Trump hatte am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanjahu gesagt, er sei zuversichtlich, dass Herzog Netanjahu begnadigen werde. „Ich habe mit dem Präsidenten (Herzog) gesprochen und er sagte mir, dass (die Begnadigung) in Arbeit ist“, sagte Trump.
Gegen Netanjahu läuft ein Prozess wegen Korruption. Dem israelischen Regierungschef und seiner Frau Sara wird zur Last gelegt, von Milliardären Geschenke – darunter Schmuck, Champagner und Zigarren – im Wert von mehr als 260.000 Dollar (rund 223.000 Euro) im Gegenzug für politische Gefälligkeiten angenommen zu haben. Zudem soll Netanjahu versucht haben, mit israelischen Medien eine für ihn günstige Berichterstattung auszuhandeln.
Die USA erwogen Sanktionen wegen der Einstufung der AfD als rechtsextremistisch. Frühere US-Beamte bestätigen die Überlegungen zu geplanten Strafmaßnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht besorgt über Chinas groß angelegte Militärübung rund um Taiwan. „Ich habe eine großartige Beziehung zu (Chinas) Präsident Xi (Jinping). Er hat mir nichts davon erzählt. Ich habe es natürlich gesehen“, sagte Trump am Montag zu Reportern, als er zu dem Großmanöver gefragt wurde.
„Ich glaube nicht, dass er das tun wird“, sagte Trump offenbar in Anspielung auf eine Invasion. Auf die Frage, ob ihn die Militärübung beunruhige, antwortete der US-Präsident: „Nein, nichts beunruhigt mich.“ Weiter sagte Trump: „Seit 20 Jahren führen sie in diesem Gebiet Marineübungen aus. Jetzt nehmen die Leute es etwas anders wahr.“
China hatte am Montag umfangreiche Militärübungen vor Taiwans Küste gestartet. Bei dem Großmanöver „Gerechtigkeits-Mission 2025“ werde auch scharfe Munition eingesetzt, teilte das östliche Kommando des chinesischen Militärs mit. Simuliert wird laut chinesischen Angaben eine Blockade von Taiwans Häfen sowie der Beschuss von „maritimen Zielen nördlich und südwestlich von Taiwan“.
Bei einem Angriff auf ein angebliches Drogenboot im Pazifik sind nach Angaben des US-Militärs zwei Menschen getötet worden. Nach Geheimdienstinformationen sei das Schiff auf bekannten Drogenhandelsrouten im Ostpazifik unterwegs und in Drogenhandel verwickelt gewesen, erklärte das US-Südkommando am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Zwei Männer seien getötet worden. Wo der Angriff genau erfolgt sei, wurde zunächst nicht angegeben.
Seit September greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden mit dem neuen Angriff bislang mindestens 107 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.