Wie Woelki in seiner Ansprache erläuterte, würden etwa 1,8 Millionen Kinder in dem asiatischen Land nicht richtig zur Schule gehen können oder müssten in Verhältnissen leben, die ihre eigene Gesundheit gefährden. „Deshalb müssen wir dafür eintreten und sagen: ‚So geht das nicht. Auch Kinder haben Rechte!‘“, erklärte der Erzbischof und mahnte an, bei Eltern, Institutionen, Politikern und Organisationen dafür zu werben, die Situation zu verbessern. „Nicht in die Fabrik, sondern ins Klassenzimmer – das ist die Botschaft“, sagte Woelki. Stellvertretend für alle anwesenden Sternsingergruppen aus dem Erzbistum segnete der Kardinal anschließend die Kreide und Aufkleber für den Türsegen der Sternsinger aus Porz, die sich auch mit Fürbitten an der Aussendungsfeier beteiligten.