Die Gebewo, ein sozialer Träger, der ebenfalls in der Obdachlosenhilfe aktiv ist, habe sich bereit erklärt, einen Bus auszuleihen. Das Fahrzeug wurde der Stadtmission am Montagmittag in Neukölln übergeben.
Die beiden Fahrzeuge, die in Brand geraten waren, fallen dagegen aus. „Ein Bus ist schrottreif“, so die Stadtmissionssprecherin – und auch nicht auf die Schnelle zu ersetzen: „Das Besondere an dem Bus war, wir haben ihn 2022 von der Deutschen Bahn Stiftung gespendet bekommen, und er hatte spezielle Einbauten“, erklärte Breuer. Er habe unter anderem über eine Rampe für Rollstuhlfahrer verfügt, über Schubladen für Wechselkleidung auch die Möglichkeit geboten, Tee zubereiten. So ein Fahrzeug lasse sich nicht wie aus dem Katalog bestellen. „Das muss alles wieder angefertigt werden.“ Auch auf den zweiten Bus muss die Stadtmission zunächst verzichten. Es habe aber schon Angebote von Berliner Werkstätten gegeben, die Reparatur zu übernehmen.
Bisher sei die Hilfsbereitschaft groß: „Gestern waren wir alle am Boden zerstört und haben gedacht: Wie kann so etwas passieren?“, sagte Breuer. „Aber die vielen Solidaritätsbekundungen sind sehr ermutigend. Und es ist voll schön zu sehen, dass die Menschen, diese Arbeit zu schätzen wissen und alle an einem Strang ziehen.“