In Magdeburg ist in der Elbeschwimmhalle das große Schwimmerbecken vorerst gesperrt worden. Wie die Stadt Magdeburg mitteilte, wurde bei einer turnusmäßigen Überprüfung der Dachkonstruktion ein auffälliger Messwert festgestellt. Betroffen ist ein sogenannter Dachbinder. Um mögliche statische Probleme auszuschließen, bleibt das 50-Meter-Becken präventiv außer Betrieb. Das Nichtschwimmerbecken sowie der Saunabereich können weiterhin genutzt werden.
Weitere Prüfungen im Januar geplant
Nach Angaben der Stadt sollen in der zweiten Januarwoche weitere Prüfungen und Tests erfolgen. Hintergrund sei auch die aktuelle Witterung: Schnee und starker Frost könnten zusätzliche Belastungen für die Konstruktion darstellen. Erst nach Abschluss der Untersuchungen und Auswertung der Ergebnisse könne über eine Wiederfreigabe entschieden werden.
Trainingsstätte für Spitzensportler
Die Stadt prüft derzeit zudem alternative Schwimmzeiten in anderen Magdeburger Schwimmhallen. Diese sollen voraussichtlich noch veröffentlicht werden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Einschränkungen, die aus Sicherheitsgründen notwendig seien.
Die Elbeschwimmhalle wurde in den 1960er-Jahren errichtet und Anfang der 2000er-Jahre grundlegend saniert. Sie dient unter anderem als Trainingsstätte für Spitzensportler des SC Magdeburg.