Ayoub El Kaabi erzielt Marokkos drittes Tor per Fallrückzieher

Stand: 29.12.2025 22:37 Uhr

Marokko steht nach einem souveränen Sieg gegen Sambia im Achtelfinale des Afrika-Cups. Beim Team des Gastgebers setzte Ayoub El Kaabi das Glanzlicht.

Am Ende hieß es 3:0 (2:0) für die Marokkaner, die sich in den Auftaktpartien gegen die Komoren und zuletzt gegen Mali noch schwer getan hatten. Als Gruppensieger zieht Marokko nun in die K.o.-Runde ein.

Ayoub El Kaabi (9./50.) mit einem Doppelpack sowie Brahim Diaz (27.) hießen die Torschützen für die Nordafrikaner. War das erste Tor von El Kaabi schon schön, setzte der Mann von Olympiakos Piräus noch einen drauf und traf per Fallrückzieher zum 3:0.

Marokko geht früh in Führung

Das Team des Gastgeberlandes war gegenüber den beiden dürftigen Auftritten gegen die Komoren (2:0) und Mali (1:1) nicht wieder zu erkennen. Marokko ging im gut gefüllten Prince Moulay Abdellah Stadium in Rabat von Beginn an hohes Tempo und spielte sich viele Chancen heraus. Früh wurden die ersten auch genutzt.

Schon in der neunten Minute köpfte Ayoub El Kaabi Marokko nach schöner Flanke von Eddine Ounahi in Führung. Knapp 20 Minuten später erhöhte Brahim Diaz von Real Madrid mit einem satten Linksschuss auf 2:0 – nach guter Vorarbeit von Abdessamad Ezzalzouli, der über die linke Seite immer wieder für Gefahr sorgte. Für Brahim Diaz war es bereits das dritte Turniertor.

Die marokkanischen Spieler bejubeln ihren zweiten Treffer gegen Sambia

Zweiter Fallrückzieher von El Kaabi

Sambia, Afrikameister von 2012, patzte zu oft im Spielaufbau und war auch weiterhin klar unterlegen. Mit dem 0:2 zur Pause war Chipolopolo („die Gewehrkugeln“) also gut bedient, zumal Marokko noch weitere hochkarätige Torchancen hatte.

Für den schönsten Treffer des Tages sorgte dann El Kaabi mit seinem tollen Fallrückzieher, ebenfalls sein dritter Turniertreffer und sein 32. Länderspieltor insgesamt. Verrückt: El Kaabi hatte bereits beim Auftaktsieg gegen die Komoren per Fallrückzieher getroffen.

Turnierdebüt von Hakimi

Nach gut einer Stunde feierte Starspieler Achraf Hakimi, der im November erstmals zu Afrikas Fußballer des Jahres gekürt worden war, sein Turnierdebüt. Dem Mann von Paris St. Germain wäre auch fast sein erster Turniertreffer gelungen, doch Sambias Torwart Willard Mwanza hatte ewas dagegen.

Der Ex-Dortmunder wurde nach seiner Verletzung am Knöchel, die er sich im Champions-League-.Spiel gegen den FC Bayern Anfang November zugezogen hatte, in den ersten Spielen noch geschont.