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Grippewelle in Dresden: Sogar über Weihnachten steigt die Zahl der Infektionen

Ferien und arbeitsfreie Tage lassen die Infektionskurve normalerweise abflachen. In dieser Erkältungssaison nicht. Das ist die aktuelle Situation.

Dresden. Jetzt lässt sich von einer Grippewelle sprechen. In der Weihnachtswoche ist nach Angaben des Gesundheitsamtes die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen deutlich gestiegen. 213 Fälle hat die Behörde registriert, der Rekordwert in der diesjährigen Erkältungssaison. In einer Zeit, in der die Schüler ihre Ferien genießen und viele Menschen arbeitsfrei haben, eine ungewöhnliche Entwicklung.

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Besonders hoch ist die Infektionsrate bei den fünf- bis neunjährigen Kindern. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut für alle Altersgruppen bei 15,8, so beträgt der Wert bei den Fünf- bis Neunjährigen 72,6. Auch Kleinkinder von null bis vier Jahre sind mit einer Inzidenz von 48,3 überdurchschnittlich von Grippe betroffen.

22 Personen in Kliniken eingewiesen

Seit Anfang Oktober haben sich 659 Menschen in Dresden nachweislich mit Influenza angesteckt. 67 Grippe-Patienten mussten bisher mit einem schweren Krankheitsverlauf in Krankenhäusern stationär behandelt werden, vergangene Woche wurden 22 Personen in Kliniken eingewiesen.

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Die Zahl der Corona-Infektionen ist in der Weihnachtswoche dagegen deutlich gesunken, 45 Fälle wurden dem Gesundheitsamt von Arztpraxen gemeldet. 933 Menschen haben sich seit Anfang Oktober mit Corona infiziert und wurden positiv getestet. Auch die Zahl der schweren Krankheitsverläufe sinkt, vergangene Woche mussten den Angaben zufolge weniger als fünf Personen in Krankenhäuser eingewiesen werden.

Das RS-Virus spielt im Infektionsgeschehen weiter eine untergeordnete Rolle. Acht Neuinfektionen in der Weihnachtswoche stehen in der Bilanz des Gesundheitsamtes, seit Anfang Oktober haben sich 35 Personen mit dem bösartigen Virus angesteckt.

DNN