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Selenskyj vor Trump-Treffen bereit zu Referendum über Friedensplan. Putins Verluste steigen. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Territoriale Zugeständnisse der Ukraine? „,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Territoriale Zugeständnisse der Ukraine? – Lage im Ukraine-Krieg: Trump empfängt Selenskyj am Sonntag.
  2. Ukraine-Krieg: Selenskyj spricht mit Trump-Gesandten„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj spricht mit Trump-Gesandten –  „Hhaben einige wichtige Details der laufenden Arbeit besprochen.“
  3. Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht langsame Fortschritte“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht langsame Fortschritte – Außenministerium lobt Gespräche mit den USA.
  4. Russlands Wirtschaft: Ukraine greift Ölwerk an“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Attacke auf Russlands Wirtschaft: Ukraine greift Ölwerk an – Verluste für Putins Armee?

Alle Kapitel

Dieser Ticker ist beendet. Neue Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie im neuen News-Ticker.

Update, 7:15 Uhr: Bei den russischen Raketenangriffen der Nacht wurden in der Hauptstadt Kiew fünf Menschen verletzt. Dies berichtete Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Auch zivile Infrastruktur wurde demnach beschädigt. Der Militärgouverneur des Gebiets Kiew, Mykola Kalaschnyk, berichtete auf Telegram von einem weiteren Verletzten in der Region sowie Schäden an ziviler Infrastruktur. Ukrainischen Medienberichten zufolge kamen bei den Angriffen auch Hyperschallraketen vom Typ Kinschal zum Einsatz. Ziel sei unter anderem die Energie-Infrastruktur gewesen. 

Ukraine-Krieg - KiewImmer wieder greift Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew an. (Archivbild) © Uncredited/AP/dpaTransparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg: Russland startet neue Raketenangriffe

Update, 27. Dezember, 6:05 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Militärs greift Russland Kiew und andere Regionen der Ukraine massiv mit Raketen und Drohnen an. Die Luftabwehr sei im Einsatz. In Kiew sind Explosionen zu hören. Nach Angaben des Militärs werden Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Die ukrainische Luftwaffe teilte auf ⁠Telegram mit, russische Drohnen ​griffen die Hauptstadt sowie Regionen im Nordosten und Süden der Ukraine an. Seit vier Stunden herrscht Luftalarm in Kiew. Berichte über Schäden oder Stromausfälle liegen zurzeit nicht vor. Aus Russland gibt es bisher noch keine Stellungnahme zu ⁠den Angriffen.

Territoriale Zugeständnisse der Ukraine?

Update, 21:52 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bei schwierigen territorialen Zugeständnissen ein Referendum über den Friedensplan abhalten. Das erklärte er gegenüber dem US-Portal Axios vor seinem für Sonntag (28. Dezember) geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump.

Bei dem Gespräch sollen Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ein Zeitplan für die Umsetzung des Friedensplans besprochen werden. Selenskyj betonte jedoch, dass er die Entscheidung über den Friedensplan nicht alleine treffen könne. Offenbar will er die Meinung des ukrainischen Volkes einholen. Falls der Plan „sehr schwierige“ territoriale Zugeständnisse verlange, sei der beste Weg, den gesamten 20-Punkte-Plan in einem Referendum zur Wahl zu stellen. Er zog dabei einen Vergleich zum Brexit-Referendum in Großbritannien. Voraussetzung für ein solches Referendum sei ein mindestens 60-tägiger Waffenstillstand mit Russland.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite RusslandsRusslands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger StaatenFotostrecke ansehen

Update, 21:25 Uhr: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat vor einem geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump das weitere Vorgehen mit Bundeskanzler Friedrich Merz besprochen. „Wir stimmen unsere Positionen ab, und alle in Europa müssen an einem Strang ziehen, um unsere europäische Lebensweise, die Unabhängigkeit unserer Staaten und den Frieden in Europa zu verteidigen. Es muss Frieden geben“, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. 

Merz (CDU) antworte auf X mit den Worten: „Wir stehen unerschütterlich an Ihrer Seite. Ein starkes, koordiniertes Vorgehen Europas ist nach wie vor unverzichtbar für Frieden, Freiheit und Sicherheit.“ Die „Berliner Gruppe“ sei bereit zu helfen – in enger Abstimmung mit den US-Partnern. Er habe den Bundeskanzler über die Arbeit Kiews mit den US-Gesandten informiert. „Wir alle erinnern uns an das Format des Berliner Treffens und die dort erzielten Ergebnisse. Genau so werden wir weiterarbeiten. Wir haben vereinbart, weiterhin gemeinsam mit den Europäern zu handeln“, schrieb Selenskyi auf X mit Blick auf das jüngste Gipfeltreffen in Berlin. 

