„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Diese Worte aus dem Lukas-Evangelium, die die Geburt Jesu ankündigen, wurden dieser Tage in zahlreichen Weihnachtsmessen verlesen.

2025 Jahre nach Christi Geburt sollte es auch ein Weihnachtswunder im Zoo Wuppertal geben. Der NRW-Zoo freut sich über ein „besonderes Weihnachtsgeschenk“.

NRW-Zoo jubelt über „Christkind“

Denn im Affenhaus ist an Heiligabend ein Jungtier zur Welt gekommen. Drill-Weibchen „Uyo“ hat pünktlich zum Fest ihr erste Kind bekommen. Besonders bemerkenswert: Auch Vater „Raul“ ist ein waschechtes „Christkind“.

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Der neunjährige Drill ist ebenfalls an Heiligabend im Zoo Barcelona geboren worden. Jetzt kann er sich genau wie seine Partnerin erstmals über Nachwuchs freuen. Die kümmere sich trotz ihrer Unerfahrenheit sehr fürsorglich um das Jungtier, dessen Geschlecht noch unklar ist. Doch die Verantwortlichen aus dem Zoo Wuppertal sind gewarnt.

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NRW-Zoo spricht von „kritischer Phase“

„Gerade bei unerfahrenen Müttern kann es vorkommen, dass sie mit der Aufzucht überfordert sind – die kritische Phase ist also noch nicht überstanden“, erklärt der NRW-Zoo. Dennoch sei man zuversichtlich, dass „Uyo“ die herausfordernde Aufgabe meistert, da sie im vergangenen Jahr die Aufzucht von Jungtier „Kito“ durch das Weibchen „Traceuse“ miterleben konnte.

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Die Tierpflegenden hoffen, dass sich die unerfahrene Mutter einiges abschauen konnte und sich weiterhin fürsorglich um das neue Leben kümmert. „Die Geburt des kleinen Drills ist nicht nur für uns ein besonderes Geschenk, sondern auch für den Artenschutz von großer Bedeutung“, erklärt der Zoo Wuppertal. Denn die Drills gehören zu den am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas.

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Die Geburt des „Christkinds“ ist also ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der bedrohten Tierart im Rahmen des Europäischen Ex-situ-Programms (EEP) der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA). „Ziel dieses Zuchtprogramms ist es, eine Reservepopulation in menschlicher Obhut aufzubauen, die langfristig für Auswilderungsprojekte zur Verfügung stehen könnte.“