erstellten internen Bundeslagebild zur Gefährdung durch das „Tatmittel Drohnen“ hervor, das der Zeitung vorliegt.
BKA-Chef Holger Münch spricht von einer „ausgeprägten Gefahrenlage“. Das Lagebild zur Drohnengefährdung werde seit Anfang des Jahres geführt, darin würden „alle Daten von Verdachtsfällen“ einbezogen. Auch Erkenntnisse der Bundeswehr flössen darin ein.
Auf die Frage, ob die Drohnen immer von russischen Akteuren gesteuert würden, sagt Münch der „Bild“-Zeitung: „Das wissen wir nicht mit hundertprozentiger Sicherheit.“ Dies liege auch an der Schwierigkeit, der Drohnenpiloten überhaupt habhaft zu werden und sie befragen zu können. In vielen Fällen vermutet Münch jedoch nach eigenen Angaben „offensichtlich“ staatlich gesteuertes Vorgehen, das darauf abziele, Verunsicherung zu stiften.
06:18 UhrTrump-Foto ist plötzlich wieder in Epstein-Datenbank
Erst ist es da, dann ist es weg, schließlich taucht das Foto von US-Präsident Donald Trump wieder auf: Das US-Justizministerium hat das Bild wieder in die veröffentlichten Akten zum Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein aufgenommen. Es war zuvor entfernt worden, um es zu überprüfen.
Nach der Prüfung sei festgestellt worden, dass es keine Beweise dafür gebe, dass auf dem Foto Opfer von Epstein abgebildet seien, teilt das Ministerium mit. Das Bild sei daher ohne Änderung oder Schwärzung wieder veröffentlicht worden.
Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche hatte zuvor erklärt, das Foto sei wegen Bedenken hinsichtlich der abgebildeten Frauen entfernt worden. Dies habe „nichts mit Präsident Trump zu tun“, sagte Blanche am Sonntag im Sender NBC. Das Foto zeigt einen Schreibtisch mit einer geöffneten Schublade, in der ein Bild von Trump mit mehreren Frauen liegt.
05:46 Uhr19-Jähriger stirbt bei Autounfall, jüngerer Beifahrer wird schwer verletzt
Bei einem Unfall auf der B44 bei Lampertheim am Sonntagabend ist ein 19 Jahre alter Autofahrer tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei verlor der junge Mann etwa einen Kilometer vor dem Ortseingang Lampertheim aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte anschließend gegen einen Baum.
Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Sein 18 Jahre alter Beifahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei besteht für ihn derzeit keine Lebensgefahr.
05:37 UhrSchlagzeilen aus der Nacht