Ukraine-Krieg aktuell: Moskau richtet Vorwürfe gegen Kiew

Update, 18:35 Uhr: Die russische Regierung hat Kiew vorgeworfen, die Gespräche über den US-Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine „torpedieren“ zu wollen. Eine vor wenigen Tagen von der ukrainischen Regierung vorgelegte überarbeitete Version des US-Plans sei „radikal anders“ als der Text, über den Moskau mit Washington verhandelt habe, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Freitag im russischen Fernsehen.

Die Ukraine und ihre Unterstützer – allen voran die EU, die „nicht für eine Einigung“ sei – hätten ihre „Bemühungen verstärkt, sie zu torpedieren“, sagte Rjabkow. „Ohne angemessene Lösung der Probleme, die zu dieser Krise geführt haben, wird es ganz einfach unmöglich sein, zu einer abschließenden Einigung zu gelangen“, betonte der Vize-Außenminister. Jegliche Vorschläge müssten sich innerhalb der bei dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im August in Alaska festgelegten Grenzen bewegen.

Update, 13:08 Uhr: Wie Dmitri Peskow mitteilte, haben Vertreter aus Russland und den USA am Telefon über einen Friedensplan für die Ukraine gesprochen. Vonseiten des russischen Präsidialamtes habe der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, teilgenommen, sagte Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge in Moskau. Vorangegangen sei, dass der Sondergesandte Kirill Dmitrijew Putin über seine Gespräche mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner vom vergangenen Wochenende in Florida unterrichtet habe. Peskow äußerte sich nicht dazu, wie die russische Führung den derzeitigen Stand des zwischen den USA, der Ukraine und europäischen Staaten beratenen Friedensplans sieht.

Anschlag in Kiew verhindert: Sicherheitsdienst stoppt Attentäter

Update, 12:05 Uhr: Dem ukrainischen Sicherheitsdienst ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen den russischen Geheimdienst gelungen. Laut den Informationen konnte ein Auftragsmord an einem Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes verhindert und ein FSB-Agent in der Stadt Kiew festgenommen werden. Der Verdächtige wurde in einem Kiewer Lokal auf frischer Tat ertappt, als er im Stadtzentrum eine Pistole zog und auf den Beamten richtete. Der Verdächtige wurde den Informationen nach im Ausland angeworben, als er über Telegram-Kanäle nach schnellem Geld suchte. Er gab sich in der Ukraine zunächst als Tourist aus.

Update, 10:15 Uhr: Wie die Kyiv Post schreibt, könnte sich Selenskyj am 28. Dezember mit Trump treffen. Diplomatenkreise teilten dem Medium mit, dass ein möglicher Veranstaltungsort für das Treffen zwischen Trump und Selenskyj die Residenz des US-Präsidenten Mar-a-Lago in Florida sein könnte. „Der Detaillierungsgrad ist höher als je zuvor. Aber die schwierigsten Punkte – Sicherheitsgarantien, Durchsetzung und Russlands rechtliche Verpflichtungen – sind nach wie vor weitgehend ungeklärt“, heißt es aus informierten Kreisen.

Für ein Ende des Ukraine-Kriegs: Putin wohl zu Gebietstausch bereit

Update, 9:25 Uhr: Wie Reuters berichtet, ist der russische Präsident ⁠Wladimir Putin zu einem teilweisen Gebietsaustausch im Zusammenhang mit den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs bereit. Er fordere jedoch die vollständige Kontrolle über den Donbass, berichtet die Zeitung Kommersant unter Berufung auf ein Treffen Putins mit führenden Geschäftsleuten am 24. Dezember. Während der jüngsten Gespräche über einen Ukraine-Frieden waren die unterschiedlichen Ansprüche auf Gebiete in der Ukraine ein Konfliktpunkt gewesen. Für Putin sei außerhalb des Donbass ein Austausch von Gebieten nicht ⁠ausgeschlossen.

