Bulgarien führt am Neujahrstag den Euro ein. Dabei ist das Land so instabil wie lange nicht mehr – und könnte dennoch Deutschlands Alliierter in der Eurozone werden.
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Artikelzusammenfassung
Bulgarien tritt der Eurozone bei, trotz politischer Turbulenzen und Korruptionsvorwürfen. Das Land verzeichnet starkes Wirtschaftswachstum, bleibt aber das ärmste EU-Land. Der steinige Weg zum Eurobeitritt erforderte strenge Haushaltsdisziplin und Schuldenabbau. Mit dem Euro erhofft sich Bulgarien Investitionen und eine Stärkung der Wirtschaft. Deutsche Unternehmen sehen in Bulgarien gute Bedingungen für Geschäfte und Investitionen.
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Bulgarien tritt im neuen Jahr als 21. Mitglied der Eurozone bei.
© Dursun Aydemir/ddp
Zum 1. Januar 2026 hat Bulgarien eine neue Währung: den Euro. Das Land tritt der Eurozone als 21. Mitglied bei. Die europäische Währung wird damit in einem von politischen Turbulenzen erschütterten Land eingeführt – für die EU wie auch für Bulgarien steht deshalb einiges auf dem Spiel. Erst Anfang Dezember musste die Regierung nach wochenlangen Protesten von zumeist jüngeren Leuten zurücktreten. Der Vorwurf der Demonstranten: Der von der Regierung vorgelegte Haushaltsentwurf für das nächste Jahr verschleiere die Korruption im Land. Die Regierung war erst seit Januar 2025 im Amt, jetzt stehen die achten Parlamentswahlen binnen vier Jahren an.