Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Beginnen wir mit einem Blick auf die Termine des Tages:
• Rückkehrertag und „Markt der 1000 Jobs“ in Cottbus: Heute um 13 Uhr beginnt der traditionelle Rückkehrertag in Cottbus. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über Karrieremöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen in der Region direkt mit Arbeitgebern und Behörden auszutauschen.
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Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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• Start der Miniserie „Ku‘damm 77“ im ZDF-Streamingportal: Die ZDF-Miniserie „Ku‘damm 77“ startet heute und verspricht spannende Einblicke in das Deutschland der 1970er-Jahre. Die drei 90-minütigen Filme werden vom 12. bis 14. Januar 2026 ausgestrahlt und sind danach in der Mediathek zu sehen.
• Letzte Fahrt des Kulturzugs von Berlin nach Breslau: Die letzte Verbindung des Kulturzugs von Berlin nach Breslau startet heute um 10.31 Uhr ab Lichtenberg. Diese Einstellung markiert das Ende einer wichtigen kulturellen Verbindung zwischen den beiden Städten.
Neues aus Berlin
Neues aus Berlin
Hatten Sie eine gute Zeit an den Weihnachtsfeiertagen? Mit ein wenig Entspannung oder konnten zumindest die Sonne genießen? Nun liegen die Tage hinter uns und alles strebt in Richtung Silvester. Anfang und Ende scheinen sich in diesen Tagen näher zu liegen als sonst. Das merkt man auch thematisch.
Überrascht hat uns am Freitag diese Nachricht: Möbel Hübner gibt auf. Nach 117 Jahren schließt das 14-stöckige Möbelhaus an der Genthiner Straße für immer seine Türen. Heute beginnt der Ausverkauf.
Die Schließung ist nicht zuletzt ein Zeichen für einen tiefgreifenden Wandel im Einzelhandel, zu dem wir alle beigetragen haben. Hübner war älteren Berlinern ein Begriff für Qualität und Vielfalt in der Auswahl. Doch schon in meiner Altersgruppe entschieden sich offenbar viele, Möbel woanders zu kaufen. Dies zeigte sich, als ich am Freitagvormittag eine rasche und zugegebenermaßen nicht repräsentative Umfrage in der Redaktion gemacht habe.

Traditionshaus Möbel Hübner Einrichtungshaus schließt nach 117 Jahren.
© FUNKE Foto Services | Maurizio Gambarini
Warum, liegt auf der Hand: Die Online-Händler sind immer geöffnet, ihr Angebot ist unendlich, die Ware wird mindestens bis zur Haustür geliefert, die Preise sind unabhängig von Ladenmieten und damit oft niedriger als im stationären Handel. Wer tatsächlich noch vor Ort Einrichtung kauft, landet nicht selten bei den preisgünstigen Mitbewerbern aus Schweden. Dazu steigende Kosten etwa bei der Energie.
So wird Hübner zu einem weiteren Fall in einer Transformation, die viele Branchen ergriffen hat und die unumkehrbar erscheint. Manche Berliner werden darüber zu Recht traurig sein. Allerdings: Wandel gehörte schon immer zum Geschäft.
Darum will ich gar nicht unbedingt von „Opfer“ der Transformation sprechen. Mancher Inhaber wägt schlicht veränderte Rahmenbedingungen gegen den Aufwand ab und trifft die Entscheidung: Hier ist das Ende erreicht. Auch das ist Unternehmertum.
Mancher Mittelständler steht natürlich so sehr unter Druck, dass es gar keine andere Option gibt. Davon werde es künftig einige Fälle geben, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Jörg Stroedter, meiner Kollegin Nicole Dolif.
Außerdem wichtig
Außerdem wichtig
Diese zwei Politiker der Berliner FDP hingegen wollen noch nicht aufgeben. Sie wollen sich nicht mit dem Ende der Partei abfinden, berichtet Chefreporter Joachim Fahrun. Bei der Wahl im September wollen sie wieder ins Abgeordnetenhaus. Wer jedoch Spitzenkandidat wird, das müssen sie wohl noch auswürfeln.

Frauen in Führung: „Ich kann das“, sagt Cynthia Wirth. Sie leitet bei Siemens Energy eine Produktionslinie.
© FUNKE Foto Services | Jörg Carstensen
Der lange Weg zur echten Gleichberechtigung: Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen es: Frauen verdienten 2025 noch immer 16 Prozent weniger als Männer – durchschnittlich 22,81 Euro pro Stunde gegenüber 27,05 Euro bei ihren männlichen Kollegen. In Berlin liegt der Gender Pay Gap (GPG) im Jahr 2025 bei zehn Prozent und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Auch der Anteil der Frauen in Führungspositionen stagniert. Unser Kollege Ernst August Ginten hat erfolgreiche Frauen für eine Kurz-Serie gesprochen. Teil 1: Cynthia Wirth von Siemens.
Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit „zwischen den Jahren“!
Ihre Heike Dietrich,
Leitende Redakteurin
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