Update, 8:29 Uhr: Vor dem Hintergrund der Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump angekündigt. „Wir haben uns auf ein Treffen auf höchster Ebene geeinigt – mit Präsident Trump in naher Zukunft“, erklärte Selenskyj am Freitag in Online-Netzwerken und fügte an: „Bis zum Jahreswechsel kann noch viel entschieden werden.“

Verluste im Ukraine-Krieg: Putin verliert 840 Soldaten an einem Tag

Update, 8:05 Uhr: Während weiter um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gerungen wird, steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Wie der ukrainische Generalstab auf Facebook mitteilte, hat Wladimir Putins Armee am ersten Weihnachtstag 840 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verletzt. Seit Ausbruch der Kämpfe am 24. Februar 2022 sind die gesamten Verluste Russlands im Ukraine-Krieg auf etwa 1.202.070 Soldaten gestiegen. Zudem hat Putin 11.459 Panzer, 23.804 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 35.509 Artilleriesysteme verloren.

Update vom 26. Dezember, 6:41 Uhr: Der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, plädiert dafür, deutsche Soldaten unter europäischer Flagge an der Absicherung einer Friedenslösung in der Ukraine zu beteiligen. „Ich wünsche mir Soldaten mit der europäischen Flagge auf der Uniform, die gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden den Frieden sichern“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir können nicht ernsthaft erwarten, dass Trump eine Friedenslösung allein mit amerikanischen GIs absichert. Und wenn wir über europäische Truppen reden, kann Deutschland nicht außen vor bleiben.“

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj spricht mit Trump-Gesandten

Update, 21:10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein „sehr gutes“ Telefongespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem US-Präsidentenberater Jared Kushner geführt. „Wir haben einige wichtige Details der laufenden Arbeit besprochen“, erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. „Es gibt gute Ideen, die zu einem gemeinsamen Ergebnis und zu dauerhaftem Frieden beitragen können“, fügte er hinzu.

Selenskyj bedankte sich bei Witkoff und Kushner für ihren „konstruktiven Ansatz, die intensive Arbeit und die freundlichen Worte“. Der ukrainische Präsident betonte: „Wir arbeiten wirklich rund um die Uhr daran, das Ende dieses brutalen Krieges Russlands gegen die Ukraine näherzubringen und sicherzustellen, dass alle Dokumente und Schritte realistisch, wirksam und zuverlässig sind.“

Ende des Ukraine-Kriegs: Russland sieht langsame Fortschritte

Update, 16:50 Uhr: Das russische Außenministerium spricht von Fortschritten in den Gesprächen mit den USA über den Ukraine-Krieg. „Im Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, ich meine damit den Verhandlungsprozess mit den Vereinigten Staaten von Amerika, sind langsame, aber sichere Fortschritte zu beobachten“, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa nach Angaben der Staatsagentur Tass bei einer Pressekonferenz. Die von Russland angegriffene Ukraine erwähnte sie kaum. 

Zugleich versuchte sie, einen Keil zwischen die USA und Europa in den Friedensbemühungen zu treiben. Moskau fordere die Kollegen in den USA auf, „sich aktiv gegen die Versuche der westeuropäischen Länder zu wehren, die im Verhandlungsprozess zur Ukraine erzielten Fortschritte zu torpedieren und zunichtezumachen“, sagte Sacharowa.

Update, 14 Uhr: An den Weihnachtstagen ist es über der Ostsee erneut zu einem NATO-Zwischenfall mit russischen Flugzeugen gekommen. Wie die polnische Luftwaffe mitteilte, mussten Kampfjets des Landes ein Aufklärungsflugzeug abfangen. Der Vorfall habe sich am Donnerstagmorgen in internationalen Gewässern in der Nähe der polnischen Luftraumgrenzen ereignet. „Trotz der Feiertage war die polnische Luftverteidigung in der vergangenen Nacht stark gefordert. Heute Morgen fingen polnische Kampfflugzeuge über den internationalen Gewässern der Ostsee ein russisches Aufklärungsflugzeug ab, identifizierten es visuell und eskortierten es aus seinem Zuständigkeitsbereich“, hieß es in einem Beitrag auf X.

Attacke auf Russlands Wirtschaft: Ukraine greift Ölwerk an

Erstmeldung: Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat bestätigt, dass Einheiten der Luftwaffe am 25. Dezember einen erfolgreichen Angriff mit luftgestützten Marschflugkörpern vom Typ Storm Shadow erneut Russlands Wirtschaft ins Visier genommen hat. Im Visier des Angriffs im Ukraine-Krieg stand Ölproduktwerk Nowoschachtinsk in der russischen Oblast Rostow. Das Werk in Nowoschachtinsk ist einer der größten Lieferanten von Erdölprodukten in Südrussland und direkt an der Versorgung der russischen Streitkräfte beteiligt. Die Anlage beliefert die russischen Truppen mit Dieselkraftstoff und Flugzeugtreibstoff.