Die Münchner Eisbach-Surfer brechen den offiziellen Versuch zur Rettung der Welle wegen Auflagen der Stadt ab. „Die Verwaltung will das Surfen am Eisbach nicht regulieren, sondern verhindern“, teilte der Verein Surf Club München mit. 

Die Surfer sprechen von einer „administrativen Blockade“ und unerfüllbaren Auflagen. „Ein zeitlich begrenzter, wissenschaftlich begleiteter Versuch wird mit Anforderungen überzogen, die selbst für dauerhafte Großinfrastrukturprojekte ungewöhnlich wären.“ 

Der Verein kritisiert weiter, Sicherheit werde von den Behörden nicht als „gestaltbare Aufgabe verstanden, sondern als pauschales
Totschlagargument, um jede Form von regulierter Nutzung auszuschließen“.

Unbekannte beleben Welle wieder

Im Oktober dieses Jahres war nach Angaben des städtischen Baureferats unter anderem das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit worden. Danach baute sich die Welle nicht mehr wie gewohnt auf. 

Seither wird diskutiert, wie die berühmte Surfwelle am Eisbach im Englischen Garten in München wiederbelebt werden kann. Unbekannten war das zuletzt mit einer Vorrichtung gelungen. Auch zuvor gab es derartige Versuche. Dauerhaft waren die Konstruktionen aber bislang nicht.

Nach einem Vorversuch hatte ein Strömungsexperte den Einbau einer dreiteiligen Rampe empfohlen. Dann könne sich stromabwärts eine langsam rotierende Walze bilden, in der sich Kies ablagern könne. Der nötige Antrag für die dreiteilige Rampe wurde gestellt, der Hauptversuch sollte „so bald wie möglich starten“. 

Eisbach

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