Dresden. Nichts los im Januar? Das kann mit Blick auf den Dresdner Veranstaltungskalender getrost verneint werden. Die Messe Dresden hat ein volles Programm, der Premierenkalender ist gefüllt und auch sportlich steht so einiges an Terminen an.

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1. Januar: TV oder Bühne?

Qual der Wahl am ersten Tag des Jahres: Wer diesen Donnerstag gemütlich auf der Couch verbringen möchte, dem sei die ARD ans Herz gelegt. Da läuft zur Prime Time um 20.15 Uhr der neueste Dresden-Tatort namens „Nachtschatten“.

Amanda (Emilie Neumeister) stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Ist sie Opfer oder Täterin?

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Plot: Im Stadtgebiet taucht eine verwirrte Jugendliche auf. Ist sie jahrelang in einem Keller eingesperrt gewesen oder hält sie die Kommissare mit ihrer Geschichte zum Narren?

Wer sich lieber in Schale schmeißen möchte, der kann in der Staatsoperette beschwingt ins neue Jahr starten. Das Neujahrskonzert (Beginn: 15 Uhr) widmet sich jüdischen Komponisten wie Bernstein, Korngold und Weill. Es gibt noch Restkarten ab 23 Euro und weitere Vorstellungen bis 4. Januar.

4. Januar: Weihnachten ausklingen lassen

Wer will, kann auch 2026 noch schnell einen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt machen. Der Augustusmarkt am Goldenen Reiter hat bis 4. Januar geöffnet, die Rauhnächte im Stallhof sogar bis 6. Januar. Ebenfalls noch bis zum 4. Januar gibt der Dresdner Weihnachtscircus Vorstellungen.

9. Januar: Erste tjg-Premiere des Jahres

Am 9. Januar zeigt das theater junge generation seine erste Premiere des Jahres. Das Stück „PL[AI]“ wird ab 19 Uhr auf der Großen Bühne uraufgeführt. Die spielerische Improvisation mit KI eignet sich für junge Menschen ab 12 Jahren. Der Januar im tjg hat noch mehr zu bieten: Auf der Probebühne feiert am 15. Januar das Stück „Das Ende von Eddy“ für Jugendliche ab 14 Premiere. Für die ganz Kleinen ab 4 Jahren bietet das Ensemble ab 25. Januar mit dem Stück „Aus heiterem Himmel“ auf der Studiobühne Neues.

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10. Januar: Heiratswillige vor

Die erste Messe des Jahres richtet sich an Eheleute in spe. Bei der JAwort im Messegelände zeigen Aussteller zwei Tage lang, mit wie viel Kreativität, Stil und Ästhetik – und selbstverständlich dem nötigen Kleingeld – sich eine Hochzeit gestalten lässt.

Hochzeit ist nicht nur Hochzeit. Auch für alle Veranstaltungen drumherum bietet die JAWort schöne Ideen.

Die Halle 1 ist jeweils 10 bis 18 Uhr geöffnet, der reguläre Eintrittspreis beträgt 12 Euro.

12. Januar: Winter Game mit den Eislöwen

Eishockey im Rudolf-Harbig-Stadion? Das gibts nicht jedes Jahr. Am 10. Januar treffen im SGD-Stadion zwei ganz besondere Teams aufeinander: Die Dresdner Eislöwen, DEL-Aufsteiger und DEL2-Meister treten gegen die Rekordmeister und amtierenden DEL-Champions Eisbären Berlin an.

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Das Harbig-Stadion wandelt sich im Januar in ein Eishockeyfeld.

Ein Stehplatz im Stadion kostet 29,90 Euro, wer sitzen möchte, zahlt mehr. Die Aftergame-Party mit Musik und den Eislöwenspielern findet am Abend im Parkhotel statt und kostet ebenfalls Eintritt (Rabatt für Winter Game-Ticketinhaber).

17. Januar: Die Rückrunde beginnt

Die Hinrunde sah für Dynamo Dresden nicht besonders gut aus – die Mannschaft überwintert am Tabellenende. Möge die Rückrunde besser laufen für die Schwarzgelben. Sie beginnt mit einem Heimspiel gegen Abstiegskonkurrent Greuther Fürth. Ebenfalls noch im Januar findet das erste Ostderby des Jahres statt: Die SGD reist am 24. Januar zum ebenfalls nicht besonders gut in der Tabelle positionierten 1. FC Magdeburg.

Auch das Staatsschauspiel startet quasi in die Rückrunde der Saison und bringt am 17. Januar das Stück „Kritischer Zustand“ als Uraufführung ins Kleine Haus 3. Involviert sind auch Mitarbeiter aus Dresdner Kliniken, die aus ihrem Alltag erzählen. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

In „Kritischer Zustand“ stehen 13 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen von Dresdner Kliniken auf der Bühne.

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Eine weitere Uraufführung findet am 24. Januar auf der Bühne des Schauspielhauses statt: „Candide oder der Optimismus“ unter der Regie von Volker Lösch.

21. Januar: Dresden feiert den Winter

Was früher „Winterzauber“ hieß, ist nunmehr im dritten Jahr das „Winterfest“. Alles andere ist ziemlich gleich geblieben. Auf dem vom Striezelmarkt beräumten Altmarkt öffnen täglich 11 Uhr Schlittschuhbahn, Riesenrutsche und diverse Gastrostände, außerdem Buden mit Souvenirs, Handwerks- und Naturprodukten. Die Eintrittspreise für Eislaufen und Co. variieren je nach Wochentag und liegen im einstelligen Bereich. Der Zauber hält bis 1. März an.

23. Januar: Karriere im Fokus

Auf der Suche nach dem Traumjob, einer Ausbildung, Umschulung, dem Weg in die Selbständigkeit? Dann ist die Messe KarriereStart einen Besuch Wert. Bis 25. Januar präsentieren sich im Dresdner Messegelände Firmen und Institutionen aus den Bereichen Ausbildung, Studium, Gründung und anderen. Vergangenes Jahr besuchten mehr als 40.000 Menschen die Karrieremesse. Ein reguläres Tagesticket kostet 5 Euro.

30. Januar: Raus in die Welt

Der letzte große Messetermin des Januars entführt in fremde Welten. Bei 300 Ausstellern auf der „Reisemesse” sollte jeder sein Traumurlaubsziel finden, ob nun Alpen oder Australien, am Strand liegen, Sightseeing, Wandern oder E-Bike fahren. Apropos: Auch die „e-BIKE-days“ finden wieder statt, hier können Besucher sich über Neuheiten im Bereich der Elektro-Räder informieren. Ein Besuch ist bis 1. Februar zwischen 10 und 18 Uhr möglich, Tickets kosten 10 Euro.

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31. Januar: Zwei Premieren zum Abschluss

Semperoper und auch Staatsschauspiel beschließen den Monat mit je einer Premiere. Im Opernhaus feiert „Dialogues des Carmélites“ Premiere. Die Oper spielt zu Zeiten der Französischen Revolution, folglich wird Französisch gesprochen und gesungen (Übertitel in Deutsch und Englisch). Karten sind noch verfügbar. Im Kleinen Haus wird erstmals „Girls & Boys“ von Dennis Kelly gegeben – ein Monolog über Beziehungen und das, was darunter brodelt.

DNN