Die Zeit der Videokassette ist schon lange vorbei. In den 1980er- und 1990er-Jahren waren VHS nicht wegzudenken, bis zur Jahrtausendwende dominierten sie das Videotheken-Sortiment. Mit der Einführung der DVD ging das VHS-Zeitalter dann zu Ende.

Eine Ex-Playstation-Führungskraft blickt jetzt in die VHS-Vergangenheit zurück, um Konsolenhersteller für die Zukunft fit zu machen.

Insider: Konsolenmarkt ist an seine Grenzen gestoßen

Shawn Layden, der ehemalige Chef von Sony Interactive Entertainment America, erklärte im Youtube-Kanal „Pause for Thought and Naomi Kyle“, der Konsolen-Videospielmarkt sei an seine Grenzen gestoßen und müsse grundlegend verändert werden, um weiter expandieren zu können. Layden rechnete vor, dass die Anzahl der verkauften Konsolen pro Generation bei etwa 250 Millionen liegt. Das gelte für die Playstation 1 wie auch für den Nintendo 64 oder den Sega Saturn.

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„Nur einmal, mit der Wii, schnellte die Zahl auf fast 300 Millionen hoch, weil viele dachten, man könne mit Wii Fit abnehmen. So konnten wir damals ein Publikum erreichen, das vorher nicht dem klassischen Gaming-Bereich angehörte“, erklärte er.

„Ich denke, wir brauchen eine Welt, in der wir ein Spieleformat haben“

Um eine glorreiche Konsolen-Zukunft zu ermöglichen, verwies Layden auf den sogenannten Videoformatkrieg Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre zwischen den inkompatiblen Videokassetten-Technologien VHS und Betamax. Die Frage damals war, welches System sich als Industriestandard für Heim-Videorekorder durchsetzen würde – und das war das VHS-Format.

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„Betamax verlor gegen VHS nur aus einem Grund: VHS lizenzierte sein Format an viele verschiedene Hersteller“, erklärte Layden. Sein Fazit aus dieser Geschichte: Die Videospielindustrie sollte eine Art Konsortium für Spieleformate gründen. „Ich denke, wir brauchen eine Welt, in der wir ein Spieleformat haben“, sagte er. Über Lizenzprogramme soll dieses allen interessierten Herstellern zugänglich gemacht werden. So erreiche man die „Allgegenwärtigkeit des Toasters“ und bleibe nicht in einem „Isolationsfeld gefangen“, sagte er.

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Laydens Idee würde das Ende der Konsolen-Exklusivität bedeuten

Um Laydens Idee Realität werden zu lassen, müssten sich Sony, Microsoft und Nintendo auf ein einheitliches Spieleformat einigen, das alle Videospiele auf allen Konsolen spielbar macht. Es würde das Ende der Konsolen-Exklusivität bedeuten. Ob das realistisch ist?

Aktuell deutet wenig darauf hin. Sony, Microsoft und Nintendo konzentrieren sich laut ign.com, einem führenden Online-Magazin für Videospiele, weiterhin auf die Entwicklung von Videospielkonsolen, die ausschließlich Spiele für diese Konsolen ermöglichen. Laydens Idee ist im Moment wohl nicht mehr als eine Utopie.

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